Nachdem alle Versuche des Berliner Senats, die Demonstration gegen die Corona-Politik zu verhindern ins Leere liefen, schäumen die deutschen, regierungstreuen Medien über vor Empörung. 

In Massen fanden sie sich am Samstag zum Protest gegen die Corona-Politik ein. Jetzt werden sie von den Mainstream-Medien als „Rechte“ bezeichnet und zum Teil sogar als  „Rechtsextreme“ beschimpft. Natürlich erst, nachdem man die Teilnehmeranzahl gezielt nach unten frisierte, versteht sich.

Die TAZ titelte auf dem Cover ihrer Montagsausgabe im Hausbesetzer-Chargon: „Ihr kriegt uns hier nicht raus! Das ist unser Haus“ und bezog sich dabei auf einen „Angriff auf den Sitz des Parlaments mit Rechten auf der Reichstagstreppe bei der ‚Coronademo‘ in Berlin“.

Wer demonstrierte in Berlin? – Ein Fakten-Check.

Von der Regenbogen-Fahne der Friedensbewegung „Pace“, über Russland-, Deutschland-, Amerika- und Türkeiflaggen, bis hin zu den Farben des Deutschen Kaiserreichs: der Protest gegen die Corona-Politik ist vielseitig.

In Sorge um das Miteinander

Yunus stellt den „Rechtsradikalen“-Spin der Massenmedien auf Twitter in Frage:

Die Frauen führte offensichtlich die Sorge um das Kindswohl und das menschliche Miteinander – in Zeiten von Maskenzwang und Abstandsregeln – auf die Berliner Demo.
Auf ihrem Transparent werben sie für: „Vertrauen & Verbindung, liebevollen Kontakt, Miteinander, Lachen, Kinder, Zukunft, Selbstbestimmung & Lebendigkeit“

„Rechtsextreme“ mit Dreads?

Medien schreiben von einem „rechtsextremen Mob“ der den „Reichstag gestürmt“ habe. Sie soll die Demonstranten zum Reichstag gelotst haben: Heilpraktikerin Tamara K. Im Gespräch mit der Bildzeitung erklärte die stolze Dreadlocks-Trägerin, dass sie sich von der Corona-Politik der Bundesregierung nicht weiter verklaven lassen will.

 

Der Iraner gegen den Merkel-Kommunismus

Dieser Demonstrant sieht nicht aus wie ein Bio-Deutscher, meint der (unbekannte) Kameramann. Der Mann gibt ihm recht: er sei ursprünglich als politischer Flüchtling aus dem Iran nach Deutschland gekommen.

Jetzt müsse er in Deutschland erneut um seine Freiheit fürchten. Diese sieht er durch „Merkels Kommunismus“ bedroht. Weil er sich nicht nur im Iran, sondern auch in Deutschland die Monarchie zurückwünscht, trägt er die schwarz-weiß-rote Fahne des deutschen Kaiserreichs:

Unklarheit bei der Bildzeitung: Wer ist Harry Krischner?

Auf der Demo gegen die Corona-Politik fanden sich auch Gruppen von Esoterikern ein. Auf die Hare Krishna Bewegung war auch die Bild-Zeitung nicht vorbereitet:


Querdenker im Internet:

Auch in sozialen Netzwerken beweisen die Querdenker Humor. Dieses Video von den eigentümlichen Abwehrversuchen der Demonstranten durch die letzten dort verbliebenen Polizisten:

Die Polizei

Apropos Polizei: auch manche Polizisten haben den „Corona-Wahnsinn“ satt und erklärten ihre Solidarität mit den Demonstranten:

Deutschland ging auf die Straße

 

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Liberale, Monarchisten, „Bio-Deutsche“, Migranten, Esoteriker, Männer, Frauen, Polizisten, Hippies: die Demonstration gegen die Corona-Politik hätte wohl kaum vielschichtiger sein können. Vereinheitlichend könnte man sagen: es ist das Deutschland der Gegenwart, das gegen die Einschränkung seiner Freiheit am Samstag auf die Straße ging. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.