Deutschland: Habecks Energie-Sabotage des eigenen Landes

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Selbstverursachte Grüne Energiekrise

Deutschland: Habecks Energie-Sabotage des eigenen Landes

Robert Habeck (Bundesvorsitzender, Bündnis 90/Die Grünen). Foto: stephan-roehl.de
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Mit welcher ideologischen Verbohrtheit und Arroganz die Bundesregierung die von ihr ohnehin schon maßgeblich mitverursachte Energiekrise auch noch verschlimmert, indem sie jede Möglichkeit minimiert, ihr Ausmaß zumindest abzumildern, zeigt der Umgang von Wirtschaftsminister Robert Habeck mit Kohlekraftwerken. Was der deutsche „Klimaminister“ hier vollführt, kann man nur noch als Sabotage an der bundesdeutschen Energiesicherheit bezeichnen.

Zwar ist der Ausstieg aus der Kohleenergie bis 2030 Teil der selbstmörderischen deutschen Energiewende, um Erdgas einzusparen, erlaubte Habeck mit dem „Ersatzkraftwerkebereithaltungsgesetz“  jedoch die Inbetriebnahme von bereits stillgelegten Kohlekraftwerken. Das Gesetz wurde allerdings erst im Juli verabschiedet –  fast fünf Monate nach Beginn des Ukrainekrieges und damit lange, nachdem sich die drohende Energieknappheit abzeichnete. Doch bislang nutzte nur ein einziges Kohlekraftwerk diese Möglichkeit.

Habeck, der getönt hatte: „Jede Kilowattstunde hilft“, um Energie einzusparen, hat das Gesetz viel zu spät vorangebracht und das Hochfahren der Kohlekraftwerke so kurz befristet und an derart strenge Bedingungen geknüpft, dass es die Betreiber gar nicht schnell genug reagieren können und es sich auch gar nicht für sie lohnen würde.

Obwohl Kohle ausreichend verfügbar war, wurde Gas verstromt

Im Mai und Juni stand grundsätzlich bereits ausreichend Kohlekraft zur Verfügung. Trotzdem wurde in den beiden Monaten mehr Strom mit Gas erzeugt als in den Vorjahren – eine völlig verantwortungslose Verschwendung angesichts der allseits beschworenen  baldigen Gasknappheit. Werner Marnette (CDU), ehemaliger Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein und später Unternehmensberater, erklärte in der Welt am Sonntag gar, wegen dessen Fahrlässigkeit eine Strafanzeige gegen Habeck zu erwägen.

„Wie will man dem Bürger denn erklären, er soll sparen oder frieren, wenn zugleich Milliarden Kubikmeter des wertvollen Rohstoffs völlig unnötig verfeuert. Die Fortsetzung der vermeidbaren Verstromung von Erdgas auf hohem Niveau ist verantwortungslos, wenn nicht sogar strafbar“

so Marnette

Auch Christof Bauer, Vorsitzender des Energieausschusses im Verband der Chemischen Industrie, VCI, sagte dem Handelsblatt: „Wir müssen feststellen, dass die Stromerzeugung aus Gaskraftwerken seit Beginn der Ukraine-Krise kaum zurückgegangen ist.“ Inzwischen steigen die Strompreise auf immer neue Rekordhöhen.

Experten tadeln falsche Priorisierungen

Durch die bevorstehende Abschaltung der letzten Atomkraftwerke und die ausbleibende Nutzung der Kohlekraftwerke, könnte der Strompreis hierzulande von derzeit rund 35 Cent bald auf fast einen Euro pro Kilowattstunden hochschnellen. Alexander Weiss von der Unternehmensberatung McKinsey warnt:

„Es ist möglich, dass wir in Deutschland vor einer Gasknappheit noch eine Stromknappheit bekommen könnten.“

Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI), äußerte ebenfalls seine Verwunderung darüber, dass die Bundesregierung dem Einsatz von Kohlekraftwerken nicht höhere Priorität einräume.

Das Wiederanfahren der Kraftwerke würde durch unnötige Regularien verzögert, so Lösch weiter. Voraussetzung ist das Aufschütten eines Kohlevorrats, der dreißig Tage lang den Maximalbetrieb des Kraftwerkes ermöglichen würde. Eine Berechnung des Essener Unternehmens Steag zeigt, dass es für den Stichtag 1. November 240 Millionen Euro zahlen müsste, um diesen Vorrat beim derzeitigen Weltmarktpreis beschaffen zu können – mehr als der operative Gewinn des vergangenes Jahres! Zudem endet die Erlaubnis zur Kohleverfeuerung bereits wieder zum 30. April 2023. Selbst wenn es also gelänge, den Betrieb überhaupt aufzunehmen, müsste er, kaum begonnen, schon wieder eingestellt werden und die Betreiber blieben auf ihren Kosten sitzen.

Chaos-Politik: Nuklear-Gefahr oder Existenz-Bedrohung für Deutschland

Deutschland überlegt angesichts des drohenden Energiekrisen-Winters eine Laufzeitverlängerung die letzten drei deutschen Atomkraftwerke. Doch eine Laufzeitverlängerung wäre nun sicherheitstechnisch bedenklich, zumal es den AKW angesichts der geplanten Abschaltung an Überprüfungen und Wartungen fehlt. Letztere würden laut “Green Planet Energy” ein bis zwei Jahre brauchen.

Zugeständnisse an die grüne Idiotie

Da Deutschland die eigene Steinkohleförderung 2018 beendet hat und seit letztem Donnerstag durch das EU-Embargo kein Kohleimport aus Russland mehr möglich ist, müsste die Kohle aus Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen über den Rhein herbeigeschafft werden. Da dieser wegen der Trockenheit aber Niedrigwasser führt, könnten die Schiffe bestenfalls zur Hälfte beladen werden. Braunkohlekraftwerke dürften erst dann zum Einsatz kommen, wenn die Nachfrage mit Steinkohle nicht mehr gedeckt werden könnte.

Es handelt sich um ein weiteres absurdes Zugeständnis an die grüne Idiotie, ebenso wie der von Habecks Ministerium immer weiter verzögerte „Stresstest“ über den eigentlich verzweifelt notwendigen Weiterbetrieb der drei letzten deutschen Atomkraftwerke. So greifen die Folgen der von Angela Merkel begonnenen und der Ampel-Regierung fortgesetzten Wahnsinnspolitik in ihren katastrophalen Folgen nahtlos ineinander. Den Preis dafür werden immer mehr um ihre Existenz kämpfende Bürger zahlen.  

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