tassilo wallentin
Am 23. März sprach Wallentin in Linz auf Einladung des "Wochenblick" – der Redoutensaal war prall gefüllt.

Die Linzer Redoutensäle platzen aus allen Nähten: Über 250 Gäste haben sich um Plätze beim „Wochenblick“-Diskussionsabend „Europa – Zur Selbstzerstörung verpflichtet?“ gedrängt.

Als ersten Redner des Abends konnte unser Moderator, „Wochenblick“-Redakteur Philipp Fehrerberger, den bekannten „Krone“-Kolumnisten und Star-Anwalt Tassilo Wallentin am Rednerpult begrüßen. Bereits im März 2017 sorgte er mit seiner Rede bei der „Wochenblick“-Podiumsdiskussion für Aufsehen.

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Tassilo Wallentin betonte, dass Demokratie von keiner politischen Gruppe gepachtet werden kann: „Demokratie ist für sich genommen kein Wert, sondern ein reiner Abstimmungsvorgang. Er lebt von den Werten, die in der Gesellschaft vorhanden sein müssen.“

Tassilo Wallentin sprach in Linz wieder tacheles.

Alles geplant?

„Die Mittelmeerroute ist offen wie ein Scheunentor und die ,Rettungsboote‘ sind Taxiunternehmen“, kritisierte er die quasi nicht vorhandene Grenzsicherung der Europäischen Union und das geförderte Schlepperwesen der NGOs im Mittelmeer.

Nachdem Wallentin vom mangelndem Selbstbehauptungswillen und Selbsthass der Europäer sprach, schloss er mit einem Zitat des ehemaligen US-Präsidenten Roosevelt: „In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf diese Weise geplant war.“

Forderung nach Festung Europa

Im Anschluss an den Wiener-Star-Anwalt trat als nächster EU-Insider der FPÖ-Europaabgeordnete Harald Vilimsky ans Mikrofon. „Wenn’s nach mir ginge, würden wir aus Europa eine Festung machen“, sprach sich Vilimsky klar gegen die geplante Asyl-Neuregelung aus, die West-Europa einen erneuten Asyl-Tsunami bescheren könnte.

Harald Vilimsky prangerte die Allianz zwischen Großkonzernen und linken Gutmenschen an.

Er forderte für Europa endlich sichere und geschlossene Außengrenzen. Hinter dem erneuten Einwanderungsplan der EU ortet Vilimsky eine gefährliche Allianz: „Es herrscht ein unsägliches Zusammenspiel aus Gutmenschen und gewissen Unternehmern, die auf billige Arbeitskräfte hoffen.“

Islamgefahr

Nach dem EU-Abgeordneten kam als nächste Politik-Insiderin die Außenpolitik-Koryphäe des „Wochenblicks“ zu Wort. Kornelia Kirchweger sprach von den Gefahren einer erneuten Masseneinwanderung von Wirtschaftsmigranten aus zumeist tief islamisch geprägten Regionen.

Gefährlich seien vor allem jene, die radikale Ansichten des Islam vertreten, die den freiheitlichen Grundwerten unserer westlichen Welt nicht zustimmen und versuchen, ihre archaische Lebensweise hier zu etablieren und anderen aufzuzwingen. „Unsere Zivilgesellschaft muss endlich aufwachen und sagen, dass wir uns von einem radikalen Islam nicht unterdrücken lassen werden.

Kornelia Kirchweger warnte vor den Gefahren des radikalen Islam.

Kultureller Abschluss

Nach drei ernsten politischen Rednern lockerte der als EU-Bauer bekannte Kabarettist Manfred Tisal den Abend mit seinem Bühnenprogramm auf.

Der Veteran des „Villacher Faschings“ sorgte mit seinen augenzwinkernden Polit-Kommentaren für schallende Lacher im Festsaal: „Ich möchte die Zeit nicht erleben, wenn den Gutmenschen die Güte im Hals stecken bleibt.“

Blasmusikkapelle spielte auf

Das Programm wurde geschlossen durch die „Wochenblick“-Blasmusikkapelle, den „Linzer Musikanten“. Alles in allem war der Abend ein voller Erfolg und zeigt wieder einmal, dass sich der „Wochenblick“ zu einer absoluten Größe der oberösterreichischen Medienwelt entwickelt hat!

In der Fotogalerie sehen Sie noch einige Impressionen des Abends. Alle Fotos der Veranstaltung sind auf Cityfoto.at zu finden!