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Am Mittwochnachmittag zuckte ein Syrer beim AMS in Wien-Favoriten völlig aus, wurde handgreiflich. Er betrat nach Geschäftsschluss das AMS in der Laxenburger Straße. Als die Mitarbeiterin den 24-Jährigen darauf hinwies, dass bereits geschlossen sei und er morgen wiederkommen solle, schlug er der 42-Jährigen brutal ins Gesicht.

Die Frau trug von dem Schlag sichtbare Verletzungen davon, verweigerte aber eine Behandlung. Eine Untersuchung des Amtsarztes steht noch aus.

Attackiert mit Schirm, spricht kein Deutsch

Aber einer Frau ins Gesicht zu schlagen reichte dem Syrer noch nicht aus, seine Wut über den verschobenen Termin abzubauen. Bewaffnet mit einem Regenschirm ging er zunächst auf einen Zeugen los und dann auch noch auf einen AMS-Sicherheitsmann. Dieser schaffte es jedoch, den Angreifer zu überwältigen.

Die eingetroffene Polizei konnte den Mann festnehmen, ansonsten aber mit dem Syrer an Ort und Stelle sehr wenig anfangen, da dieser nicht Deutsch spricht. Er soll nun mit einem Dolmetscher vernommen werden.

Nepp „würde abschieben“, Aschbacher schockiert

Hinsichtlich der Attacke zeigte sich Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) schockiert: „Ich bin entsetzt über die brutale Attacke auf die AMS-Mitarbeiterin, die ja eigentlich Arbeitssuchenden helfen will.“

Der Wiener Vize-Bürgermeister Dominik Nepp (FPÖ) meldete sich mit einer klaren Ansage auf Facebook zu Wort. „Dieser Gewalttäter bekommt unter Schwarz-Grün sicher nur eine lauwarme Ermahnung! Ich würde ihn auf der Stelle abschieben!“