Worauf es wirklich ankommt
Politik verkommt zur Modenschau! (Bild: Kern/Foto: Flickr, SPÖ Presse und Kommunikation, CC BY-SA 2.0; Kurz/Flickr, Franz Johann Morgenbesser, CC BY-NC-SA 2.0; Hintergrund/Pixabay; Bildkomposition "Wochenblick")

Ein Kommentar von Chefredakteur Kurt Guggenbichler

In diesen Tagen überschlagen sich die Mainstream-Medien wieder mit Umfragen, wer der beliebteste, sympathischste oder gar fescheste Politiker ist. Wer ist am besten gekleidet, wer kann gut mit Tieren, wen mögen die Frauen?

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Politik als Modeschau und Schönheitskonkurrenz

Auf all diese Fragen gibt es Antworten, die eigentlich niemand braucht, doch es ist zu befürchten, dass erneut viele Wähler ihre Wahlentscheidungen nach den Ergebnissen dieser überflüssigen Umfragen ausrichten werden.

„Kurz und Kern bei Beliebtheit Kopf an Kopf“, titelte kürzlich die „Kronen-Zeitung“. Dabei sollte es doch eigentlich mehr darum gehen, wer das beste Programm für die Bürger dieses Landes hat und wem man eine ernsthafte Umsetzung der versprochenen Vorhaben auch wirklich zutraut.

Probleme werden nicht durch Shows gelöst

Von der jeweiligen Schönheit und Beliebtheit eines Kandidaten, die ohnehin so subjektiv sind wie die jeweiligen Umfragen, hat der Österreicher nach der Wahl nichts. Denn wenn er seine dringenden Probleme nicht gelöst bekommt, und davon gibt es eine Menge, dann sind auch die Sympathie- und Bekanntsheitswerte eines Politikers für ihn uninteressant. Dann aber ist es zu spät.

Deshalb sollte man bis zum Urnengang daran denken, worauf es wirklich ankommt und wie unwichtig Schönheits- oder Beliebtheitskriterien sind.

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