busen linz

Im Netz gehen die Wogen hoch! Nach der FPÖ-Werbekampagne „Stolz auf Linz“ berichteten zahlreiche Medien über ein Plakat mit einer vollbusigen Schönheit. Auf dem Plakat war der Kopf abgeschnitten worden, Linke und Grüne witterten Sexismus. Im Netz herrscht dagegen ein anderes Urteil vor: Viele Männer erfreuen sich an dem Busen, kritisiert wird auch eine „Doppelmoral“ der Busen-Kritiker.

„Wenn die Stadt Linz mit solchen Plakaten in Verbindung gebracht wird, ist das höchst peinlich für uns“, polterte der Linzer SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger und distanzierte sich zugleich von der freizügigen Werbekampagne. „Geht’s noch sexistischer?“, tobt die laut spöttischen Netz-Nutzern „stark verbitterte“ SPÖ-Erinnerungssprecherin Sabine Schatz auf Twitter. Die FPÖ hat die Plakate zur Kampagne an zahlreichen Standorten in Linz aufstellen lassen.

Grüne stinksauer

Als „objektiven Unfug“ bezeichnet dagegen der Linzer Vizebürgermeister Detlef Wimmer (FPÖ) die Sexismus-Vorwürfe. Dann sei „jedes Freibad“ fragwürdig, betont er: Müsste die Dame etwa einen ‚Burkini‘ tragen, damit sich niemand aufregt?“ Die Grünen fordern nun eine Neuregelung für die erlaubte Verwendung des Stadtwappens – die Kampagne „Stolz auf Linz“ hatte das Wappen für die Plakate genutzt. Deutlich größer ist die Begeisterung dagegen vor allem bei männlichen Netz-Nutzern. Viele erfreuen sich in mehreren Facebook-Kommentarspalten österreichischer Zeitungen – darunter auch beim „Wochenblicks“ – an dem Busen-Bild:


Neid auf FPÖ-Busen?

Erstaunlich: Auch weibliche Nutzer haben durchaus ihre Freude an dem FPÖ-Busen. Sie loben dessen Größe, können auch einen gewissen Neid nicht verhehlen:

Die FPÖ-Kampagne wirbt auch mit einem heißen Muskel-Mann – auch dieser wird ohne Kopf dargestellt.

 

Nutzerin spottet: #myboobsaremine

Während viele Facebook-Nutzer den vermeintlichen Skandal mit viel Humor sehen, empören sich andere über die Doppelmoral der FPÖ-Kritiker. Eine Nutzerin kritisiert die „linke Doppelzüngigkeit“ scharf und schreibt – offenbar in Anlehnung an die feministische Parole „Mein Bauch gehört mir“ – „#myboobsaremine“.


Nutzerin empört

Doch auch Kritiker der Busen-Kampagne gibt es. Eine Dame zeigt sich regelrecht empört, zeigt kein Verständnis für das freizügige Plakat:

Stadt Linz unterstützt frivole Homo-Parade

Die Fans der FPÖ-Kampagne merken indes vereinzelt an, dass die Stadt Linz – sogar offiziell – eine mindestens ebenso freizügige Veranstaltung unterstütze. Dabei handelt es sich um die „linzpride“-Parade, die vor allem von der „Homosexuellen-Initiative-Linz“ organisiert wird.

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Ihr gehört der Pracht-Busen

Der pralle FPÖ-Busen gehört übrigens der amtierenden Vize-Miss Oberösterreich Diana Seyr. Diese ist bekennende Linzerin, liebt ihre Heimatstadt. „Ihre Spezialität ist die Linzer Torte. Die zu sich genommenen Kalorien verbrennt die bekennende Naschkatze aber dann gleich wieder beim Training im Fitnessstudio“, heißt es zu Seyr auf der Seite der Kampagne.

Auch auf Instagram präsentiert sich Seyr stolz, geizt nicht mit femininen Reizen: