Allmählich reicht es! Wie lange müssen wir uns von jungen Migranten – milde ausgedrückt – noch auf der Nase herumtanzen lassen?

Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler

Diese belästigen völlig ungeniert Fahrgäste in der Linzer Lokalbahn, schlagen vorm Ennser Jugendzentrum einen 14-jährigen Burschen krankenhausreif und haben auch keine Skrupel – so wie vorige Woche in Wels – Polizisten mit Fußtritten und Faustschlägen zu attackieren. Einzelfälle sind das schon längst nicht mehr und gutes Zureden, das zeigt die Erfahrung, wird nicht viel helfen. Deshalb kann man sich auch die Verteilung von Verhaltensfibeln sowie Appelle an die potentiellen Gefährder sparen. Das Geld dafür kann man besser verwenden.

Ich bin auch überzeugt, dass die Bemühungen der Steuerungsgruppe für ein gewaltfreies Zusammenleben in Oberösterreich keinen Erfolg haben werden – leider!
Kein Wunder, wenn viele Bürger mittlerweile eine härtere Gangart gegenüber diesen scheinbar unbelehrbaren Personengruppen fordern. Für Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek sei es auch höchste Zeit, dass es für Angriffe auf Polizisten, wie jüngst in Wels, härtere Konsequenzen gebe. Darauf sollte man sich freilich nicht zu früh freuen, denn bei der bekannten Milde unserer Richter dürfte auch der Täter, der den Ennser Buben spitalsreif geprügelt hat, nicht viel zu befürchten haben.