In den Tagen vor der nächsten Großkundgebung in Wien schießt der Mainstream wieder einmal aus vollen Rohren gegen friedliche Kritiker der Corona-Maßnahmen. Dabei verunglimpfen sie die Organisatoren und Teilnehmer gleichermaßen – und nahmen sogar unser Medium mit faktenwidrigen Behauptungen in die Mangel. Das Ziel scheint eindeutig: Möglichst vielen potenziellen Sympathisanten soll die Teilnahme madig gemacht werden. Auch das Orga-Team der Demos richtete sich in einer klaren und emotionalen Botschaft an die Öffentlichkeit. 

Grundlage der neuen Aufregung ist ein APA-Bericht, den mehrere Medien wie die „Krone“ oder „Vienna.at“ weitgehend wortgleich und ohne weitere Überprüfung unternahmen. Darin wird sogar behauptet, der „Wochenblick“ sei Initiator der Demo am Sonntag. Dass dies nicht der Wahrheit entspricht, sondern dass wir uns lediglich als erstes freies Medium hinter den Demoaufruf stellten, bestätigte Wochenblick-Redaktionsleiterin Elsa Mittmannsgruber am heutigen Donnerstag im Video-Interview mit Compact-Chefredakteur Jürgen Elsässer.

Verunglimpfungen und fehlendes journalistisches Ethos

Bei Beachtung journalistischer Grundregeln hätte die APA dies auch herausfinden können. Es wurde aber seitens der größten Presseagentur des Landes kein Versuch unternommen, eine Stellungnahme von uns einzuholen; weder telefonisch noch schriftlich. Diese Art der Berichterstattung – auch gegen einen lästigen Konkurrenten – verwundert aber kaum. Die etablierte Einheitspresse fällt ohnehin seit Monaten damit auf, dass sie kaum mit Maßnahmen-Kritikern spricht, sondern einseitig über sie herzieht. 

Nicht zuletzt aus diesem Grund kontert auch das „Netzwerk für Bürger- und Freiheitsrechte Österreich“ mit einer Stellungnahme. „Die Mainstream-Medien, die im zurückliegenden Jahr mit hunderttausenden Euro von der Bundesregierung gekauft wurden, haben nichts gelernt. Sie verunglimpfen die Demonstranten, noch bevor sie einen Schritt auf die Straße gesetzt haben, pauschal als ‚Corona-Leugner‘, ‚Aluhutträger‘, ‚Rechtsextreme'“, monieren die Organisatoren.

Abfuhr an „gekaufte Propaganda-Schreiber“

Eine derart „starre und ignorante Haltung“ käme einer Diskussionsverweigerung gleich. Darüber würden auch „einzelne, heuchlerische Medienanfragen“ nicht hinwegtäuschen. Diese möchte man künftig auch nicht mehr beantworten, da diese „nicht dem Zweck der Meinungsfindung dienen“. Der mediale Mainstream hätte viele Monate Zeit gehabt, „anständig und objektiv, wie es ihr Berufsethos gebieten würde“, über die Proteste zu berichten. 

Stattdessen hätten sie „keine Gelegenheit ausgelassen, diese mit Schmutzkübeln zu übergießen“. Die Organisatoren werden sich nun, wo „immer mehr Menschen aufwachen und alternative Medien hunderttausende Menschen erreichen […] nicht bei diesen gekauften Propaganda-Schreibern der Bundesregierung anbiedern“. Man verzichte daher auch auf eine transparente Offenlegung der Strukturen gegenüber den „bezahlten Auftragsschreibern der Mainstream-Medien“.

Starkes Zeichen in Wien: „Gemeinsam für die Freiheit!“

Vielmehr rufen sie die Bevölkerung dazu auf, sich am Maria-Theresien-Platz in Wien ein eigenes Bild zu machen: „Am Sonntag, den 31. Jänner ab 13.00 Uhr, werden bei herrlichem Sonnenschein Zehntausende Menschen gegen Zwang, Willkür und Rechtsbruch der österreichischen Bundesregierung auf die Straße gehen. Sie alle eint der Wille, FÜR DIE FREIHEIT einzutreten. Sie wollen friedlich und lautstark auf ihre Anliegen aufmerksam machen und endlich eine öffentliche, ausgewogene Diskussion entfachen.“

Als Redner angekündigt sind dabei Rechtsanwalt Mag. Gerold Beneder, Unternehmerin Edith Brötzner, Aktivist Martin Rutter und Ex- Innenminister Herbert Kickl. Auch die Linzer Mut-Wirtin Alexandra Pervulesko wird sich auf der Bühne an die Menschen richten und ihnen zeigen, dass sie weiter für ihre Rechte kämpfen werde. An die Bürger richtet das Orga-Netzwerk folgenden Appell: „Lassen Sie sich von außen initiierten Spaltungen und Provokationen und Verleumdungen nicht beeindrucken. Kommen Sie am Sonntag nach Wien. Gemeinsam FÜR DIE FREIHEIT!“