Seit zwei beziehungsweiser einer Woche gilt: Nur jene Schüler, die sich zweimal in der Woche vor dem Unterricht mit einem Selbsttest auf Corona-Viren untersuchen, dürfen auch am Präsenzunterricht teilnehmen. Schon nach der ersten Woche bahnt sich aber an, dass die vermeintliche Rolle der Schulen im Infektionsgeschehen vor allem eines ist: Ein Märchen. 

Zur Erinnerung: In der Vorwoche lieferten 1,3 Millionen „Nasenbohrer-Tests“ in ganz Österreich gerade einmal 536 Corona-positive Ergebnisse. Das ist selbst unter Annahme eines gewissen Fehlerprofils eine Anteil von sage und schreibe 0,04 Prozent. Aber anstatt, dass die Handelnden ihr Zwangs-Experiment an den Jüngsten als gescheitert betrachten, sehen sie sich sogar noch bestätigt.

FP-Fürst: „Alle Maßnahmen an den Schulen aufheben!“

„Wir finden mit den Selbsttests die hochinfektiösen Schülerinnen und Schüler und verhindern somit weitere Ansteckungen“, so das Mantra von Bildungsminister Heinz Faßmann laut Vienna.at. Die türkis-grüne Regierung denkt also gar nicht an eine Aufgabe der schikanösen Maßnahme, sondern will diese unbeirrt weiter führen. Lehrern, die sich dem nicht unkritisch fügen wollen, steht indes mancherorts inzwischen sogar eine fristlose Entlassung ins Haus

Eine gänzlich andere Ansicht zu den Tests und den generellen Maßnahmen an den Schulen hat hierzu FPÖ-Verfassungssprecherin Susanne Fürst. Die Oberösterreicherin konstatiert: „Wenn es noch einen Beweis gebraucht hätte, dass Schulen keine sogenannten Infektionstreiber sind, dann ist er jetzt erbracht“. Sie fordert die Aufhebung aller Maßnahmen an Schulen vom Schichtbetrieb bis hin zur Test- und Maskenpflicht.

Vier-Parteien-Front für sinnlose Teststrategie

Dass wenigstens das Gesundheitsressort der Sache mangels Evidenz einen Riegel vorschieben könnte, ist eine Hoffnung, die sich wohl auch nicht erfüllt. Denn obwohl sogar Experten der Regierung bereits im Dezember die Sinnhaftigkeit von Massentests hinterfragten, kündigte Gesundheitsminister Anschober stolz an, dass man zusätzlich zu den Schultests für die Österreicher eine wöchentliche Testkapazität von 2,7 Millionen Stück zur Verfügung stellen möchte. Dies hält er für einen Garant für mehr Sicherheit.

Und auch die restliche Opposition kann sich offenbar nicht dazu durchringen, sich geschlossen gegen den Test-Wahnsinn zu stellen. Während die SPÖ sowieso für besonders scharfe Maßnahmen ist und bereits im Vorfeld der Einführung Zwangstests diese als sinnvoll erachtete, wollen die NEOS die ominösen Schultests zu einer Blaupause für ein Öffnungskonzept der Unis hernehmen…

Petition gegen absurde Zwangstests unterschreiben

Haben auch Sie es satt, zusehen zu müssen wie das rigide und kaum nachvollziehbare Zwangs- und Testregime erbarmungslos an unseren Kindern durchexerziert wird? Tun Sie es am besten noch heute abertausenden besorgten Eltern und kritischen Bürgern gleich: Unterschreiben Sie die Petition „Freiheit 2021“, um dem Widerstand gegen Willkür und zwanghafte Maßnahmen an den Schulen unseres Landes eine starke Stimme der Absage zu verleihen! – https://www.freiheit2021.at