Dieser Fall schockt das Netz: Im deutschen Frankfurt/Oder hatte eine Gruppe von polizeibekannten syrischen Flüchtlingen Ende August einen Club mit Eisenstangen und Messern angegriffen. In dem beliebten Club „Frosch“ fand gerade eine 90er-Party statt! Jetzt debattieren Politik und Medien über mögliche Konsequenzen.

Zwei Männer, Flüchtlinge aus Syrien, hätten angefangen zu provozieren, seien streitlustig gewesen, berichten Medien. Dann sei es zum Streit mit einem deutschen Partygast gekommen.

Überregionale Medien schwiegen lange

Wie die „Berliner Morgenpost“ unter Berufung auf den Staatsanwalt berichtet, hätten die Männer dabei „Wir sind Araber, wir töten euch alle“ gerufen. Anschließend hätten beide Personen den Laden verlassen – um weniger später mit Verstärkung wiederzukehren.

Insgesamt zehn Personen hätten sich daraufhin vor dem Club versammelt. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich bei den mutmaßlichen Tätern um syrische Flüchtlinge. Sie seien mit Eisenstangen und Messern bewaffnet gewesen und hätten angefangen, vor dem Club stehenden Besuchern zu drohen. Der Staatsanwaltschaft zufolge haben sie immer wieder „Allahu akbar“ („Gott ist groß“) gerufen. Einige Tage berichteten überwiegend nur regionale Medien über den Horror-Fall!

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„Entsetzen und Horror“

Anschließend seien die Männer plötzlich auf den Club zugestürmt, hätten Scheiben eingeschmissen und Steine geworfen. „Besucher wurden angegriffen, geschlagen und mit Steinen beworfen“, sagte der Oberstaatsanwalt zur „Berliner Morgenpost“.

Die Partybesucher seien in Panik verfallen, sagte der Clubbetreiber und schilderte, wie ein Partygast so gezittert habe, dass er sein Auto zunächst nicht habe öffnen können. Der Inhaber sei selbst beinahe zum Opfer geworden, als einer der Tatverdächtigen ihn durch eine eingeschlagene Tür mit einem Messer treffen wollte.

„Es waren Kriegsszenen“, erinnerte sich Betreiber Dirk Schöbe gegenüber der „Berliner Morgenpost“. „Wir haben 90er gefeiert – und plötzlich befanden wir uns im Kriegsgebiet, nicht mehr in unserer Heimatstadt. Es war gespenstisch, die ‚Allahu akbar‘-Rufe, die Aggressivität, die dumpfen Schläge, die Schreie von Menschen“, erklärte Schöbe.

„Nicht warten, bis es den ersten Toten gibt“

Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke (Linke) will den straffälligen Flüchtlingen das Aufenthaltsrecht entziehen. Wie der Linken-Politiker dem rbb sagte, hat die Stadtverwaltung bei Intensivtätern ein Ausweisungsrecht. Der 34-Jährige sorgte mit der Aussage: „Ich werde nicht warten, bis es den ersten Toten gibt“ und seiner damit verknüpften Ankündigung, kriminelle Asylwerber abschieben zu wollen, bundesweit für Aufregung. Viele Frankfurter begrüßen jedoch den Abschiebe-Plan ihres Rathaus-Chefs.

Betreiber des Clubs mit klarem Statement

„Absolutes Vertrauen“ in Bürgermeister Wilke zeigen auch die Betreiber des Clubs „Frosch“. „Er war der Erste, den wir am Sonntag informiert haben…“, schrieben sie in einem bewegenden Statement auf „Facebook“, in dem sie auch ganz klar auf die schrecklichen Vorgänge eingingen.

„Wir werden auch nicht von „Männern“ sprechen, die uns angegriffen haben – und es gibt auch NICHTS zu relativieren….Frankfurt/Oder hat ein ernsthaftes Problem mit einer kriminellen Gruppierung von locker 30-40 Ganoven mit Migrationshintergrund. Die extremen Auswüchse Ihres Verhaltens haben wir am Samstag im Frosch erleben müssen“, betonen die Betreiber.

Erste Festnahmen

Die Angreifer entkamen der Strafverfolgung übrigens nicht: Als der Deutsche, der einen Tag zuvor noch mit den Syrern gestritten hatte, zwei von ihnen am Folgetag auf einem Platz erkannt hatte, kam es erneut zu einem Übergriff. Die Polizei nahm zwei Syrer fest. Gegen einen von ihnen lag bereits ein Haftbefehl vor. Er sitzt bereits in der Justizvollzugsanstalt.