Im März stach ein 16-jähriger Afghane in Wien Favoriten mehrfach auf einen 19-Jährigen Jogger ein, der zwei Frauen zur Hilfe eilte. Jetzt wurde er mit einem milden Urteil bedacht: nur 8 Monate muss er ins Gefängnis. Das Opfer leidet immer noch unter den Verletzungen.

Opfer verteidigte Frauen vor Afghanen

Der 19-Jährige, der im Beruf Security ist, war zwei Frauen die der Afghane mit einem Messer bedrohte, zur Hilfe geeilt. Obwohl er von wesentlich stärkerem Körperbau sei, wurde er selbst zum Opfer. Viele Male stach ihm der Afghane in Gliedmaßen, Brust und Rücken. Dabei wurde sogar die Brusthöhle eröffnet. Bis heute leidet der Security unter dem Angriff. Seinem Lieblingssport dem Joggen kann der Security nicht mehr wie früher nachgehen. Das Atmen fällt ihm immer noch schwer und die Schmerzen in der durchstochenen Wade schränken ihn in seinem Lieblingssport, dem Laufen, ein.

Mildes Urteil trotz geringer Einsicht

Der Afghane, der während der Tat unter Drogeneinfluss stand, bot in seinem Geständnis Einblicke in seine Gedankenwelt, in der wohl andere die Schuld tragen. „Und das alles nur wegen einem Messer“, habe er bedauert. Weiters erklärte er, dass er sich die Tatwaffe angeschafft habe, um Frauen damit zu beeindrucken. Die würden nämlich „auf starke Jungs stehen“. Für das Gericht scheint die Erklärung jedenfalls ausreichend für ein mildes Urteil gewesen zu sein. So wurde der Afghane zur Zahlung von 6.050 Euro Schmerzensgeld und einer bedingten Haftstrafe verurteilt, von der er lediglich 8 Monate absitzen muss.

FPÖ fordert Abschiebung

Seitens der FPÖ wird das „Kuschelurteil“ heftig kritisiert. Dominik Nepp warnt davor, dass die Täter durch solche milden Urteile lernen, „dass ihnen in Österreich eh nichts passiert“. Der Afghane ist 2014 über die Balkanroute als Asylwerber nach Österreich gekommen. Norbert Hofer fordert die Abschiebung des afghanischen Messerstechers:„Dieser Asylant hat jegliches Recht auf Schutz in Österreich verloren und gehört sofort in seine Heimat abgeschoben. Es darf nicht sein, dass die österreichischen Steuerzahler auch noch für die Kosten der Haft in Österreich aufkommen müssen“.