Das Impf-Angebot in unseren Breiten scheint zu gering zu sein: von Impf-Touristen, die sich in Serbien oder Russland immunisieren lassen wollen, bis hin zu Menschen, die anderen die Impfung nicht gönnen. Von Impf-Neid ist die Rede. Diese künstliche Verknappung des Impf-Angebotes soll die Menschen dazu bringen, ganz wild auf eine Corona-Spritze zu werden. Corona-Impfung in limitierter Auflage?

Kürzlich erschien im „Spiegel“ eine ausführliche Reportage über Impf-Touristen, die für rund 2.300 Euro eine Reise nach Russland inklusive Impf-Termin mit dem russischen Vakzin Sputnik V buchen. Ähnliche Berichte gab es über Reisen ins Impf-Vorzeigeland Serbien, welches AstraZeneca-Impfdosen an Ausländer verimpfte. Grund: das Ablaufdatum rückte näher. Dennoch wird der Eindruck vermittelt, dass Menschen es kaum erwarten können, die vermeintliche Spritze zur Freiheit verabreicht zu bekommen.

Verknappung des Angebots steigert die Nachfrage

„… jetzt gibt es mit dem Impfstoff ein erstmal noch knappes Gut, das für alle begehrenswert ist“, wird der Psychoanalytiker Eckehard Pioch in einer deutschen Tageszeitung zitiert und trifft den Nagel damit auf den Kopf. Die Impfungen sind knapp und das wohl nicht ohne Grund, denn die Verknappung des Angebotes ist ein bekanntes und bewährtes Marketing-Konzept. Ist etwas selten, steigt die Nachfrage.

Corona-Neusprech: „Impf-Neid“

Gute Ratschläge von Psychologen, wie man als Geimpfter mit dem Impf-Neid anderer umgehen könne, suggerieren eine enorme Nachfrage. Von Shitstorms in Sozialen Medien wird berichtet, die über Geimpfte hereinbrechen sollen. Aber auch für jene, die auf die erlösende Injektion noch warten müssen, gibt es Anleitungen.

„Bei Impfneid handelt es sich um einen Spezialfall, weil wir in den zurückliegenden Wochen in verschiedenen europäischen Staaten mitbekommen haben, dass zum Beispiel Politiker ihre Position ausgenutzt haben, um sich impfen zu lassen – obwohl sie vom Alter her noch nicht dran gewesen wären. Das löst natürlich Widerwillen in den Menschen aus, führt etwa der Psychologe Dirk Baumeier in einem Beitrag eines deutschen Senders aus. Und noch deutlicher: „Solange nicht allen Menschen ein Impfangebot gemacht worden ist, empfinden wir Privilegien für Geimpfte als ungerecht.“

Inszenierte Knappheit

Es stellt sich die Frage, ob dieses angebliche Vordrängen tatsächlich dem Glauben an die Wirksamkeit der Impfungen geschuldet oder vielmehr eine propagandistische Inszenierung ist, um mehr Menschen dazu zu motovieren, sich die Experimental-Spritzen in den Oberarm drücken zu lassen. Zweiteres dürfte eher beabsichtigt sein. Traurig daran ist nur, wie einfach sich die Menschen manipulieren lassen, auf die inszenierte Knappheit hereinfallen – und sich impfen lassen.

Mit allen Tricks: Impfen als Event

Auch eindrucksvolle Bilder besonderes gediegener Impf-Locations, wie Museen in New York und Melbourne oder die Londoner Kathedrale Westminster Abbey zeigen, dass versucht wird, das Impfthema zu einem Event zu stilisieren. Die Impfung selbst rückt dabei mehr in den Hintergrund. Ein Schritt, der nicht weiter verwundert, wenn man an die vielen, bedrohlichen Nebenwirkungen denkt, die von diesen experimentellen Gentherapie-Spritzen verursacht werden (Wochenblick berichtete) – möglicherweise auch eine Verharmlosungs-Kampagne, hinter der pures PR-Kalkül steckt?

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