Seit Jahren wiederholt sich das altbekannte Muster. Der Mainstream heuchelt nach islamistischen Anschlägen Anteilnahme – und zieht keine Lehren daraus. Stets betonen sie, das habe „nichts mit dem Islam zu tun“, man dürfe nicht verallgemeinern. Jo, eh.

Kommentar von Alfons Kluibenschädl

Aber sie hätten nur auf freie Medien hören müssen: Der Wochenblick scheut seit seinem Start keine Mühe, stets Ross und Reiter zu benennen. In einem Spezialmagazin dekonstruierten wir vor drei Jahren die Multikulti-Propaganda schonungslos. Wir erinnerten daran, dass die Vertreibung der Einheimischen Ghettos und Parallelgesellschaften entstehen lässt, aus denen sich „neue, ethnische Konfliktpotentiale, die nichts anderes bedeuten als einen permanenten, unterschwelligen Bürgerkrieg“, entwickeln.

Systematischer Islamisten-Terror ist kein „Einzelfall“

Auch uns wäre lieber, wir hätten uns mit dieser Einschätzung verrannt. Die letzten Wochen zeigen aber: Wir hatten leider recht, Islamisten überziehen unser Europa mit Furcht, Schrecken, Tod und Terror. Paris, Dresden, Nizza und jetzt Wien – das sind keine Einzelfälle durch die Hand an den Rand gedrängter armer Hascherln.

Es ist eine wachsende Schar immer jünger werdender, skrupelloser Gotteskrieger, die nicht eher Halt machen werden, als sie uns unters Joch ihrer mittelalterlichen Ideologie gezwungen haben.

Bei Islamisten weggeschaut, gegen freie Medien gehetzt

Aber anstatt auf unsere Warnungen zu hören, überzog man uns mit Verleumdungen, bezichtigte uns der Hetze und nahm uns als Argumentationsbeispiel dafür her, die Korridore des Sagbaren immer enger zu ziehen. Rote Politiker forderten sogar, ihren Mitbewerbern und freien Unternehmern zu verbieten, bei uns zu inserieren.

Kein Problem haben sie hingegen mit jenen ihrer Genossen, die mit „grauen Wölfen“ heulen, sich mit Islamisten-Führern treffen oder hinter kurdischen Terror-Fahnen marschieren. All diese Schweinereien deckte der Wochenblick auf. Die „Guten“ aber taten das gerne als Kavaliersdelikt ab – die blutige Rechnung dafür bekommt jetzt der Souverän serviert.

Ein Umdenken kann tausende Leben retten

Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis der Mainstream wieder davor warnt, der Wiener Anschlag dürfe nicht „den Falschen“ helfen. Wir aber sehen unseren Auftrag bestätigt, werden weiter vor der islamistischen Gefahr warnen – wissend, dass ein Umdenken tausende europäische Leben retten kann.