Blickt man aktuell in die Mainstream-Medien, kann man sich vor Weltuntergangs-Nachrichten kaum noch retten. Die für alles pflanzliche Leben notwendige Grundlage CO2 wäre auf einmal gefährlich für den Planeten. Mit feuerroten, natürlich gefälschten Satellitenbildern wird suggeriert, dass die Erde brennt. Und jetzt auch noch Van der Bellen. Beim Forum Alpbach warnt er vor dem Scheitern der Pariser Klimaziele.

Ein Kommentar von Willi Huber

Flammendes Plädoyer für die EU

Greta Thunberg müsse man zuhören. Nur die EU könne uns laut Van der Bellen retten. Beim Scheitern der Pariser Klimaziele würde es im schlimmsten Fall keine Menschheit mehr geben. Die Absurdität der Aussagen des grünen Präsidenten, welcher angeblich Brücken baut und das Ansehen Österreichs in der Welt bewahren würde, erreicht aktuell völlig neue Höhepunkte.

Wer immer noch nicht glaubt, sich in der Handlung von „Asterix und der Seher“ wiederzufinden, kann sich noch mit der Rede von Espinosa Garces auseinandersetzen. Die ehemalige Außenministerin von Ecuador, heute UN-Repräsentantin, behauptete, die Welt stünde in Flammen. Hört man genauer hin, beginnt die versteckte Agenda hinter all dem Klimawahn Gestalt anzunehmen. Soll der Welt mittels Furcht und Panikmache eine sozialistische oder gar kommunistische Zentraldiktatur aufgezwungen werden? Denn Espinosa spricht keineswegs nur von der Umwelt, nein, die Wirtschaft müsse soziale Ungerechtigkeiten beseitigen. Zudem wären „nationale Interessen am besten im Multilateralismus zu verwirklichen“.

Die Methoden sind nicht neu

Das dürfte auch Van der Bellen ähnlich sehen, der wieder einmal eines seiner flammenden Plädoyers für die Europäische Union hielt. Dass er die Aufgabe nationaler Souveränität und das Aufgehen der einzelnen Staaten in einem EU-Zentralstaat fordert, hatte er schon vor der Bundespräsidenten-Wahl öffentlich gemacht.

Wir leben in einer Welt, wo obskure Verschwörungstheorien nicht mehr von irgendwelchen dubiosen Sektierern verbreitet werden, die auf der Straße um Spenden betteln. Vielmehr kommen die Weltuntergangs-Szenarien von den höchsten Stellen. Diese betteln auch nicht sondern nehmen sich das Steuergeld der Bürger mit der Staatsgewalt. Wem es seltsam vorkommt, dass mit Klima-Steuern weltweite Wettergeschehen beeinflusst werden soll, obwohl man nicht einmal mit Sicherheit das Wetter für den nächsten Tag vorhersagen kann: Wundern Sie sich nicht, die Methode ist nicht neu. Auch im Mittelalter konnte man sich bereits mit Ablass-Zahlungen von seinen Sünden reinwaschen. Selbst wenn das Seelenheil damit nicht gesichert werden konnte, das Geld war in die Paläste und den Lebensstil der damaligen Kirchenfürsten bestimmt gut investiert. Die Religion der tatsächlichen Herrscher der Gegenwart dürfte hingegen der kompromisslose Sozialismus sein, den sie für alle Menschen vorgesehen haben. Für die Errichtung einer solchen Herrschaftsform müssen letztendlich alle Menschen bezahlen. Zuerst finanziell, vielleicht irgendwann auch mit der Freiheit.