Die spanische Polizei schoss einen randalierenden Migranten bei der Festnahme ins Bein. Er hatte kurz davor zwei deutsche Touristen auf der Playa de Palma in Mallorca niedergestochen. Zu der Attacke kam es bereits in der ersten Septemberwoche – in den deutschsprachigen Mainstream-Medien wurde die Tat nur in knappen Meldungen erwähnt.

Von Kornelia Kirchweger

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Aggressiver Messermann

Bei einem der Opfer verfehlt der Stich nur knapp das Herz, der andere wurde am Rücken verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der ersten Septemberwoche. Um etwa 1.00 früh attackierte der Migrant das deutsche Paar in der Nähe des Hotels Playa Golf. Augenzeugen riefen Polizei und Rettung.

Sie fanden die verletzten Opfer und suchten nach dem mutmaßlichen Angreifer. Er wurde bald ausfindig gemacht, hatte eine Waffe in der Hand, schrie die Polizei an – wahrscheinlich auf Arabisch – und bedrohte sie mit einem Messer!

Erster Verdacht: Deutsche waren Rassisten

Ein Warnschuss in die Luft half nichts. Der Angreifer lachte die Polizei aus und bedrohte sie weiterhin. Einer der Polizisten schoss ihm dann ins Bein. Die beiden Deutschen (27 und 46) wurden ins Spital gebracht und waren selbst nicht in der Lage, einen Bericht abzugeben. Die Polizei vermutete anfangs, die Deutschen, die Mitglied der Hells Angels gewesen sein sollen, hätten den Angreifer „rassistisch“ provoziert, weil er Muslim war.

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Wutausbruch, weil Opfer überlebten

Diese These wurde jedoch rasch widerlegt: Nachdem der Angreifer aufwachte, gab er laut der Regionalzeitung „Cronica Balear“ an, Libyer zu sein, und fragte: „Wie viele habe ich getötet?Als er hörte, dass beide Opfer überlebten, sagte er: „Fuck, Shit“!

Vor Zeugen meinte er zudem, die Polizei könne froh sein, dass er nur ein Messer hatte. Hätte er eine Kalashnikov gehabt, würde es mehr Tote als in Paris und Barcelona geben. Der Fall landete jetzt bei den spanischen Mordermittlern. Diese gehen – vorerst – nicht von einem Terrorakt aus.