Am Donnerstag war ein tschetschenischer Schwarzfahrer nicht damit einverstanden, von Kontrolleuren abgemahnt worden zu sein. Mit einem Schraubenzieher stach er in Richtung Hals eines 34-jährigen „Schwarzkapplers“. Die Angelegenheit endete zum Glück relativ glimpflich.

Es war früh am Morgen, als die im Volksmund „Schwarzkappler“ genannten Kontrolleure der Wiener Linien bei der U6 Station Michelbeuern den Fahrschein eines 38-jährigen Tschetschenen sehen wollten. Dieser konnte keinen vorweisen, es entbrannte laut Medienberichten ein „Streitgespräch“. Dennoch kam der Mann mit einer Verwarnung davon.

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Etwas später tauchte er wieder auf, zielte mit einem Schraubenzieher auf den Hals eines 34-jährigen Kontrolleurs und stach zu. Dieser konnte gerade noch ausweichen und den Angreifer mit Hilfe seiner Kollegen zu Boden bringen und dort fixieren.

Während die Polizei den Tschetschenen in die Justizanstalt brachte, wurde das Opfer im Krankenhaus untersucht. Der Mitarbeiter der Wiener Linien erlitt einen oberflächlichen Einstich im Halsbereich, eine Kieferprellung und mehrere geprellte Rippen.