Wenn der Mainstream nicht mehr weiter weiß, kommt die Nazikeule! Die Schmutzkübel-Kampagne die derzeit im Auftrag der Regierung über fried- und freiheitsliebende Demonstranten ausgegossen wird, hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Die „Phantome“ der „Schwarzen Wahrheit“ werden in nahezu jedem der fürstlich alimentierten Hofmedien als Neonazis verunglimpft, obwohl sie ganz speziell gegen Faschismus und die schrecklichen Opfer der NS-Diktatur auftraten. 

Ein emotionaler Kommentar von Willi Huber

Untertänigst berichteten zahlreiche österreichische Hofmedien weitgehend wortgleich eine ungeheure Unterstellung: Die mittlerweile weithin bekannten Künstler der „Phantome“, welche mehr Corona-Maßnahmen fordern und damit zum Nachdenken anregen wollen, sollen Neonazis sein und sich ausgerechnet in Braunau „wiederbetätigt“ haben:

Kleine Zeitung: Corona-Demonstranten posieren vor Hitlers Geburtshaus

OÖN: Ermittlungen wegen Wiederbetätigung nach Corona-Demo in Braunau

DerStandard: Corona-Demos: Anzeigen in Wien, Ermittlungen wegen Wiederbetätigung in Oberösterreich

ORF: Ermittlungen gegen Demonstranten

Krone: Corona-Demo: Ermittlungen wegen Wiederbetätigung

Kurier: Ermittlungen in OÖ wegen Wiederbetätigung gegen Corona-Gegner

Als Nazis denunziert, weil man gegen Faschismus auftritt?

Nachfolgendes Foto soll der Beweis dafür sein. Was zeigt es tatsächlich? Eine Anzahl von Menschen, die winken oder BEIDE Hände in die Luft strecken. In der Mitte ein Gedenkstein mit der Inschrift: „Für Frieden, Freiheit und Demokratie. Nie wieder Faschismus. Millionen Tote mahnen.“ So sieht also Wiederbetätigung aus? Kann man recherchieren, muss man aber nicht. Wenn man eine Milliarde an Fördergeldern kassiert, kann man natürlich auch publizieren, was einem vorgegeben wird.

Journalistische Sorgfaltspflicht mit Füßen getreten

Festgehalten ist, dass sich bisher kein Journalist des Mainstreams bei den bekannten Proponenten der Protestmärsche gemeldet hat. Wir als kleiner Wochenblick haben bei allen Beschuldigten nachgefragt und es wurde uns bestätigt. Das ist ein klarer Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht des Journalismus und die Regeln des sonst so hoch gehaltenen Presserates. Eine Beschwerde beim Presserat ist hingegen sinnlos, denn die APA, welche den Text verschuldet, unterliegt als ORF-Tochter nicht dessen fragwürdigen „Vereinsgerichtsbarkeit“. Sprich: Was sich irgendwie „links“ schimpft, in diesem Land, ohne es zu sein oder ideologisch zu verstehen, hat journalistische Narrenfreiheit und kann andere nach Lust und Laune denunzieren.

Pressekodex vorsätzlich verletzt

Der „Ehrenkodex der österreichischen Presse“ besagt:

2.3. Beschuldigungen dürfen nicht erhoben werden, ohne dass nachweislich wenigstens versucht worden ist, eine Stellungnahme der beschuldigten Person(en) oder Institution(en) einzuholen. Handelt es sich um die Wiedergabe einer öffentlich erhobenen Beschuldigung, ist dies deutlich kenntlich zu machen.

2.4. Sobald einer Redaktion zur Kenntnis gelangt, dass sie eine falsche Sachverhaltsdarstellung veröffentlicht hat, entspricht eine freiwillige Richtigstellung dem journalistischen Selbstverständnis und Anstand.

Betrachtet man den vorliegenden Fall, kann von „Ehre“ der mitspielenden Medien keine Rede sein. Die Sudelkampagne ist ein trauriger Tiefpunkt in einer Reihe von ekelerregender Vorkommnisse. Personen und staatlich geförderte Institutionen, die sich als „links“ deklarieren, werfen unschuldigen, unbescholtenen Mitbürgern willkürlich schwere Straftaten vor die in letzter Konsequenz sogar mit bis zu zehn Jahren Haft bedroht sind. Tun sie das vorsätzlich? Es kann nicht ausgeschlossen werden, was ihr Vorgehen besonders niederträchtig und widerlich erscheinen lässt. Speziell muss man sich die Frage stellen, wie solche Menschen mit ihrem Gewissen zurechtkommen. Wer sich sein Leben lang mit Diktatur und Faschismus auseinandersetzt kämpft jetzt also dafür, einen faschistisch anmutenden, totalitären Staat zu errichten? Wer sein Leben lang Anarchie gefordert und gegen Kapitalismus gewettert hat macht sich jetzt zum Handlanger von Milliardären und den Interessen der Pharmagiganten?

Video analysiert Foto und Behauptungen:

Ganz besonders empfehlenswert ist nachfolgendes Video, welches den Sachverhalt aus neutraler Position heraus sehr genau erklärt:

Die Aktivisten der Schwarzen Wahrheit oder die „Phantome“ wie sie sich selbst nennen benötigen jetzt unsere Solidarität. Wenn sie mit der Dreckskampagne nicht einverstanden sind, welche von BVT, Polizei, ORF/APA und abschreibenden Medienhäusern veranstaltet wird, schreiben Sie eine Stellungnahme an all diese Stellen. Diese Art der niederträchtigen Agitation muss man sich nicht gefallen lassen.