Gerade in Zeiten der Corona-Krise feiern sogenannte „Faktenchecker“ regelrecht Hochkonjunktur. Ständig brandmarken sie vermeintliche Falschinformationen aus alternativen Medien. Doch wer herrscht hier über Richtig und Falsch? Wer der Spur des Geldes folgt, stößt auf altbekannte Namen: Ein globales Netzwerk finanziert die Wahrheitshüter unter dem Deckmantel der Seriosität und Neutralität.

Die Vorwürfe sind keinesfalls neu: Bereits im Mai veröffentlichte die kritische Schweizer Onlinezeitung „Infosperber“ einen Artikel, der darauf hinwies, dass vermeintliche Faktenprüfer vor allem auf Inhalte und Meinungen hinzielen würden, die sich anmaßen, die gängige Deutungshoheit in Frage zu stellen.

Im sogenannten „International Fact Checking Network“ sammeln sich mehrere Prüfer, darunter das deutsche „Correctiv“, das neben der Deutschen Presseagentur (dpa) auch für Facebook vermeintliche Falschnachrichten markiert – teilweise mit abenteuerlichen Begründungen.

Dass große Mainstream-Medien nicht im Visier sind, gab „Correctiv“-­Gründer David Schraven bereits 2017 zu. Wenig verwunderlich: Zu den Financiers des Netzwerks gehören nämlich die „Bill und Melinda Gates“-Stiftung – die unter anderem die WHO mitfinanziert – und das „Open Society Network“ um George Soros. Der Milliardär unterstützt bekanntlich seit Jahren linksliberale und einwanderungsfreundliche NGOs mit üppigen Finanzspritzen.

Freie Medien, die kritischen Stimmen eine Bühne geben, müssen daher in ihrer Arbeit doppelt so umsichtig wie die etablierte Konkurrenz sein: Schon die kleinste Unachtsamkeit oder missverständliche Formulierung könnte sie die Reichweite kosten.