Die blutige Serie von Morden an Ehefrauen reißt nicht ab. Vor kurzem wurde sogar vom Innenministerium veröffentlicht, dass 50 Prozent der auch als „Ehrenmörder“ bekannten Beziehungstäter Fremde sind, etliche weitere haben Migrationshintergrund. In Wien-Favoriten musste nun eine fünffache Mutter ihr Leben lassen. Womit sie ihren 60-jährigen afghanischen Ehemann so erbost hat, ist noch nicht geklärt. In vielen Fällen ist es der Wunsch der Frauen, sich von ihren gewalttätigen Partnern zu trennen. In manchen Kulturen ist das ein Todesurteil, das auch durch Integrationskurse nicht abgewendet werden kann.

Am Mittwochabend eskalierte kurz nach 18 Uhr ein Familienstreit. In der Katharinengasse im Wiener Multikulti-Bezirk Favoriten stach ein 60-jähriger Afghane so lange auf seine 50-jährige Ehefrau ein, dass sie an ihren Verletzungen starb. Vier der fünf Kinder der Frau mussten die Tat mitansehen. Eine Tochter soll weinend die Nachbarn alarmiert haben, welche sofort die Polizei alarmierten. Doch jede Hilfe kam zu spät.

Mainstream Medien philosophieren über Messerverbote

Während das Innenministerium zwar zugegeben hat, dass 50 Prozent der Frauenmörder in Österreich Fremde sind, weigert man sich weiterhin beharrlich, die kulturellen Hintergründe als mögliche Motive für die Taten anzuerkennen. Lieber ergießt man sich an psychologischen Vorträgen über schwierige Trennungssituationen. Mainstream-Medien stellten hierzu noch die intellektuell bescheidene Frage, ob aufgrund der vielen Messer-Morde das Waffengesetz verschärft werden müsse. Nachdem die Tatwaffen zumeist griffbereite Küchenmesser sind, sollen Köche in Österreich ihre Gerichte in Zukunft wohl mit der Gabel zerdrücken?

 Können Anti-Aggressions-Trainings helfen?

Weiters berichtet die Zeitung Österreich darüber, dass es laut Innenministerium künftig mehr verpflichtende Anti-Aggressions-Trainings geben soll. Der abscheuliche Doppelmord von Wullowitz in Oberösterreich erfolgte durch einen Afghanen, der ein solches Anti-Aggressionstraining absolviert hatte. Dass diese Schulungen einen größeren Nutzen als den Transfer von Steuergeld zu NGOs haben, konnte wissenschaftlich noch nicht bewiesen werden.