Immer wieder passiert das, was eigentlich nach der Erzählung der Mächtigen nicht passieren darf: Jemand, der bereits eine Impfdosis – oder gar beide – erhielt, steckt sich mit dem Coronavirus an. Harvey Risch, ein renommierter Infektiologe der US-Elite-Uni Yale lässt nun aufhorchen. Er behauptet nämlich, dass sogar die Mehrheit der neuen Corona-Fälle bereits eine Impfung erhalten hätte!

Risch gilt in den USA als prominenter fachlicher Kritiker des offiziellen Corona-Narrativs. In dieser Funktion trat er nun in der Sendung „War Room“ des Ex-Trump-Strategen Steve Bannon auf – und verblüffte mit seiner Erkenntnis. Er ist sich sicher, dass man der US-Bevölkerung bei den Impfstoffen in Bezug auf ihre Wirksamkeit einen Bären aufbindet. Man habe die Bürger nämlich mit der Behauptung gewonnen, dass der Eigenschutz vor einer Infektion nach einer Impfung zwischen 60 und 90 Prozent liege.

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Dämmt Virus-Verbreitung nicht ausreichend ein

Das sei aber ohnehin nicht der Maßstab, an dem man sich orientieren solle. Einzig wichtig sei die Frage, ob die Impfung vor der Verbreitung des Virus schütze. Hier würden große Pharmakonzerne kein Datenmaterial bereitstellen. Man müsse sich daher jene Länder empirisch ansehen, wo die Impfungen am meisten Anwendung fanden. Hier biete sich vor allem Israel an – wo die Verbreitung nur etwa um die Hälfte eingedämmt worden sei.

Weil die Verbreitung damit nicht quasi über Nacht aufhöre, sollte dies als Weckruf für all jene dienen, die glaubten, dass die Impfung sie von allen Einschränkungen befreie. Denn wenn das Infektionsgeschehen nur um die Hälfte eingedämmt werde, sei das nicht die logische Folge davon. Die Betreffenden würden lediglich mildere oder gar keine Symptome mehr aufweisen. Risch glaubt zwar, dass damit auf eine Herdenimmunität hingewirkt werden kann – andere Forscher sind da aber weniger optimistisch. 

Mehr als 60 Prozent der neuen Fälle waren geimpft

Besonders brisant ist allerdings, dass offenbar viele Personen trotz einer Impfung noch positive Testresultate ablieferten. Dabei verwies Risch auf den Umstand, dass Mediziner in Kliniken ihm bestätigten, dass mehr als die Hälfte aller neuen Corona-Fälle auf Geimpfte entfallen: „Sie schätzen, dass mehr als 60 Prozent der neuen Patienten, die sie behandeln, bereits eine Impfung gegen das Coronavirus empfingen.“

Risch warb für Einsatz von Hydroxychloroquin

Dass Risch womöglich daran zweifelt, ob die Impfung der sinnvollste Ansatz ist, um das Virus zu bekämpfen, ist keine Neuigkeit. Im Vorjahr empfahl er, Corona-Patienten mit Hydroxychloroquin zu behandeln. Dies gelte insbesondere für Personen aus Hochrisiko-Gruppen. Einige Zeit, nachdem sein Artikel im „American Journal of Epidemiology“ für Wirbel sorgte – auch an seiner Universität – wiederholte er seine Einschätzung auf „Fox News“.

Risch sprach damals von „überwältigenden“ Daten, die eine Reduktion des Risikos, wegen einer Corona-Infektion ins Spital zu müssen oder zu sterben, nachwiesen. Mit dieser Einschätzung ist er nicht alleine – Wochenblick berichtete über Dr. Simone Gold, die Gründerin von „America’s Frontline Doctors“, die im Jänner in einer Rede dazu aufforderte, sich gegen eine Impfung mit dem Coronavirus-Impfstoff und für das natürliche Medikament Hydroxychloroquin zu entscheiden. Mehrere afrikanische Länder setzen sogar offiziell zur Covid-19-Eindämmung auf das Mittel.

Nicht der einzige kritische US-Forscher

Dass ein renommierter US-Infektiologe sich aus der Deckung wagt und die öffentlichen Darstellungen hinterfragt, ist kein Einzelfall. Seit dem Herbst begeisterte etwa John P. Ioannidis von der Uni Stanford mit mehreren Studien, die nachwiesen, dass Lockdowns keinen positiven Effekt auf das Infektionsgeschehens hätten. Dessen Auswertungen sorgten zudem damit für Aufsehen, dass er die Sterblichkeitsrate des Coronavirus auf lediglich 0,15 Prozent bezifferte.

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