Bis 2025 soll sich der neue Oberösterreichplan erstrecken, der unlängst von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP), Landeshauptmannstellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) und weiteren schwarzen und blauen Landesräten bei einer Pressekonferenz präsentiert wurde.

Die „frischen“ 1,2 Milliarden Euro sollen insgesamt ein Investitionsvolumen von 2,5 Milliarden und einen langfristigen Effekt von 4 Milliarden Euro auslösen. Damit soll die durch die Corona-Krise angeschlagene oberösterreichische Wirtschaft „wiederbelebt“ werden. „Wir reden hier von zusätzlichem Geld, das noch in keinem Budget und in keiner gesicherten Finanzgrundlage vorgesehen war“, so Stelzer.

130 Millionen Euro sollen „direkt in den Wirtschaftsstandort“ fließen und Arbeitsplätze sichern. 449 Millionen Euro sollen in die Infrastruktur investiert werden, so FPÖ-Landesrat Günther Steinkellner. Und 401 Millionen Euro sollen dem Gesundheitsbereich zugutekommen.

Ebenso geplant sind eine Wohnbauoffensive und zahlreiche Sanierungsprojekte. „Es wird einen Fokus auf energetisch nachhaltige Projekte geben“, so Haimbuchner, der sich davon auch eine Initialzündung für weitere zukünftige Projekte erwartet.