Die nunmehrige Wiederkehr der allgemeinen Maskenpflicht in allen Bereichen des öffentlichen Lebens zur Bekämpfung der so genannten Corona-Pandemie dürfte nicht nur der Leondinger Prof. DDr. Martin Haditsch, ein anerkannter Facharzt für Hygiene, Mikrobiologie, Infektiologie und Tropenmedizin, für eine sinnlose Maßnahme halten.

Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler

Denn wenn man von entsprechender Infektiosität ausgehe, so hatte er schon bei früherer Gelegenheit festgestellt, könne diese Maßnahme gar nicht wirken. Auch für die Wirksamkeit des „social distancings“ gäbe es bis heute keinen wissenschaftlichen Beweis.

Das von Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Rudi Anschober gebetsmühlenhaft verbreitete Narrativ, dass erst durch diese drakonischen Maßnahmen im Frühjahr, einschließlich des verordneten Shutdowns, das Schlimmste habe verhindert werden können, stimmt nach Haditschs Ansicht nicht, weil bei Einführung der Maßnahmen der „Zenit der Infektionen“ bereits vorüber und im Abklingen war.

Seiner Auffassung nach waren die hastig eingeführten Corona-Verordnungen verfassungswidrig und auch überflüssig, zumal heuer – im Gegensatz zu 2017 und 2018 – in Österreich keine Übersterblichkeit verzeichnet werde.

Die Wiedereinführung der Maskenpflicht kommt nach Ansicht vieler Landsleute einem zweiten Shutdown gleich, weil sie Lokalbesuche und Einkaufsbummeltouren drastisch reduzieren wird.