Ein Trachtenladen im bayerischen Hof sorgte mit einem Schaufensteraushang für Aufregung. „Bitte haben Sie Verständnis – Zutritt nur für Nicht-Geimpfte“, steht auf dem Schild, das viele Kommentare auf Social Media provozierte. Man fühle sich unter Geimpften „unwohl“, lautet die Begründung der Inhaber. Wie die Wochenblick-Leser grundsätzlich zum Thema Ausgrenzung stehen, zeigen die Ergebnisse unserer Umfrage am Ende dieses Artikels.

  • Trachtenladen darf nur von Ungeimpfte betreten werden
  • Ursache dafür ist mangelndes Vertrauen in die experimentellen Impfstoffe
  • Die Aktion erfährt Ablehnung, aber auch Zuspruch auf Sozialen Medien
  • So stehen die Wochenblick-Leser zum Thema Ausgrenzung/Diskriminierung

Impfstoff: „Diesem Mittel vertrauen wir nicht“

Wie Wochenblick berichtete, stellt sich offenbar ein neuer Trend ein. Geimpften wird der Zutritt zu Betrieben nicht gewährt. So verhält es sich auch im „Trachtenlod’n Wolperdingar“, der seit 2015 vom Ehepaar Schuler geführt wird. Gesundheitlich hätten die beiden die Corona-Krise gut überstanden, das Geschäft hätte aber stark unter den Corona-Maßnahmen gelitten. Schuler spricht von Umsatzeinbußen von 90 Prozent. Da der Laden jetzt wieder geöffnet sein kann, will das Ehepaar klarmachen, „wo wir stehen“. „Dieser Impfstoff ist nicht getestet“, erklärt Schuler. „Alle anderen Impfstoffe wurden immer getestet, das ist gar kein Problem. Aber diesem Mittel vertrauen wir nicht“, heißt es auf Corona-Blog .

Gemischte Reaktionen auf Sozialen Medien

„Wir fühlen uns gegenüber Geimpften unwohl“, wird Schuler in einem Bericht auf RT zitiert. Er erklärt auch, dass sie zu dieser Meinung stehen, „egal, was andere davon halten“. Auf Social Media wurde die Aktion indes kontrovers kommentiert. Von heftiger Ablehnung bis zu wohlwollendem Zuspruch reichten die Reaktionen.

 

 

Ergebnisse der Wochenblick-Umfrage

Die Wochenblick-Redaktion wollte wissen, wie die Leser dazu stehen, wenn Betriebe Geimpfte ausgrenzen und hat eine Telegram-Umfrage gestartet. Das Ergebnis: Mehr als die Hälfte (53 Prozent) brachten zum Ausdruck, dass sie gegen jede Form der Diskriminierung sind. Weitere 35 Prozent meinten, dass Geimpfte selbst schuld sind, wenn sie an einem Impf-Experiment teilnehmen. Jeweils 6 Prozent gaben an, dass die Regierung den Menschen die Freiheit ohnehin nur vorgaukeln würde bzw. dass Betriebe selbst darüber zu entscheiden haben, wen sie einlassen wollen.

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