Das waren noch Zeiten! Wenn man früher – und damit meine ich die Tage vor Ausbruch der Corona-Bekämpfungshysterie – in ein Wirtshaus kam, bekam man als erstes die Speisekarte in die Hand gedrückt.

Von Kurt Guggenbichler

Heute ist es das Covid-19-Kontaktnachvollziehungsformular – zum Ausfüllen. Durch dieses Formular werde ich eines Tages möglicherweise doch noch als Infizierter entdeckt, was mir und allen anderen bis dahin vielleicht glatt entgangen wäre, weil ich nach wie vor pumperlmunter bin. Somit wäre ich vermutlich einer ohne Symptome.

Denn Infizierter ist nicht gleich Erkrankter. Die Mainstream-Medien scheinen das immer noch zu verwechseln, da sie die täglichen Zuwächse an Neuinfektionen mit einer Dramatik hinausposaunen, als verkündeten sie Mortalitätsraten.

Damit lehren sie viele Menschen das Fürchten, darunter auch einige meiner Stammtischfreunde, mit denen ich jetzt nur noch zu sechst an einem Tisch sitzen darf. Denn laut Regierungsexperten sei dies sicherer als beispielsweise „ein Getümmel“ zu zehnt.

Dabei ist es in Wirtshäusern bislang noch zu keinen Clusterbildungen gekommen. Private Party-Locations und Skilifte scheinen da wesentlich gefährlicher zu sein. Höchst gefährdet sind allerdings die Wirte. Diese fürchten sich jedoch weniger vor dem Virus als vielmehr vor der Pleite!