Grünrote autofeindliche Politik trägt Früchte: Aus für über 6.000 Arbeitsplätze bei Ford

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Ehemaliges Industrieland Deutschland schafft sich ab

Grünrote autofeindliche Politik trägt Früchte: Aus für über 6.000 Arbeitsplätze bei Ford

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Vergangene Woche gab der US-amerikanische Ford-Konzern bekannt, dass sein Standort im saarländischen Saarlouis keine zukünftigen Investitionen für Elektromobilität erhalten werde; diese gehen stattdessen nach Valencia. Damit stehen 4.600 Beschäftigte und rund 1.600 Arbeitsplätze in der Zuliefererindustrie vor dem Aus. Die Entscheidung ist nur die logische Konsequenz einer grünen Deindustrialisierungspolitik, die Deutschland selbst sehenden Auges seit Jahren betreibt.

Ende des Ford-Werks Saarlouis absehbar

Dem künftigen Standortbeschluss war seit Januar ein regelrechter Überbietungswettbewerb an Subventionsangeboten beider Regionen – Saarland und Valencia – vorausgegangen. Dass sie nun für Valencia ausfiel, erklärte Ford-Europachef Stuart Rowley ausschließlich mit finanziellen Gründen. Wenn er auch behauptete, dass dies „nicht das Ende für das Werk in Saarlouis“ bedeute (faktisch ist es das sehr wohl!), so ist doch davon auszugehen, dass es nach dem Ende der Herstellung des Verbrennungsmotor-Modells „Focus“ 2025 keine Zukunft mehr haben wird.

Hausgemachte Probleme

Die saarländische Landesregierung verurteilte das Verhalten Fords auf das Schärfste: Wirtschaftsminister Jürgen Barke kritisierte: „Ford hat die Belegschaften gegeneinander ausgespielt, um die Zitrone noch etwas mehr auszupressen. Das ist schäbig.“ Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) sprach von einer „Farce“. In einer Regierungserklärung sagte sie, das Verhalten von Ford dürfe keine Schule machen. „So geht man nicht mit Menschen um, so geht man nicht mit einer Region um, so geht man nicht mit uns Saarländerinnen und Saarländern um.“

Aussgerechnet Ford warf sie falsche wirtschaftliche Entscheidungen vor (!) und wies dem Konzern zudem die Verantwortung zu, „auch über 2025 hinaus eine größtmögliche Zahl von Arbeitsplätzen zu sichern.“ Sie unterstellte zudem einen „dramatischen Imageschaden“ für Ford, warf dem Konzern vor, den Wandel vom Verbrennermotor zu alternativen Antrieben verschlafen zu haben.

Deutschland zahlt via EU-Fonds für eigene Abwicklung

All das kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Probleme weitgehend selbst verursacht sind: Die hohen Energiepreise, Löhne, Steuern und Sozialabgaben sowie der gigantische Verwaltungsaufwand machen den Wirtschaftsstandort Deutschland immer unattraktiver. Sollte das kürzlich vom EU-Parlament beschlossene Aus für den Verbrennungsmotor ab dem Jahr 2035 tatsächlich umgesetzt werden, droht Deutschland das Ende seines über Jahrzehnte errungenen Standortvorteils im Fahrzeug-und Maschinenbau und damit der Zusammenbruch seiner industriellen Basis.

Zu allem Überfluss lockte die spanische Regierung Ford auch noch mit öffentlichen Hilfen, die zu einem beträchtlichen Teil aus dem EU-Aufbaufonds stammen dürften – zu dem Deutschland selbst als größter EU-Nettozahler 65 Milliarden Euro beisteuert. Das zweitplatzierte Frankreich zahlt lediglich 23 Milliarden Euro. Zu den größten Profiteuren dieser EU-Umlagen gehören Spanien und Italien – während Deutschland auch noch für seine eigene Deindustrialisierung aufkommt.

Deshalb braucht sich – gerade im Saarland, wo die Mehrheit der Bevölkerung erst im März dieselbe SPD mit absoluter Mehrheit in den Landtag gewählt hat, die diese grüne Selbstzerstörungspolitik im Bund mitträgt – niemand über solche unternehmerischen Entscheidungen zu wundern.

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