Maulkorb für die Wahrheit: „Die Zensoren haben am besten verstanden, dass die Wahrheit frei macht“, sagte einmal so treffend der Schweizer Journalist und Autor Walter Ludin.

Ist das Internet noch ein Hort der freien Meinungsäußerung? Immer mehr Fälle von Zensur werden öffentlich, viele digitale Existenzen werden nach einem falschen Posting oder einem Tweet zerstört. Für diese Reportage blicken wir hinter die Kulissen unserer digitalen Parallelwelt…

Eine Reportage von Rene Rabeder und Christian Seibert

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Zensur mitten in Europa

Abgeleitet vom lateinischen Begriff „Censura“, der das Amt eines Sittenrichters im römischen Reich bezeichnete und auch „strenge Prüfung“ bedeutet, steht der Begriff „Zensur“ heute als gelebte Antithese zu einer demokratischen und freien Meinungsvielfalt; und das nicht nur im Osten, in arabischen Ländern oder in irgendwelchen übriggebliebenen kommunistischen Diktaturen, sondern nicht zuletzt auch im vermeintlich freien Westen, ganz speziell im Herzen unseres vereinigten Europas.

Zumindest in der Theorie leben wir heute in einer Welt, in der es leichter ist als jemals zuvor, sich aus verschiedenen Quellen zu informieren und sich eine eigene Meinung zu bilden. Zumindest in der Theorie sollte jedem diese eigene Meinung dann auch unbenommen bleiben. Gerade Soziale Netzwerke wie das gigantische „Facebook“ verkaufen sich selbst gerne als „Meinungsmacher“, da dort die unterschiedlichsten Menschen aufeinandertreffen um sich auszutauschen. So viel zur Theorie.

Immer mehr Facebook-Nutzer werden zensiert.

Zensur Reaktion auf Trump

Die Praxis sieht mittlerweile ganz anders aus. Das Zusammenspiel von privater und vor allem staatlicher Datensammelwut und permanenter Kontrolle der Bürger hat zur Erschaffung eines dystopischen Überwachungsapparates Orwellschen Ausmaßes geführt. Zu Zeiten des arabischen Frühlings und des Wahlkampfes des späteren US-Präsidenten Barack Obama noch hochbejubelt, wurde Meinungsvielfalt spätestens dann als „gefährlich“ und „schlecht“ eingestuft, als „Rechte“ und ein gewisser Donald Trump in seinem eigenen Wahlkampf damit begannen, selbst verstärkt auf Soziale Medien zu setzen. Zensur im Internet ist in den letzten Monaten immer mehr zu einem Geschäftszweig geworden.

migration multikulti magazin

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