Am Donnerstag entschied die Ampelkommission, dass nunmehr vier Bezirke in Österreich auf rot geschaltet werden. Es handelt sich dabei um die oberösterreichische Stadt Wels, Hallein in Salzburg, Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land in Tirol. In Salzburg befinden sich angeblich nur fünf Patienten auf der Intensivstation. Dabei sprach der Salzburger ÖVP-Landeshauptmann von einer dramatischen Situation.

Bereits gestern wurde die Quarantäne für Kuchl in Salzburg verkündet. Der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer sprach von einer dramatischen Situation auf den Intensivstationen. Es seien fünf Mal so viele Patienten dort wie vorher.

Fünf Patienten auf Intensivstation?

Wie diese Verfünffachung einzuordnen sei, erklärte FPÖ-Chefin Marlene Svazek aus Salzburg. Laut ihr sei es nur eine Person gewesen, die zuvor auf einer Salzburger Intensivstation lag. Jetzt seien es fünf. Sie kritisiert das Vorgehen des ÖVP-Landeshauptmannes: „So geht Angst“.

 

Zahlen ohne Bedeutung?

Die Ampelschaltungen werden mit „explodierenden“ Infektions-Zahlen argumentiert. Es gilt jedoch als gesichert, dass Infizierte nicht mit Erkrankten gleichzusetzen sind. Zu einer dramatischen Situation in den Krankenhäusern liegen derzeit keine Zahlen vor.
Experten kritisieren die Validität der PCR-Tests, die zu den Corona-Ergebnissen führen. Selbst der Erfinder des PCR-Tests Kary Mullis erklärte, wie leicht PCR-Tests zu missbrauchen seien.

Diese Bezirke müssen jetzt bangen

In weiteren 17 Bezirken ist die Risikoeinschätzung nunmehr hoch, für sie wurde die Ampel von Gelb auf Orange geschaltet:

Oberwart im Burgenland, Baden, St. Pölten-Land, Tulln und Wiener Neustadt-Land in Niederösterreich, Grieskirchen, Ried im Innkreis, Schärding und Wels-Land in Oberösterreich, Salzburg-Umgebung und St. Johann im Pongau in Salzburg, Voitsberg und Bruck-Mürzzuschlag in der Steiermark, Imst und Kufstein in Tirol.

In St. Veit an der Glan in Kärnten und Steyr Stadt in Oberösterreich stellte die Kommission die Ampel gleich von Grün auf Orange.