Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble macht seit vielen Jahren keinen Hehl daraus, dass er überzeugter Globalist ist. Jetzt sieht er Corona als Chance, um seinen Zielen sprunghaft näherzukommen. Die Menschen würden jetzt reif dafür sein.

Ein Gastkommentar von Stefan Magnet

Corona ist nicht so gesundheitsgefährdend, wie medial und politisch gerne behauptet. Zum Glück! Doch warum die Panikmache, ein weiterer Lockdown, warum gibt es 2020 medial gar kein anderes Thema mehr? Ist die Politik einfach dumm oder steckt mehr dahinter? Dass etwas nicht stimmt, glauben zumindest immer mehr Menschen.

Globale Gleichschaltung

In meinem letzten Videoblog ging ich der Frage nach: Wurde Corona vorgeschoben, um die Ursache eines ohnedies stattfindenden Wirtschaftszusammenbruchs zu verschleiern? Rund 500.000 Nutzer haben das Video abgerufen und meine Recherche mehrheitlich für zutreffend empfunden, was zeigt, dass Abertausende die offiziellen Medienphrasen nicht mehr kopflos hinnehmen wollen.
Doch könnte es tatsächlich sein, dass eine international agierende Elite im Windschatten von Corona Tatsachen schafft, die unter normalen Bedingungen von den Völkern nie mitgetragen worden wären? Was man zumindest beobachten musste und was nüchtern festgestellt werden kann:

1. die globale Gleichschaltung (Corona-Zwangsmaßnahmen und Masken)
2. globale Informationskontrolle (weltweit mediale Einheitssprache)
3. globale Überwachung
4. globale Machtstrukturierung (UNO, IWF, WHO übernahmen das Kommando).

Globalisten Schäuble gefällt’s

Solche Prozesse geschehen nicht zufällig und schon gar nicht unvorbereitet. Einer, der es wissen muss, ist Wolfgang Schäuble. Der Altpolitiker, mehrfache Minister und jetzige Präsident des deutschen Bundestages ist ein überzeugter Globalist. In dieser Eigenschaft treibt er systematisch, spätestens seit den 1990er-Jahren, die Auflösung der Bundesrepublik Deutschland in einer immer mächtiger werdenden EU voran. Schäuble setzte sich nach der deutschen Wiedervereinigung für die Ansiedlung von Ausländern in den Gebieten der ehemaligen DDR ein. Er initiierte 2006 die sogenannten „Islamkonferenzen“, wo er den Deutschen den Islam als Bereicherung verkaufte. Er war unter den ersten Politikern, die sich offensiv für eine Besetzung höchster Ämter durch Einwanderer einsetzten. So sagte er etwa 2008: „Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ein eingebürgerter Türke in das Kanzleramt einzieht.“ Dieser Wolfgang Schäuble predigt seit Jahren die Abschaffung der Nationalstaaten zugunsten von internationalistischen Strukturen. Diesem Zweck dient die von ihm so geliebte Massen­einwanderung. Sie soll die ethnische Struktur Deutschlands zersetzen und verändern, um die dann nicht mehr homogenen Massen für neue Experimente gefügig zu machen. Schäuble weiß um die Lenkbarkeit inhomogener, orientierungsloser Massen. Und er weiß um die Chance der Krise.

Weg vom Nationalstaat

Am 28. August 2011 übertrug der TV-Sender „Phönix“ eine Diskussion mit Altkanzler Helmut Schmidt, wo Wolfgang Schäuble Folgendes sagte: „In der Globalisierung brauchen wir andere Formen internationaler Governance (Anm.: etwa „Lenkungssystem“) als den Nationalstaat. Dieser ist vor hundert Jahren mit seinem Regelungsmonopol an seine Grenzen gestoßen. Und heute schaffen wir was Neues. Ziemlich mühsam, aber nicht hoffnungslos. Lernen können wir aus unseren Fehlern und Irrtümern, und deswegen bin ich bei aller krisenhaften Zuspitzung im Grunde entspannt. (…) Weil wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer.“
Im November desselben Jahres legte er nach. Am europäischen Bankenkongress in Frankfurt sagte er wörtlich: „Wir in Deutschland sind seit dem 8.  Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.“
Ein Satz, wie die Zeitung „Die Welt“ schrieb, „von der Wirkung eines Sprengstoffanschlages auf das nationale Selbstverständnis der Deutschen“. Und Schäuble in seiner Rede vor den versammelten Bankern weiter: „Und deswegen ist der Versuch, in der europäischen Einigung eine neue Form von Governance zu schaffen (…), ein sehr viel zukunftsweisenderer Ansatz als der Rückfall in den klassischen Nationalstaat vergangener Jahrhunderte.“

Freude über Corona-Krise

Schäuble arbeitet weiter an seiner „internationalen Governance“ und freute sich entsprechend ungeniert über die Corona-Krise. Am 20. August 2020 sagte er der Zeitung „Neue Westfälische“: „Die Corona-Krise ist eine große Chance. Der Widerstand gegen Veränderung wird in der Krise geringer. Wir können die Wirtschafts- und Finanzunion, die wir politisch bisher nicht zustande gebracht haben, jetzt hinbekommen …“ Auf die Nachfrage der Zeitung, ob die Bevölkerung dem nun eher folgen könnte, antwortet er selbstsicher: „Davon bin ich überzeugt. Ich will die Pandemie nicht verharmlosen, wenn ich feststelle: Große Krisen sind große Chancen.“
Warum soll eine weltweite Pandemie eine Chance sein, um eine Wirtschafts- und Finanzunion voranzutreiben, wenn nicht als Mittel zur Ablenkung? Diese Frage hat der Journalist leider nicht gestellt. Und selbst wenn: Der sonst so offenherzige Wolfgang Schäuble hätte dies wohl nicht wahrheitsgemäß beantwortet.