Es war ein unfassbares Martyrium, von dem eine junge Wienerin vor Gericht berichten musste. Auf der Anklagebank: Ein 21-jähriger Afghane – „Es tut mir leid.“

2014 war der Migrant nach Österreich gekommen, „mit guten Absichten und der Arbeit wegen“, wie er berichtete. Seinen Lebensunterhalt hätte er sich als Kellner verdient…

Afghane war Stammgast im Sex-Club

Nach seinen Schichten ging er öfter mit Freunden fort, fuhr regelmäßig in einen Sex-Club. Am Abend der schrecklichen Tat verzichtete er aber auf den Sex mit einer Professionellen. „Mir ging es nicht gut, ich ging spazieren“, erzählte er der Richterin. Dabei sah er sein späteres Opfer, schlich ihr bis in das Wohnhaus nach, sprang im letzten Moment zu ihr in den Lift.

Vor der Wohnungstüre grüßte er die Wienerin noch so dermaßen freundlich, dass diese nichts Böses vermutete. Doch als sie die Türe aufsperrte, drängte sie der Afghane plötzlich hinein, hielt ihr Mund und Nase zu. Er fixierte sie auf ihrem Bett, sagte immer wieder „Ich will dich f … !und schändete sie ohne Rücksicht. Dann verschwand er, nahm das Handy seines Opfers mit und sperrte sie auch noch ein.

Das Urteil: Viereinhalb Jahre Haft.