Wenn der ORF losgeschickt wird, um vermeintliche „Fake News“ zu entlarven, dann muss es sich schon um etwas wirklich Wichtiges handeln: Im heutigen „Ö1-Morgenjournal“ um Acht, kam ein Beitrag unter dem Titel „Nikolo und die Politik“.

Ein Gastkommentar von Konrad Reisinger

Darin wurde den Hörern erklärt, dass Politiker und Boulvardmedien mit dem Nikolo Ängste schüren und für ihre Zwecke instrumentalisieren würden – zum Teil auch mit Falschbehauptungen.

Linker Asyl-Aktivist jetzt Brauchtumsexperte?

Zu Wort kam der linke Aktivist Alexander Pollak, Sprecher der Asyl- und Ausländerlobby-Organisation „SOS Mitmensch“. Pollak, dessen Organisation zuletzt die Aktion „Mein Österreich. Meine Wahl. Pass egal“ für nicht stimmberechtigte Ausländer in Österreich initiierte, ist bislang noch nicht als Experte für weihnachtliches Brauchtum in Erscheinung getreten.

Dennoch ließ man ihn auf dem Sender Ö1 darüber lamentieren, es würde von Rechten „gezielt nach positiv besetzten Bräuchen gesucht … um eine Bedrohungslage zu konstruieren“.

ORF: Stefan Kappacher nennt „Wochenblick“ „Fake News Blatt“

Der Beitrag wurde von Stefan Kappacher gestaltet, der den „Wochenblick“ schon mal als „Fake News Blatt“ titulierte. Der Hintergrund: Kappacher wollte einfach nicht glauben, dass Bald-Kanzler Sebastian Kurz nonkonformen Medien ein Interview gegeben hat.

Stattdessen: ORF-Autor verbreitet Fake News

Das Kurz-Büro bestätigte indes den verbitterten Mainstream-Journalisten, dass das Interview selbstverständlich authentisch ist.

Spötter sprechen hier von „Objektivität a lá ORF“ mit der der durch Zwangsgebühren finanzierte Sender den Österreichern gerne vorgibt, wie diese zu denken haben.

Leider keine „Fake News“: Traditionsverlust in Österreich

Trotz dieses recht durchsichtigen Versuches, das Thema Nikolo als „Fake News“-Kampagne von Boulevardmedien und rechten Politikern darzustellen, bleibt die Tatsache bestehen, dass der Traditions- und Identitätsverlust in den letzten Jahren für die Österreicher immer spürbarer wurde.

Mit Einheimischen verschwinden auch ihre Traditionen

Letztendlich kann es auch gar nicht anders sein, dass dort, wo die Einheimischen immer mehr zu einer Minderheit werden wie in Wien, einheimische Traditionen und Brauchtum ebenfalls immer mehr verschwinden.

Es ist daher nachvollziehbar, dass sich angesichts dessen immer mehr Unmut und Unbehagen unter der angestammten Bevölkerung breit macht und der Nikolo mittlerweile für viele zu einem Symbol dieser Verdrängung geworden ist.

Positives Beispiel in Lochen

Abseits der durch ethnische Verdrängung der Einheimischen und zunehmender Überfremdung geprägten Großstädte wird die Nokilo-Tradition auf dem Land hingegen noch gepflegt. So war etwa auch bei dem Tierschutz-Verein „Pfotenhilfe“ in Lochen der Nikolo zu Besuch.

Ziegen, Hunde, Katzen, Schweine, Hühner und viele andere Tiere konnten sich bei der „Pfotenhilfe“ unter anderem über Äpfel, Orangen und Nüsse freuen.

„Der Appetit war überwältigend und der Nikolaus musste aufpassen,
dass ihm die Tiere nicht auch noch die Haare vom Kopf fressen“, betonte
Geschäftsführerin Johanna Stadler augenzwinkernd.