Eine widerliche Tat ereignete sich in einem Regionalzug in Niederösterreich. Ein Slowake (30) soll eine 18-Jährige in das Zug-WC gedrängt und sich dort an ihr vergangen haben.

Diese Zugfahrt vergisst die junge Frau aus dem Bezirk Wiener Neustadt wohl leider nicht so schnell. Eigentlich wollte sie am Wochenende nur von Ebenfurth in die Bezirkshauptstadt fahren – als ihr dort auf den rabiaten Passagier aus dem ehemaligen Ostblock traf. Ihrer Angabe bei der Polizei zufolge soll er sie unter Androhung von Gewalt in die Toilette gedrängt haben.

In Zugklo zum Sex gezwungen

Dort angekommen, fiel der zu diesem Zeitpunkt unbekannte Mann offenbar über sie her und zwang sie zum Geschlechtsverkehr. Am Sonntagabend erstattete sie Anzeige auf der Polizeiinspektion Eggendorf. Mithilfe der Sexualdelikte-Abteilung des Landeskriminalamtes konnte infolge der Beschreibung ein 30-jähriger slowakischer Staatsbürger als Tatverdächtiger ausgeforscht werden, wie die Heute berichtet.

Beschuldigter Slowake streitet Tatvorwurf ab

Am Dienstag um die Mittagszeit kam es dann zur Festnahme des Beschuldigten – und zu einer folgenden Vernehmung. Dort dementierte der Migrant, irgendetwas mit der Tat zu tun zu haben. Eine Vergewaltigung will er nicht begangen haben. Die Staatanwaltschaft Wiener Neustadt ordnete dennoch an, ihn in die Justizanstalt der Stadt einzuliefern. Mangels eines Geständnisses gilt die Unschuldsvermutung.