Windkraft wirke gegen Atomkraft und Klimawandel, zudem mache sie uns unabhängig von Importen.

Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler

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Mit diesen oder ähnlichen Worten zogen Linke und Grüne jahrelang predigend durch das Land, was schließlich ab 1994 zur Errichtung der ersten Windräder in unserer Republik führte, die nun schon zu Hunderten die Landschaft verschandeln – etwas mehr als zwei Dutzend davon tun dies auch in Oberösterreich.

Und wofür? Die goldenen Energiezeiten haben wir bis heute damit noch nicht erreicht. Auch mit dem Bau weiterer Windkrafträder dürfte dies nach neuester Expertenerkenntnis kaum gelingen. Denn die Schwankungen in punkto Stromerzeugung würden dabei immer sehr erheblich sein und Österreich könnte sich vor allem aus Kostengründen keinen einzigen Stromausfalltag leisten.

Die Prophezeiung von Linken und Grünen, in Zukunft werde die Stromerzeugung durch Windenergie eine „tragende Säule der Energieproduktion“ sein, hat sich als Falschmeldung erwiesen. Diese Funktion nehmen noch immer die stets bereitstehenden Ersatzkraftwerke wahr, wie auch Linz-AG-Vorstand Dopf dieser Tage deutlich machte. So ist es kein Wunder, dass sich – aus den verschiedensten Gründen – immer mehr Windkraftgegner formieren, auch wenn Linke und Grüne weiter auf die Windenergie bauen.