Seit einigen Tagen kursiert die Forderung einer Initiative, die alle Räder still stehen lassen will, um daraus ein vermeintlich gerechtes, klimaneutrales und sozialistisches Europa zu bauen.

Ein Kommentar von Alfons Kluibenschädl

Dahinter versammelt sich eine illustre Liste an Persönlichkeiten: Von einem ARD-Haltungsjournalisten und einer ORF-„Expertin“ über Galionsfiguren der Klimabewegung bis zu radikalen Asyl-NGOs und sogar der Parteijugend der deutschen Linkspartei finden sich die üblichen Verdächtigen wieder. Unter dem Namen „Zero Covid“ wollen sie den kleinen Bruder des Kommunismus etablieren und sehen jetzt im totalitären Klima der Corona-Krise ihre Zeit endlich gekommen.

Die Schließung auch von Fabriken, Büros, Betrieben, Baustellen sowie Schulen samt Aussetzung der Arbeitspflicht bei Einführung einer Corona-Solidaritätsabgabe und einer Vergesellschaftung der Impfung hört sich schaurig ähnlich an wie der „Great Reset“ des Weltwirtschaftsforums und seines Gründers Klaus Schwab. Man gewinnt den Eindruck einer unheiligen Allianz zwischen radikalen Weltverbesserern und den globalistischen Eliten bis hin zu Politdarstellern, die im Machtrausch Maß und Ziel längst verloren haben.

Ob die „Zero Covid“-Forderer in deren Plänen die Rolle des nützlichen Idioten oder des „konformistischen Rebellen“ spielen, ist einerlei. Beim Umbau der Weltordnung, der Auflösung von Nationen und der Erklärung von Arbeitsleistung zum Makel gehen sie alle gemeinsame Wege.