In Wien-Leopoldstadt wurden am Samstag bei einer handfesten Auseinandersetzung zehn Personen verletzt. Auslöser war ein gewalttätiger Übergriff auf einen geistig-körperlich Behinderten. Zwei davon erlitten schwere Knochenbrüche, andere Schnitte durch Glasflaschen. Die Beteiligten stammen aus Somalia, Äthiopien, Syrien und möglicherweise noch anderen Ländern.

Der Sachverhalt könnte in den Redaktionen der Mainstream-Presse zu Schnappatmung geführt haben. Auf der Salztorbrücke über den Donaukanal in Wien-Leopoldstadt kam es Samstagfrüh zu brutalen Übergriffen auf einen geistig und körperlich behinderten 26-jährigen Österreicher. Offenbar hatten Somalier und Äthiopier sich „einen Spaß“ machen wollen. Ob die Übergriffe mit den aktuellen „Black Life Matters“ Ausschreitungen zu tun haben, konnte nicht abschließend geklärt werden.

Auf Polizisten losgegangen

Der Behinderte gab an, dass ihm eine andere Gruppe von Männern zu Hilfe eilte. Bei jenen soll es sich um Syrer gehandelt haben. Als die Polizei eintraf, war ein wüstes Handgemenge im Gang. Dabei kassierte einer der Beamten gleich einmal von einem der Syrer einen Fausthieb ins Gesicht. Er soll sich später damit gerechtfertigt haben, dass ihm im ersten Moment nicht bewusst war, dass es sich um einen Polizisten handelt. Im Anschluss ergriff einer der Schwarzafrikaner eine Glasflasche und wollte auf die Syrer losstürmen – konnte aber von der Polizei unter Anwendung von Körperkraft daran gehindert werden. Diese stellte anhand von Spuren am Tatort fest, dass wohl schon zuvor Glasflaschen als Waffen verwendet wurden.

Zwei Schwerverletzte

Im Zuge der Amtshandlung wurden drei weitere Verletzte entdeckt, die zur Gruppe der Schwarzafrikaner gehören sollen. Einer der Verletzten soll ein Schädel-Hirn Trauma, ein anderer einen Jochbeinbruch erlitten haben. Die Befragungen gestalteten sich „aufgrund sprachlicher Barrieren schwierig“. Bislang konnte nur geklärt werden, dass die beiden Syrer dem behinderten Österreicher zur Seite standen. Welche Killer die beiden Männer aus dem Osten sein müssen, um gleich sieben Gegner so zuzurichten, kann nur vermutet werden. Alle Beteiligten wollen im Alter von 18 bis 25 Jahren sein. Sie befinden sich wieder auf freiem Fuß.

Insgesamt waren fünf Teams der Wiener Berufsrettung mit der Migrantenschlägerei voll ausgelastet. Die Polizei-Presseaussendung endet mit dem interessanten Satz: „Mitarbeiter der MA 48 reinigten nach dem Gängigmachen aller nicht Festgenommenen den Vorfallsort von Glasscherben und Blutspuren.“