Nein. Man muss nach dieser reißerischen Überschrift Entwarnung geben. Die einschlägigen Blätter „Falter“ und „Profil“ gibt es noch im Portal des Herrn Zuckerberg, aber ihre Aktivitäten werden von so wenigen Menschen verfolgt, dass sie ihre Seiten eigentlich gleich löschen könnten…

Ein Gastkommentar von Stefan Magnet

Werbung

Nur Boulevard als Konkurrenz

Österreichs Boulevard und „rechte“ Medien verzeichnen Rekorde, besonders verbissen auftretende „Links-Medien“ verlieren im Social-Media-Bereich immer mehr an Bedeutung.
Gerade „Profil“ und „Falter“ werden von den Lesern im „Social-Web“ kaum mehr wahrgenommen.

Das liegt einerseits an einer falschen Themenauswahl, andererseits an ihrer eigenartigen Ignoranz den Lesern gegenüber. Als wäre der unermüdliche Kampf deklariert „linker“ Blätter, wie „Standard“, „Profil“ oder „Falter“, gegen die erfolgreiche und nicht streitende türkis-blaue Regierung nicht schon hart genug…

Die nüchternen Fakten in der letzten Oktoberwoche: Das erfolgreichste Alternativ-Medium namens „Wochenblick“ verzeichnete alleine auf Facebook in diesen sieben Tagen mehr als 30.000 Interaktionen, also „Likes“, Kommentare und Teilungen.

Finanzkräftige Portale mit schwacher Reichweite

Nur zwei österreichweit agierende Privat-Medien erreichten mehr: Die Tageszeitung „Heute“ (47.300) und die „Krone“ (60.600). An sich reichweitenstarke Portale wie „Der Standard“ (19.200 Interaktionen) oder oe24.at (21.800) haben auf Facebook weniger Relevanz als der „Wochenblick“.

Und das, obwohl der „Wochenblick“ nur einen Bruchteil der Inhalte anbieten kann, wie das die großen und mit riesigen Redaktionsmannschaften ausgestattete Tageszeitungen tun können.

Kompletter Artikel in der aktuellen Ausgabe:
Bestellen Sie gleich die aktuelle Ausgabe unter melanie.hanek@wochen-blick.at mit dem Betreff Ausgabe 43/2018, zusätzlich erhalten Sie auch noch 3 Wochen lang den Wochenblick GRATIS.

Mit einem gratis Schnupperabo erhalten Sie die nächsten 4 Wochen alle spannenden Artikel komplett und kostenlos nach Hause geliefert!