Löste sehr unterschiedliche Reaktionen aus: Philippa Straches angekündigte Kandidatur für den Nationalrat.

Seit gestern ist es fix: Philippa Strache kandidiert für die Nationalratswahl. Heinz-Christian Strache dürfte sich, Spekulationen zufolge auf das „Tauschgeschäft“ mit der FPÖ eingelassen haben und auf sein EU-Mandat verzichten. Sie wird auf Platz drei der Wiener Landesliste kandidieren und soll sich verstärkt den Themen Tierschutz und Familie widmen.

Die Ankündigung löste im Netz ein wahres Wechselbad der Gefühle zwischen Jubel, Hohn und Spott aus. Sogar „Standard“-Journalist Fabian Schmid verteidigt Philippa in seiner Kolumne.

Manche Netz-Nutzer zeigen sich empört

„Bin noch FPÖ Wähler! Aber des ist jetzt nur mehr a KASPERLTHEATER!!! GUTE NACHT ÖSTERREICH“, schrieb ein sichtlich verärgerter Nutzer auf Facebook. Auch andere übten sich – teilweise wenig zurückhaltend – in Kritik:

Jubel über Tierschützerin Strache

Aber es gibt auch viele positive Stimmen. Vor allem in Hinblick auf Philippa Straches Engagement für Tiere:

„Standard“-Schmid verteidigt Strache

Bemerkenswert ist, dass selbst „Standard“-Journalist Fabian Schmid in seiner Kolumne eine Lanze für Frau Strache bricht:

„Man kann die FPÖ dafür schelten und sich darüber lustig machen, dass sie diesen Tauschhandel nötig hatte. Das sollte man jedoch von der Person Philippa Strache trennen. Spott über sie ist jetzt unangebracht“, so Schmid, der erklärt, Strache sei keine „Quereinsteigerin“, hätte langjährige Erfahrungen in der politischen Arbeit. „Sie war Sekretärin im Parlamentsklub der SPÖ, anschließend war sie Pressesprecherin des Team Stronach. Sie kennt somit den parteipolitischen und den parlamentarischen Betrieb besser als manch andere Kandidaten und Kandidatinnen“.