Immer öfter muss man lesen, dass die Opfer von Überfällen weiter misshandelt werden, obwohl sie ohnehin schon wehrlos am Boden liegen. Von einem Muster bei gewissen Täterkreisen wollen Massenmedien wie auch Behörden meist nichts wissen. Aktuell sucht die Polizei nach einem Räuber-Quartett, das genau nach diesem Schema zuschlug. Erbeutet wurde ein Geldbetrag in mittlerer dreistelliger Höhe.

Bereits am 27. September überfielen fünf Männer mit ersichtlichem Migrationshintergrund einen 19-jährigen Österreicher in Wien-Liesing. Sie verfolgten ihr Opfer durch einen Wohnpark. Feige attackierten sie den jungen Mann in der Anton-Baumgartner-Straße gegen 21:50 Uhr von hinten, schlugen ihn zu Boden und traten gemeinschaftlich auf ihn ein. Danach entrissen sie ihm seinen Rucksack, in dem sich auch seine Geldbörse befand und traten die Flucht an.

Polizei sucht vier Täter mit Fotos

Der Beraubte wurde bei dem Überfall mittelschwer verletzt, er erlitt Prellungen und Abschürfungen. Die Aufnahmen von Überwachungskameras dienen nun der Polizei, um vier der Täter mittels Öffentlichkeitsfahndung zu schnappen. Ein fünfter Tatverdächtiger im Alter von 19 Jahren befindet sich bereits in Haft. Er verfügt über die österreichische Staatsbürgerschaft. Sachdienliche Hinweise werden an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01-31310 DW 57210 oder 57800 erbeten