Alarmierende Studie: Deutsche Banken stehen vor dem Aus

„Rote Zahlen“ für Geldinstitute

Alarmierende Studie: Deutsche Banken stehen vor dem Aus

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Laut einer Studie befinden sich deutsche Geldinstitute in einer schweren Krise. Ohne Zusammenschlüsse von Banken, einer massiven Ausdünnung des Filialnetzes und massenweise Entlassungen schlittert das Bankenwesen in eine große Krise.

Dies ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung Bain & Company. Laut einem Bericht der „Deutschen Wirtschafts Nachrichten“ habe die Bankenbranche seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 schon rund 100.000 Beschäftigte und 10.600 Filialen abgebaut.

Niedrigzinspolitik spielt große Rolle

Dies sei laut BAIN-Deutschlandchef Walter Sinn jedoch zu wenig. Die deutschen Banken hätten demnach keine andere Wahl, als weitere Filialen zu schließen und die Zahl ihrer Beschäftigten weiter zu reduzieren. Auch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) spiele für den Zustand der deutschen Kreditinstitute eine wichtige Rolle. Diese drücke massiv auf die Zinsüberschüsse.

Zusammenschlüsse von Europas Banken?

Das Handeln der EZB und ihrer Vorsitzenden Christine Lagarde war zuletzt immer wieder stark in die Kritik von Experten geraten. So hatte sich auch Finanzexperte Thomas Bachheimer in einem Interview auf „Wochenblick.TV“ kritisch über die Französin und ihr Handeln geäußert. Branchen-Kenner Sebastian Thoben betrachtet es gar als unausweichlich, dass es über kurz oder lang zu grenz-
überschreitenden Zusammenschlüssen unter Europas Banken kommt. Zuvor müssten sich die deutschen Geldinsitute laut seiner Einschätzung jedoch erst einmal selbst sanieren.

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