Die gekauften Medien empören sich derzeit über die gekauften Medien, die korrupten Politiker über die noch korrupteren oder zumindest die, die sich dabei erwischen haben lassen. Ein wunderbares Theater.

Kommentar von Chefredakteurin Elsa Mittmannsgruber

So widerwärtig, um es im Kurz-Sprech auszudrücken, die derzeitigen Enthüllungen im Detail sind, so wenig überraschen sie diejenigen, die schon lange um den Zustand unserer Schein-Demokratie wissen. Bestechung, Freunderlwirtschaft, Korruption, Abgehobenheit sowie das Lügen und Betrügen in Politik, Medien und elitären Kreisen ist bei weitem nicht neu. Die lange Tradition dessen ist lediglich um eine ekelige Facette reicher geworden. Ändern wird sich deshalb mit der Politiker-Rochade nichts. Das türkise System, wie es schon mehrmals betont wurde, bleibt dasselbe. Und auch die gekauften Medien, die sich gerade dabei überbieten, wer am meisten gekauft ist, bleiben dieselben.

Glaubwürdigkeit der Mainstream-Presse endgültig hinüber

Schon vor dem aktuellen Skandal rund um getürk(is)te Umfragen und gefällige Berichterstattung der „Österreich“-Zeitung glaubten immer weniger den Berichten und Umfragen der Mainstream-Presse. Durch ihre immer aggressivere Regierungs-Propaganda und ihre Lügen, die mithilfe der Alternativmedien immer wieder enttarnt werden konnten, machten sie sich mehr und mehr lächerlich. Und nun haben sie noch stärker an Glaubwürdigkeit verloren, besonders auch in jenem Teil der Bevölkerung, der bis dato noch nicht für Alternativmedien empfänglich war. Dies dürfte sich bei einigen jedoch nun ändern. Und das kommt (fast) allen Menschen zugute, da nur ein Facettenreichtum an Meinungen und Medien zu Freiheit und Demokratie führen kann.

Jetzt haben wir die Zeit der Denk- und Sprechverbote und je intensiver das wird, umso mehr zementiert sich dieses diktatorische, volksverachtende System ein, da nur noch seine Wahrheiten verbreitet werden. Gesetze, die die Einflussnahme der Politik auf die Medien verbieten, wären eine Möglichkeit, dies zu durchbrechen. Aber es ist zu kurz gedacht, da das System seine Wege findet, diese zu umgehen.

Es braucht ein klares Nein vom Volk

Was den Machthabern unsere Gesetze bedeuten, merken wir ja tagtäglich an dem, wie sie gebrochen werden. Das birgt im weiteren Verlauf sogar eine Gefahr, da solch ein Gesetz den Leser in Sicherheit wiegt, sein natürliches und gesundes Misstrauen dämpft, ihn noch weniger hinterfragen lässt. Viel wichtiger wäre ein klares Nein aus dem Volk und dafür braucht es erst einmal einen Aufwachprozess der Bevölkerung, der genau durch derzeitige Skandale einen Auftrieb bekommt. Panisch sind die Medien natürlich dabei, dies einzufangen und durch ihre empörten Berichte zu vertuschen, dass sie eigentlich selbst Teil des Skandals und dieses ganzen Systems sind. Hier gilt es, mit aller Kraft entgegen zu halten. Das tun zahlreiche Alternativmedien, das tut der „Wochenblick“ tagtäglich und unermüdlich. Danke, liebe Leser, für Ihre Unterstützung!

Das könnte Sie auch interessieren: