Ist die Globalisierung überhaupt noch aufzuhalten? Deren Verfechter befinden sich im Endkampf, glaubt der freie Journalist Stefan Magnet, der gestern im Linzer „Park Inn“-Hotel anlässlich eines Wochenblick-Clubabends vor 90 Zuhörern über diese Problematik referierte. Doch es gibt noch Hoffnung, ließ der Redner durchblicken, weil sich gerade in Zeiten wie diesen immer mehr Menschen nach Geborgenheit von Heimat und Familie sehnten.

Ein Bericht von Kurt Guggenbichler

Miese und unehrliche Zeiten

Globalisierung bedeute nämlich Chaos. Denn was nicht natürlich sei, führe auch nicht zum Guten. Dies ist die Erkenntnis eines Herren namens Friedrich Schiller, die nun auch zur letzten Hoffnung für alle Gegner der Globalisierung geworden ist. Außerdem würfe Chaos die Menschen auf das Wesentliche zurück, betont Magnet, der auch feststellte: Wir leben in miesen und unehrlichen Zeiten!

Beschwichtigungspolitik ein Ende setzen

Trotz der vielen Gefahren, von denen wir schon geraume Zeit bedroht würden, sei in den Medien nämlich nur wenig davon zu lesen. Lediglich das zur Zeit grassierende Corona-Virus sei im Moment in aller Munde und scheine auch sehr gefährlich zu sein, doch der neue Gesundheitsminister Rudi „Sorglos“ Anschober hätte schon beschwichtigend verkündet, dass wir uns nicht fürchten müssten, weil man alles gut im Griff hätte. Mit derartiger Beschwichtigungspolitik werde die Bevölkerung leider auch hinsichtlich der fortschreitenden Islamisierung, hinsichtlich der drohenden Finanz- und Wirtschaftskrise wie auch im Hinblick auf ein jederzeit eintretenden Blackout ruhig gestellt.

„… dann haben wir hier Chaos pur!“

Dabei kündigt der Wirtschaftsexperte Markus Krall schon für dieses Jahr einen Finanz-Crash an und nach den Worten des ehemaligen Bundesheermajors Herbert Saurugg sei auch ein Blackout jederzeit möglich, gibt Magnet zu bedenken: „Sollte die Energieversorgung bei uns für nur 24 Stunden ausfallen, dann haben wir hier Chaos pur.“ Chaos zu schaffen sei auch der Plan der Globalisierer, ist die Vortragsbesucherin und Telekommunikationsexpertin Sylvia Innreiter überzeugt. Sie lauschte den Worten des Redners ebenso aufmerksam wie der frühere Steuerberater Franz Huber, der mit seiner Frau Ulrike eine große Gefahr in der Globalisierung sieht.

„Es könnte noch blöder werden…“

Dafür gebe es zwar „nicht zwingend nur den einen Plan“ wie Magnet betont, aber es gebe viele Strippenzieher, die in Richtung Globalisierung steuerten. Eine davon sei die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wie auch der Milliardär George Soros, der über die NGOs die Zuwanderung der Migranten nach Europa unterstütze, um dort den Zusammenbruch zu beschleunigen. Denn sobald die EU in Trümmern läge, hätte Soros schon beizeiten verkündet, müsse sie neu gedacht werden. In welche Richtung das gehen würde ist den Wochenblick-Clubabendbesuchern klar. Für Manfred Huber sind die Strukturen sowieso schon zerstört. „Es könnte sogar noch blöder werden…“

Bleibt am Ende nur der Weg in die Diktatur?

Begonnen habe diese Zerstörung bereits mit der Loslösung des Menschen von der Natur, zitiert Magnet den deutschen Theologen und Psychoanalytiker Eugen Drewermann und auch die deutsche TV-Journalistin Eva Herrmann sähe darin eine der Hauptursachen für die heutigen Zustände. Am Ende der Globalisierung stünde das Ende der Meinungsfreiheit und die Gleichschaltung aller Menschen, konstatiert ein weiterer Zuhörer, der Pensionist Eugen Friedl, und der ehemals selbstständige Geschäftsmann Franz Atteneder befürchtet: „Wir steuern auf eine Diktatur zu.“ Dann gebe es nur noch eine dumpfe, konsumierende Masse, die von einer kleinen Schicht von Reichen bevormundet wird.

Das hofft Stefan Magnet nicht, zumal es seiner Kenntnis nach noch sehr viele Menschen gibt, die einen Gemeinschaftssinn und Lebensinhalt suchen. Viele dieser Menschen müssten freilich noch wachgerüttelt werden. Seine Rede beschloss Magnet auch mit einer Erkenntnis des US-Präsidenten Donald Trump, der überzeugt ist, dass die Welt den Patrioten gehört. Beim anschließenden Gespräch mit dem Vortragenden wurde deutlich, dass es für viele trotzdem nicht immer ganz leicht ist, die Beweggründe der Globalisierer nachzuvollziehen.

Über die Ursachen des nächsten Finanz- und Wirtschafts-Crash, der nach den Voraussagen von Fachleuten kommen wird, referiert Wochenblick-Chefredakteur Christian Seibert beim nächsten Wochenblick-Clubabend am 11. März in Wels.

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