Von wegen friedliche Demonstranten! Eine Rede des Gründers der sektenähnlich organisierten „Klimaretter“ schockiert. Darin erklärt er öffentlich, dass man Regierungen stürzen werde, wenn sie nicht das tun, was seine Bewegung möchte. Und ja, führte er fort, dabei können auch Menschen sterben. Nicht auszudenken, was weltweit los wäre, hätte ein so genannter „Rechter“ solche Worte geäußert!

Während uns die Haltungsmedien mit dem angeblich friedlichen Protest der vermeintlichen Klimaschützer bombardieren und diesen in positivsten Tönen loben, sieht die Realität – wie so oft – ganz anders aus. Extinction Rebellion wurde ganz klar dazu gegründet, um geltendes Recht zu brechen. Mit Störaktionen soll der Verkehr zum Erliegen gebracht werden. Auch gefährliche Eingriffe in den Luftverkehr waren geplant und konnten von der Polizei in letzter Minute verhindert werden. So wollte Roger Hallam rund um den Flughafen Heathrow Drohnen aufsteigen lassen, um den Flugverkehr zu behindern. Dass er damit auch hunderte wenn nicht tausende Menschenleben gefährdet hätte, war ihm und seiner Klimasekte egal. Aufgrund dieses Plans wurden der Anführer und 18 seiner Anhänger in England vorübergehend festgenommen.

Schockierende Rede vor Amnesty International

In der auf YouTube aufgetauchten Rede, die er im Februar vor Amnesty International in London hielt, sagt er wörtlich: „Wir organisieren Massenveranstaltungen zum zivilen Ungehorsam. Wir machen keine Konferenzen, Podiumsdiskussionen oder Frage- und Antwortstunden. Wir werden verhaftet und gehen ins Gefängnis. Wir sprechen keine ‚warmen‘ Worte und veröffentlichen keine Resolutionen. Wir gründen Versammlungen, wo einfache Menschen sich dafür entscheiden können, ob sie den Reichen und Mächtigen ihre Kinder ausliefern wollen, um für diese zu sterben. Wir verschicken keine E-Mails und fragen um Spenden. Wir werden die Regierungen dazu zwingen, zu handeln. Wenn sie sich nicht fügen, werden wir sie stürzen und eine Demokratie erschaffen, die dem Zweck entspricht. Und ja, am Weg dorthin können auch Menschen sterben. Manche von uns haben die dunklen Pfade der Seele beschritten. Zumindest haben wir keine Angst mehr vor unseren Ängsten.“

Diese markigen Worte würde man eventuell von einem martialischen Kriegsherren erwarten, doch werden sie von einem unsicher wirkenden, zitternden Mann vorgetragen, dem sich unter normalen Umständen wohl kein gewaltbereiter Mob anschließen würde. Dennoch fallen seine extremistischen Worte auf fruchtbaren Boden, an vielen Orten in mehreren Ländern gibt es unangemeldete Demonstrationen und Zusammenrottungen fanatisierter Jugendlicher. In den meisten Fällen spielt man nicht nach den Regeln der Demokratie sondern begeht für den so genannten „Protest“ Ordnungswidrigkeiten und Straftaten.

Wo bleiben Justiz und Exekutive?

Nachdem von der Justiz mit großer Vehemenz und unglaublichem Aufwand gegen ein paar Kinder der Identitären Bewegung vorgegangen wurde, deren Verbrechen aus dem Schreiben mit Straßenkreide, dem Entrollen von Transparenten, dem Verschütten von Kunstblut und dem Aufbringen von Stickern bestanden, muss sich der besorgte Bürger fragen, weshalb bei Extinction Rebellion nicht gehandelt wird. Als ironische Fußnote darf man vermerken, dass sowohl die Identitäre Bewegung als auch Extinction Rebellion als Motivation für ihren Aktivismus den Wunsch angeben, nicht ausgerottet zu werden. Mit dem feinen Unterschied, dass die zweite Gruppe als Links gilt und sich für über dem Gesetz stehend wähnt.

Glückloser Biobauer radikalisierte sich

Der Grund für die Radikalisierung des Roger Hallams ist in wirtschaftlichem Misserfolg zu suchen. Er sagt, er habe seine Existenzgrundlage als Biobauer im großbritannischen Wales verloren, als er seine gesamte Ernte bei siebenwöchigen Regenfällen verlor. Diese schiebt er auf „den Klimawandel“. Laut Wikipedia ecken die Extremisten aber auch bei den Linken an. So habe Roger Hallam gesagt, bei ihnen könnte auch mitmachen, wer „ein wenig rassistisch oder sexistisch“ denkt, denn das wäre für das oberste Ziel, den Umweltschutz, nicht so wichtig. Ein absolutes No-Go für Linksextreme, Grabenkämpfe unter den Klimabewegungen sind somit nicht nur bei der Verteilung von Geldern vorprogrammiert.

Inzwischen wurde auch bekannt, dass die Teilnahme an radikalen Störaktionen von Extinction Rebellion gut entlohnt wird. Die Gruppe spricht von „Volunteer Living Expenses“ – also Lebenserhaltungskosten für Freiwillige – welche bis in der Höhe von 1.800 Euro pro Monat beantragt werden können. Es gäbe Modelle auf Basis von Honorarnoten, man arbeite aber auch an lohnähnlicher Auszahlung. Das Geld dafür dürfte nach Recherchen von „sciencefiles“ von NGOs aus dem Umfeld von George Soros stammen.