florianerbahn club
Clubobmann Kurt Jedliczka (r.) mit dem Preis und dem Juryvorsitzenden Christian Hanus vor der "Tramway".

Der diesjährige Bahnkulturpreis in Silber, den der Florianerbahn-Club vorige Woche für die vorbildliche Renovierung der alten Remise in St. Florian erhalten hat, dürfte das ohnehin schon beachtliche Engagement seiner Mitglieder noch einmal kräftig anheizen.

So ein Preis sporne schon an, gesteht Florianerbahn-Club- obmann Kurt Jedliczka (51) nach der Entgegennahme der Auszeichnung aus den Händen des Juryvorsitzenden, Professor Diplomarchitekt Dr. Christian Hanus von der Donau-Uni Krems im Linzer Gasthaus Tramway.

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Trasse bis Taunleiten

Dabei stehen Jedliczka und seine Mitstreiter auch ohne Anerkennung schon gehörig unter Schaffens-Dampf, wenn es um ihre Bahn geht, die ihrerseits niemals Dampf zur Fortbewegung benötigte. Schon 2016 hatte der Verein den goldenen Bahnkulturpreis bekommen, sich aber nicht auf den Lorbeeren ausgeruht.

Das werde nun nicht anders sein, versichert Jedliczka, weil weiter mit Hochdruck an der Trassenfertigstellung eines Teilstücks der alten Lokalbahnstrecke von St. Florian nach Ebelsberg gearbeitet wird: nämlich an der 1,5 Kilometer langen Trasse bis zur Haltestelle Taunleiten.

Original-Waggons restauriert

Darüber hinaus will der Verein auch noch einen ihrer letzten Original-Waggons der alten Bahn restaurieren. „Von den insgesamt 16 Wagen, die sich in unserem Bestand befinden“, sagt Jedlitczka nicht ohne Stolz, „sind bereits zwölf vorbildlich hergerichtet worden.“

Nächstes Jahr will er mit seinen Leuten noch ein so genanntes Tram-Port – „eine Außengarage für unsere Fahrzeuge“ – errichten.