Ein in Honduras geborener 29-jähriger Mann, der über die spanische Staatsbürgerschaft verfügen soll ist dringend tatverdächtig, in Leonding eine 25-jährige Studentin durch Erwürgen und Messerstiche ermordet zu haben. 

Eine heißblütige Tathandlung, möglicherweise im Familienumfeld erschüttert die Stadt Leonding bei Linz. Das Opfer, eine 25-Jährige mit spanischer Staatsbürgerschaft, lebte in einem Haus mit ihrer Halbschwester (ebenso spanische Papiere) und deren österreichischen Familie. Vor etwa einer Woche tauchte der 29-Jährige auf und quartierte sich bei der 25-Jährigen ein. In welcher Beziehung der Mann zu den beiden Frauen steht ist noch unklar. 

Täter vor Ort überwältigt

Die 25-Jährige hielt sich mit dem Honduraner im Erdgeschoss des Hauses auf, als es zu einem tumultartigen Streit kam. Ihre Halbschwester, deren Wohnung im ersten Stock liegt, hielt beunruhigt durch den Lärm Nachschau. Dabei fand sie den leblosen Körper der jungen Frau vor und fiel selbst in Ohnmacht. In Folge kam es zu einem Handgemenge zwischen dem Honduraner und dem österreichischen Familienvater. Die 8-jährige Tochter holte den im Nebenhaus wohnenden Großvater hinzu. Gemeinsam gelang es, den Fremden zu überwältigen und mit Kabelbindern ans Stiegengeländer zu fesseln.

Der Notarzt konnte nur noch den Tod der 25-jährigen Studentin feststellen. Durch welche Gewalteinwirkung sie zu Tode kam, ist noch nicht genau bestimmt. Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei abtransportiert und befindet sich in Untersuchungshaft.