In Oberösterreich werden täglich 2,2 Hektar Boden für Bau- und Verkehrszwecke umgewidmet. Das hat Folgen für Landwirtschaft, Klima und Lebensqualität. Deshalb soll eine Novelle des Raumordnungsgesetzes kommen.

Das neue Gesetz wurde daher vor Beschlussfassung zur Begutachtung freigegeben. Insgesamt 54 Stellungnahmen gingen auf der Seite des Landes ein. Der Landesjagdverband etwa verlangt, dass die „Erhaltung ökologisch bedeutsamer Strukturen“ zu gewährleisten sei.

Damit meinen die Jäger eine Raumplanung, die Lebensräume für Pflanzen und Wildtiere erhalten, verbessern und schaffen sollte. Das Thema Raumordnung treibt auch wegen unterschiedlicher Interessen einen Keil zwischen Politik und Bevölkerung.