Schon vor Tagen warnten Medien, dass die Wiener gut auf ihre Postkästen aufpassen müssen. Das Problem versteht jedes Kind, nur nicht die rot-grüne Stadtregierung: Wenn jeder weiß, wo Geld kaum geschützt zur Abholung herumliegt, wissen es auch die Strolche. Und Strolche leben davon, Beute zu machen. Die Vorgangsweise, das Geld der Steuerzahler solchermaßen zu verteilen, wirkt nicht nur grob fahrlässig – tatsächlich kam es zu einer noch unbekannten Zahl an Straftaten.

Ein Kommentar von Willi Huber

In Zeiten wie diesen sollte man sich über keinen Schildbürgersteich mehr wundern – und doch schaffen es speziell Sozialisten und Grüne immer wieder, dass man aus dem Kopfschütteln nicht mehr herauskommt.

Angeblich reihenweise aufgebrochene Briefkästen

Die 50-Euro-Gastrogutscheine waren eigentlich als Hilfe für die geplagte heimische Gastronomie gedacht. Die Umsetzung hätte aber ein Kindergartenkind besser hinbekommen. Anstelle die Gutscheine zu personalisieren oder gemäß des Wählerregisters bei einem Amt abholpflichtig zu machen, wurden sie mit der Post verschickt. So kam, was kommen musste: schon am ersten Tag klagten Bürger über reihenweise aufgebrochene Briefkästen. Wie viel Schaden konkret zu beklagen ist, wurde noch nicht erhoben. Fakt ist, dass viele Gutscheine schon nach kurzer Zeit auf Willhaben angeboten wurden.

Dominik Nepp: Völliges Chaos, Missbrauch Tür und Tor geöffnet

Im Gespräch mit Wochenblick fand FPÖ-Chef Vizebürgermeister Dominik Nepp klare Worte: „Bürgermeister Ludwig hat hier nur die Schlagzeile im Auge gehabt, aber nicht an die Folgen gedacht. Anstatt eine Personalisierung vorzunehmen und für eine geordnete Zustellung zu sorgen, herrscht jetzt völliges Chaos und dem Missbrauch wird Tür und Tor geöffnet“. Auch auf sozialen Medien machten die Wiener Landespolitik ihrem Ärger Luft.