Als Asatrú, aus dem altnordischen „den Asen treu“, wird eine religiöse Strömung bezeichnet, die seit den 1990er-Jahren in den skandinavischen Staaten sowie in Deutschland und Österreich immer mehr Zustrom verzeichnen kann.

Ein Beitrag von Hartwig Eder

In Island seit 1973 anerkannt

Diese in Island seit 1973 anerkannte Religionsgemeinschaft versucht, den jahrtausendealten Volksglauben der Germanen, der im Zuge der Christianisierung Europas verloren gegangen war, wieder zu beleben.

Holzgötzen aus späterer Bronzezeit

Der erste archäologische Nachweis für den Götterglauben der Germanen bildeten sogenannte Holzgötzen, aus Baumstämmen und großen Astgabeln geschnitzte Kultpfähle. Ausgrabungen solcher germanischer Götzen stammen bereits aus der frühesten Eisenzeit oder sogar aus der späteren Bronzezeit.

Wen genau die germanischen Siedler damals verehrten, kann man heute nicht eruieren, da die Germanen ihre Geschichte und Religion nur mündlich weitergaben.

Tacitus dokumentierte Germanentum

Die ersten namentlichen Erwähnungen germanischer Götter gab es bei römischen Geschichtsschreibern etwa um das Jahr 50 vor Christus, genauere Dokumente lieferte aber erst der römische Gelehrte und Schreiber Tacitus um 90 n. Chr.

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