Die Eskalation der Gewalt hat in der oberösterreichischen Landshauptstadt neue Dimensionen angenommen. Gleich zu mehreren brutalen Auseinandersetzungen kam es in den Problemvierteln von Linz.

Messerstecherei im Drogenmilieu

Zwischen mehreren Afrikanern gab es am Samstagabend in einem berüchtigten Linzer Lokal in der Nähe des Krempl-Hochhauses eine Messerstecherei. Grund für die Wahnsinnstat bot wohl ein Streit rund um den Verkauf von Suchtgift in einem einschlägigen Lokal. Ein 26-jähriger Nigerianer stach dabei mit einem Messer auf drei Ghanaer ein und verletzte sie schwer.

Er ergriff anschließend die Flucht in eine nahegelegene Tankstelle und versteckte dort die Tatwaffe. Ein wütender Mob verfolgte den vermeintlichen Messerstecher und versuchte ihn mit einer Holzlatte zu attackieren. Die Polizei musste die aufgeheizte Meute von der Tankstelle fern halten und verhaftete anschließend den tatverdächtigen Nigerianer. Die Gegend ist schon länger als Drogenumschlagplatz berüchtigt

„Wochenblick“ berichtete unter anderem in diesem Video über die Drogen-Hochburg:

Blutiger Religionsstreit am Bahnhof

Zu einer weiteren Messerattacke kam es ebenfalls am Samstag am Linzer Hauptbahnhof: Ein 17-jähriger Afghane begann mit drei jungen iranischen Asylwerbern zu streiten. Den Grund hierfür lieferten nicht etwa, wie in der Vergangenheit, Mädchen oder Drogen: Diesmal trugen die Asylwerber ihre Religionsstreitigkeiten auf blutige Art aus.

Der Afghane verletzte zwei Iraner mit einem Messer und den dritten mit Faustschlägen. Die Polizei konnte den Messer-Afghanen von seinen Opfern trennen und verhaften.

Die FPÖ mahnt zu raschen Lösungen

Der Linzer Vizebürgermeister und Sicherheitsreferent Detlef Wimmer ist entsetzt: „Die tragische Serie importierter Gewaltübergriffe setzt sich auch in Linz fort. Gewaltbereite Zuwanderer sind vor allem auch jenen „Neu-Österreichern“ ein Dorn im Auge, die sich korrekt verhalten, fleißig arbeiten und gern in ihrer neuen Heimat leben.

Auch der Nationalratsabgeordnete und geborene Linzer Philipp Schrangl ist erzürnt über die Gewalttaten in Linz und fordert Konsequenzen ein: „So kann es nicht weitergehen. Ethnische Konflikte müssen sofortige fremdenrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Regierung ist gefordert, die sofortige Abschiebung straffälliger Asylwerber sicher zu stellen!“

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