- Leistbares Wohnen in Österreich wird zum wichtigen Thema
- Diese Bundesländer sind beim Wohnen besonders günstig
- Burgenland: Besonders niedrige Wohnkosten
- Kärnten: Niedrige Mieten und attraktive Wohnlagen
- Niederösterreich: Günstiger als Wien und mit guter Anbindung
- Oberösterreich: Leistbares Wohnen zwischen Städten und ländlichen Regionen
- Steiermark: Graz muss nicht die einzige Option sein
- Wien: Nicht automatisch die teuerste Wahl
- Warum geförderte Wohnungen beim leistbaren Wohnen wichtig sind
- Richtwertmieten: Was sich 2026 geändert hat
- Warum kleinere Gemeinden beim Wohnen günstiger sein können
- Günstige Miete ist nicht automatisch günstiges Wohnen
- Besonders wichtig: Wohnkosten und Einkommen gemeinsam betrachten
- Diese Regionen eignen sich besonders für die Suche nach günstigem Wohnraum
- Wo Wohnen in Österreich besonders teuer ist
- Leistbares Wohnen: Stadt oder Land?
- Worauf bei der Wohnungssuche geachtet werden sollte
- Auch Eigentum kann in günstigen Regionen interessant sein
- Leistbares Wohnen 2026: Ein regionaler Vergleich lohnt sich
- Fazit: Wo ist Wohnen in Österreich am günstigsten?
- FAQ: Leistbares Wohnen in Österreich

Die Wohnkosten sind für viele Haushalte in Österreich zu einem der wichtigsten Ausgabenposten geworden. Gleichzeitig unterscheiden sich die Kosten je nach Bundesland, Region und Wohnungsart deutlich. Wer bei der Wohnungssuche nicht ausschließlich auf die großen Städte und bekannten Ballungsräume blickt, kann teilweise erheblich günstiger wohnen. Besonders Burgenland, Kärnten, Niederösterreich und Oberösterreich weisen bei den durchschnittlichen Mieten vergleichsweise niedrige Werte auf.
Nach aktuellen Zahlen von Statistik Austria lag die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten für Hauptmietwohnungen im Jahr 2025 österreichweit bei 10,2 Euro pro Quadratmeter. Besonders günstig war das Wohnen im Burgenland mit durchschnittlich 7,7 Euro pro Quadratmeter und in Kärnten mit 8,1 Euro. Am anderen Ende standen Salzburg mit 12,2 Euro, Tirol mit 12,0 Euro und Vorarlberg mit 11,8 Euro.
Auch 2026 bleibt das Thema leistbares Wohnen in Österreich relevant. Im ersten Quartal 2026 lag die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten bereits bei 10,5 Euro pro Quadratmeter beziehungsweise 695,10 Euro pro Hauptmietwohnung. Gegenüber dem vierten Quartal 2025 bedeutete das einen Anstieg von 1,2 Prozent pro Wohnung. Doch wo lässt es sich in Österreich tatsächlich vergleichsweise günstig wohnen? Welche Regionen bieten niedrige Mieten, ohne dass auf eine gute Infrastruktur verzichtet werden muss? Und wann lohnt sich der Blick auf kleinere Städte oder Gemeinden?
Leistbares Wohnen in Österreich wird zum wichtigen Thema
Die Frage nach leistbarem Wohnen betrifft längst nicht mehr nur Menschen mit geringem Einkommen. Auch Familien, Berufseinsteiger, Alleinerziehende, Pensionisten und Haushalte mit mittleren Einkommen achten zunehmend darauf, wie viel vom monatlichen Budget für die Wohnung aufgewendet werden muss. Dabei reicht es nicht aus, lediglich die Nettomiete zu betrachten. Zu den tatsächlichen Wohnkosten kommen unter anderem Betriebskosten, Heizkosten, Strom, gegebenenfalls Kosten für einen Parkplatz sowie weitere laufende Ausgaben hinzu. Statistik Austria weist deshalb bei den Wohnkosten verschiedene Bestandteile getrennt aus.
Im Jahr 2025 betrug die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten für eine österreichische Hauptmietwohnung 674,60 Euro pro Monat. Die Nettomiete lag bei 508,60 Euro, während durchschnittlich 168,80 Euro auf Betriebskosten entfielen. Pro Quadratmeter wurden insgesamt 10,20 Euro bezahlt. Die regionalen Unterschiede sind erheblich. Während eine durchschnittliche Hauptmietwohnung im Burgenland inklusive Betriebskosten 593,90 Euro kostete, waren es in Vorarlberg 786,40 Euro. Kärnten lag mit 542,60 Euro sogar noch darunter.
Diese Bundesländer sind beim Wohnen besonders günstig
Ein Blick auf die Zahlen von Statistik Austria zeigt ein klares Bild. Besonders niedrige durchschnittliche Wohnkosten finden sich im Jahr 2025 in Kärnten und im Burgenland. Dahinter folgen Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark.
| Bundesland | Miete inkl. Betriebskosten pro Wohnung | Kosten pro m² |
|---|---|---|
| Kärnten | 542,60 € | 8,10 € |
| Burgenland | 593,90 € | 7,70 € |
| Oberösterreich | 624,20 € | 9,30 € |
| Steiermark | 624,60 € | 9,80 € |
| Niederösterreich | 641,10 € | 9,20 € |
| Wien | 694,30 € | 10,60 € |
| Tirol | 778,00 € | 12,00 € |
| Salzburg | 781,40 € | 12,20 € |
| Vorarlberg | 786,40 € | 11,80 € |
Die Werte zeigen allerdings auch, warum ein Vergleich nach Quadratmeter und nach Wohnung sinnvoll ist. Eine größere Wohnung kann trotz eines relativ niedrigen Quadratmeterpreises eine höhere Gesamtmiete verursachen. Umgekehrt kann eine kleine Wohnung in einer teuren Region insgesamt weniger kosten als eine große Wohnung in einer günstigeren Region.
Burgenland: Besonders niedrige Wohnkosten
Das Burgenland gehört zu den interessantesten Bundesländern für leistbares Wohnen in Österreich. Im Jahr 2025 lag die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten bei 7,70 Euro pro Quadratmeter. Damit hatte das Burgenland gemeinsam mit Kärnten die niedrigsten Werte aller österreichischen Bundesländer. Für eine durchschnittliche Hauptmietwohnung wurden 593,90 Euro inklusive Betriebskosten bezahlt. Die Nettomiete lag bei 455,30 Euro. Hinzu kamen durchschnittlich 144,50 Euro Betriebskosten.
Besonders interessant kann das Burgenland für Menschen sein, die nicht zwingend in einer großen Stadt leben müssen. Neben kleineren Städten und Gemeinden gibt es Regionen, in denen Wohnraum vergleichsweise günstig ist. Gleichzeitig bestehen je nach Standort gute Verbindungen Richtung Wien oder zu den größeren Zentren des Bundeslandes.
Nordburgenland als Alternative zum Wiener Umland
Vor allem das Nordburgenland kann für Pendler interessant sein. Gemeinden rund um den Neusiedler See oder entlang wichtiger Verkehrsachsen bieten eine Alternative zu den teilweise hohen Wohnkosten im Wiener Umland. Dabei sollte jedoch genau gerechnet werden. Eine günstigere Wohnung kann durch längere Fahrtwege und höhere Mobilitätskosten einen Teil des finanziellen Vorteils wieder verlieren. Wer täglich nach Wien pendelt, sollte deshalb nicht nur die Monatsmiete vergleichen, sondern auch Treibstoff, öffentliche Verkehrsmittel, Parkkosten und Zeitaufwand berücksichtigen.
Mittel- und Südburgenland
Noch günstiger können teilweise ländliche Regionen im Mittel- und Südburgenland sein. Gerade dort ist das Angebot an größeren Wohnungen und Häusern teilweise interessanter als in stark nachgefragten Ballungsräumen. Auch beim Baugrund zeigen sich deutliche Unterschiede. Statistik Austria nennt die peripheren Regionen im Norden Niederösterreichs sowie im Mittel- und Südburgenland als besonders preisgünstige Gebiete. Im Bezirk Jennersdorf lag der durchschnittliche Preis für bebaubare Grundstücke im Zeitraum 2021 bis 2025 bei 21 Euro pro Quadratmeter. Das macht diese Regionen nicht automatisch zu den besten Wohnstandorten für jeden Haushalt. Wer jedoch langfristig über Hausbau oder Eigentum nachdenkt, kann dort teilweise deutlich niedrigere Grundstückskosten vorfinden.
Kärnten: Niedrige Mieten und attraktive Wohnlagen
Kärnten ist beim Thema leistbares Wohnen in Österreich ebenfalls besonders interessant. Die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten lag 2025 bei lediglich 8,10 Euro pro Quadratmeter. Damit gehört Kärnten zu den günstigsten Bundesländern. Noch deutlicher wird der Unterschied bei der durchschnittlichen Monatsmiete: 542,60 Euro inklusive Betriebskosten waren 2025 der niedrigste Wert aller Bundesländer. Die Nettomiete betrug durchschnittlich 394,80 Euro.
Kärnten verbindet vergleichsweise niedrige Wohnkosten mit einer hohen Lebensqualität. Seen, Berge und eine Vielzahl kleinerer Städte und Gemeinden machen das Bundesland sowohl für Familien als auch für ältere Haushalte interessant.
Klagenfurt und Umgebung
Die Landeshauptstadt Klagenfurt ist naturgemäß teurer als viele ländliche Gemeinden. Trotzdem kann das Umfeld der Stadt interessant sein, wenn eine gute Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes wichtig ist. Wer einige Kilometer außerhalb des Stadtzentrums sucht, findet häufig ein breiteres Angebot. Dabei können kleinere Gemeinden im Umland eine Alternative zu einer Wohnung direkt in der Stadt darstellen.
Villach und Umgebung
Auch rund um Villach lohnt sich ein regionaler Vergleich. Die Stadt selbst ist ein wichtiger Wirtschafts- und Verkehrsknotenpunkt. Entsprechend kann die Nachfrage nach Wohnraum höher sein als in abgelegeneren Gemeinden. Gleichzeitig ermöglichen die gute Verkehrsanbindung und die Nähe zu mehreren größeren Zentren eine größere Auswahl bei der Wohnortsuche. Für Haushalte mit flexiblem Arbeitsort können Gemeinden außerhalb der Stadt daher interessant sein.
Ländliche Regionen Kärntens
Wer nicht auf eine städtische Infrastruktur angewiesen ist, findet in Kärnten weitere Möglichkeiten für vergleichsweise günstiges Wohnen. Besonders kleinere Gemeinden können bei Miete und Grundstückspreisen deutlich unter den bekannten Tourismus- und Stadtstandorten liegen. Allerdings sollte bei sehr günstigen Angeboten immer geprüft werden, wie weit Schulen, Ärzte, Supermärkte, Arbeitsplätze und öffentliche Verkehrsmittel entfernt sind.
Niederösterreich: Günstiger als Wien und mit guter Anbindung
Niederösterreich bietet einen besonderen Vorteil: Das Bundesland grenzt direkt an Wien und verfügt gleichzeitig über zahlreiche kleinere Städte und Gemeinden mit niedrigeren Wohnkosten. 2025 lag die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten bei 9,20 Euro pro Quadratmeter. Mit durchschnittlich 641,10 Euro pro Hauptmietwohnung lag Niederösterreich ebenfalls unter dem österreichischen Durchschnitt von 674,60 Euro. Für Menschen, die in Wien arbeiten, aber nicht unbedingt in Wien wohnen müssen, kann Niederösterreich daher interessant sein.
Wiener Neustadt als Wohnalternative
Wiener Neustadt ist eine der größeren Städte Niederösterreichs und verfügt über eine vergleichsweise gute Infrastruktur. Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, medizinische Versorgung und Verkehrsanbindungen machen die Stadt zu einem wichtigen regionalen Zentrum. Gleichzeitig liegen die Wohnkosten nicht auf dem Niveau der teuersten österreichischen Ballungsräume. Auch umliegende Gemeinden können für Wohnungssuchende interessant sein.
St. Pölten und Umgebung
St. Pölten bietet als Landeshauptstadt eine umfangreiche Infrastruktur. Wer eine Wohnung außerhalb des unmittelbaren Stadtzentrums sucht, kann unterschiedliche Wohnlagen miteinander vergleichen. Für Pendler ist zudem die Bahnverbindung von Bedeutung. Eine Wohnung mit guter öffentlicher Verkehrsanbindung kann langfristig günstiger sein als ein vermeintlich billiger Wohnort, an dem für den täglichen Weg ein Auto benötigt wird.
Waldviertel und Weinviertel
Wer besonders niedrige Wohnkosten sucht, sollte auch das Waldviertel und Teile des Weinviertels betrachten. Gerade in kleineren Gemeinden kann das Preisniveau niedriger sein als in den stark nachgefragten Gebieten rund um Wien. Das gilt nicht nur für Mietwohnungen. Auch Grundstücke können in peripheren Regionen deutlich günstiger sein. Laut Statistik Austria gehörten insbesondere Regionen im Norden Niederösterreichs zu den günstigsten Gebieten beim Baugrund. Im Bezirk Zwettl lag der durchschnittliche Preis für bebaubare Grundstücke im Zeitraum 2021 bis 2025 bei 26 Euro pro Quadratmeter.
Oberösterreich: Leistbares Wohnen zwischen Städten und ländlichen Regionen
Oberösterreich liegt bei den Wohnkosten ebenfalls unter dem österreichischen Durchschnitt. 2025 kostete eine Hauptmietwohnung inklusive Betriebskosten durchschnittlich 624,20 Euro. Pro Quadratmeter wurden 9,30 Euro bezahlt. Damit liegt Oberösterreich deutlich unter Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Gleichzeitig verfügt das Bundesland über mehrere größere Wirtschafts- und Bildungszentren.
Linz und das Umland
Linz ist als Landeshauptstadt und Wirtschaftsstandort stark nachgefragt. Entsprechend können zentrale Lagen teurer sein. Eine Alternative kann das Umland darstellen. Gemeinden entlang gut ausgebauter Verkehrsverbindungen können für Pendler interessant sein. Besonders wichtig ist hier die Kombination aus Mietpreis und Fahrzeit.
Wels als Alternative

Wels ist ein weiteres wichtiges Zentrum Oberösterreichs. Die Stadt bietet eine vergleichsweise gute Infrastruktur und eine gute Verkehrsanbindung. Für Wohnungssuchende kann Wels deshalb eine Alternative zu den besonders teuren österreichischen Groß- und Tourismusstädten darstellen.
Ländliches Oberösterreich
Auch in Oberösterreich gilt: Je weiter der Wohnort von den großen Zentren entfernt liegt, desto stärker können sich die Preise verändern. Gleichzeitig sollte das Angebot an Arbeitsplätzen und öffentlichem Verkehr berücksichtigt werden. Für Haushalte mit Homeoffice-Möglichkeit können ländliche Regionen besonders interessant sein. Wenn tägliches Pendeln entfällt, spielt die Entfernung zu einem Arbeitsplatz eine deutlich geringere Rolle.
Steiermark: Graz muss nicht die einzige Option sein
Die Steiermark lag 2025 mit durchschnittlich 9,80 Euro pro Quadratmeter ebenfalls unter dem österreichischen Durchschnitt. Die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten betrug 624,60 Euro pro Hauptmietwohnung. Graz ist als Universitäts- und Wirtschaftsstandort stark nachgefragt. Wer jedoch nicht zwingend im Zentrum wohnen muss, kann auch Gemeinden im Umland oder kleinere Städte in Betracht ziehen.
Graz und das Umland
Bei der Wohnungssuche rund um Graz sollte nicht nur die Entfernung zur Innenstadt betrachtet werden. Entscheidend ist auch die Verkehrsanbindung. Eine etwas günstigere Wohnung in einer schlecht angebundenen Gemeinde kann durch tägliche Autofahrten teurer werden als eine etwas teurere Wohnung mit direkter Bahn- oder Busverbindung.
Weitere steirische Regionen
Abseits von Graz gibt es zahlreiche kleinere Städte und Gemeinden mit einem anderen Preisniveau. Besonders für Familien, die mehr Wohnfläche benötigen, kann sich die Suche außerhalb der Landeshauptstadt lohnen. Die Steiermark bietet zudem eine große Bandbreite zwischen urbanen Gebieten und ländlichen Regionen. Dadurch können unterschiedliche Wohnformen miteinander verglichen werden.
Wien: Nicht automatisch die teuerste Wahl
Wien wird beim Thema leistbares Wohnen häufig als Sonderfall betrachtet. Zwar lag die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten 2025 bei 10,60 Euro pro Quadratmeter und damit über dem österreichischen Durchschnitt. Gleichzeitig verfügt Wien über einen sehr großen Anteil an Gemeinde- und geförderten Wohnungen. Bei der Betrachtung der Mietverhältnisse zeigt sich ein wichtiger Unterschied: 2025 entfielen in Wien 25,9 Prozent der Hauptmietwohnungen auf Gemeindewohnungen und 28,7 Prozent auf Genossenschaftswohnungen.
Damit spielt der geförderte beziehungsweise kommunale Wohnbau eine wesentlich größere Rolle als in vielen anderen Bundesländern. Das bedeutet: Wien ist beim durchschnittlichen Quadratmeterpreis zwar nicht unter den günstigsten Bundesländern, kann für Haushalte mit Zugang zu einer Gemeindewohnung oder Genossenschaftswohnung trotzdem eine vergleichsweise günstige Wohnmöglichkeit bieten.
Warum geförderte Wohnungen beim leistbaren Wohnen wichtig sind
Wer nach leistbarem Wohnen in Österreich sucht, sollte nicht ausschließlich den freien privaten Mietmarkt betrachten. Gemeindewohnungen und Genossenschaftswohnungen können eine wichtige Alternative darstellen. Laut Statistik Austria lag die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten 2025 bei Gemeindewohnungen österreichweit bei 496 Euro pro Wohnung. Bei Genossenschaftswohnungen waren es durchschnittlich 607,90 Euro. Private beziehungsweise andere Hauptmietwohnungen lagen dagegen bei 792,80 Euro.
Auch pro Quadratmeter zeigt sich ein Unterschied. Gemeindewohnungen kamen 2025 im Durchschnitt auf 8,20 Euro inklusive Betriebskosten, Genossenschaftswohnungen auf 8,80 Euro. Andere Hauptmietwohnungen lagen bei 12,10 Euro. Diese Werte zeigen, wie stark die Art des Mietverhältnisses die Wohnkosten beeinflussen kann.
Richtwertmieten: Was sich 2026 geändert hat
Neben den regionalen Unterschieden spielen auch rechtliche Rahmenbedingungen eine Rolle. Die Richtwerte bilden bei bestimmten Altbauwohnungen die Basis für die Berechnung des Hauptmietzinses nach dem Mietrechtsgesetz.Seit 1. April 2026 gelten neue Richtwerte. Für das Burgenland beträgt der Richtwert beispielsweise 6,15 Euro pro Quadratmeter, für Kärnten 7,89 Euro und für Niederösterreich 6,92 Euro.
In Salzburg liegt der Richtwert dagegen bei 9,31 Euro und in Vorarlberg bei 10,35 Euro. Dabei darf der Richtwert jedoch nicht mit der tatsächlich zu zahlenden Gesamtmiete verwechselt werden. Je nach Wohnung können Zu- oder Abschläge, Betriebskosten und weitere Faktoren eine Rolle spielen. Die tatsächlichen Durchschnittsmieten liegen deshalb nicht einfach auf Höhe des jeweiligen Richtwerts.
Warum kleinere Gemeinden beim Wohnen günstiger sein können

Ein wesentlicher Faktor für leistbares Wohnen in Österreich ist die Größe des Wohnortes. In Ballungsräumen treffen viele Wohnungssuchende auf ein begrenztes Angebot. Das kann zu höheren Preisen führen. In kleineren Gemeinden ist die Nachfrage häufig geringer. Gleichzeitig stehen teilweise größere Wohnungen oder Häuser zur Verfügung. Besonders für Familien kann das einen erheblichen Unterschied machen. Statistik Austria zeigt zudem bei den Grundstückspreisen deutliche regionale Unterschiede. Während touristisch geprägte und stark nachgefragte Regionen zu den teuersten Gebieten gehören, liegen periphere Regionen deutlich niedriger.
Günstige Miete ist nicht automatisch günstiges Wohnen
Ein niedriger Mietpreis allein entscheidet nicht darüber, ob ein Wohnort tatsächlich günstig ist. Entscheidend sind die gesamten monatlichen Ausgaben.
Zu den wichtigsten Kostenfaktoren gehören:
- Nettomiete
- Betriebskosten
- Heizkosten
- Strom
- Internet
- Parkplatz oder Garage
- Kosten für öffentliche Verkehrsmittel
- Treibstoff und Fahrzeugkosten
- mögliche Pendelkosten
- Instandhaltung bei Eigentum
- Versicherungen
- gegebenenfalls Kinderbetreuungskosten
Eine Wohnung für 550 Euro in einer abgelegenen Gemeinde kann beispielsweise am Ende teurer sein als eine Wohnung für 650 Euro in einer gut angebundenen Stadt, wenn täglich lange Strecken mit dem Auto zurückgelegt werden müssen.
Besonders wichtig: Wohnkosten und Einkommen gemeinsam betrachten
Wie leistbar eine Wohnung ist, hängt nicht nur von der Miete ab. Entscheidend ist das Verhältnis zwischen Wohnkosten und verfügbarem Haushaltseinkommen. Nach den Daten von Statistik Austria lag der durchschnittliche Anteil der gesamten Wohnkosten am Haushaltseinkommen 2025 bei rund 20 Prozent. Gleichzeitig mussten 8 Prozent der Haushalte mehr als 40 Prozent ihres Haushaltseinkommens für Wohnkosten aufbringen.
Das zeigt, dass Durchschnittswerte die individuelle Situation nur eingeschränkt abbilden. Für einen Haushalt mit hohem Einkommen kann eine bestimmte Miete problemlos tragbar sein. Bei einem niedrigen Einkommen kann dieselbe Wohnung dagegen eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen.
Diese Regionen eignen sich besonders für die Suche nach günstigem Wohnraum
Wer gezielt nach leistbarem Wohnen in Österreich sucht, sollte insbesondere folgende Regionen vergleichen:
1. Burgenland
Das Burgenland gehört beim Quadratmeterpreis zu den günstigsten Bundesländern. Besonders das Mittel- und Südburgenland kann interessant sein, wenn eine ländliche Wohnlage infrage kommt.
2. Kärnten
Kärnten hatte 2025 die niedrigste durchschnittliche Monatsmiete für Hauptmietwohnungen. Besonders kleinere Gemeinden außerhalb der stark nachgefragten Zentren können interessant sein.
3. Niederösterreich
Niederösterreich bietet eine große Bandbreite. Neben teureren Regionen rund um Wien gibt es im Waldviertel und Weinviertel zahlreiche kleinere Gemeinden mit niedrigeren Wohnkosten.
4. Oberösterreich
Oberösterreich verbindet vergleichsweise moderate Wohnkosten mit einer starken Wirtschaftsstruktur. Neben Linz und Wels lohnt sich deshalb auch der Blick auf das Umland.
5. Steiermark
Die Steiermark liegt ebenfalls unter dem österreichischen Durchschnitt. Wer Graz nicht zwingend als Wohnort benötigt, kann kleinere Städte und Gemeinden in Betracht ziehen.
Wo Wohnen in Österreich besonders teuer ist
Dem günstigeren Süden und Osten stehen einige besonders teure Bundesländer gegenüber. Salzburg führt beim durchschnittlichen Quadratmeterpreis mit 12,20 Euro inklusive Betriebskosten. Tirol folgt mit 12,00 Euro und Vorarlberg mit 11,80 Euro.
Gerade in touristisch stark nachgefragten Regionen können die Preise deutlich höher liegen. Begrenztes Bauland, hohe Nachfrage, Zweitwohnsitze und eine starke touristische Nutzung können die Wohnraumsituation zusätzlich beeinflussen. Besonders deutlich wird das bei Grundstücken. Laut Statistik Austria gehören einige Orte in Tirol und Salzburg zu den Regionen mit den höchsten Grundstückspreisen Österreichs. Reith bei Kitzbühel lag im Zeitraum 2021 bis 2025 mit durchschnittlich 2.742 Euro pro Quadratmeter an der Spitze.
Leistbares Wohnen: Stadt oder Land?
Die Entscheidung zwischen Stadt und Land hängt stark vom individuellen Alltag ab. Eine Stadtwohnung kostet möglicherweise mehr, bietet dafür aber kurze Wege zu Arbeit, Einkauf, Schule und Freizeitangeboten. Auf dem Land können Mieten und Grundstückspreise niedriger sein. Dafür ist häufig ein Auto notwendig. Gerade bei steigenden Mobilitätskosten kann dieser Faktor einen Teil des Preisvorteils aufzehren.
Für Homeoffice-Beschäftigte kann eine ländliche Region dagegen besonders attraktiv sein. Wenn nur wenige Fahrten zum Arbeitsplatz notwendig sind, kann eine größere Wohnung oder ein Haus außerhalb der Ballungsräume finanziell interessant werden.
Worauf bei der Wohnungssuche geachtet werden sollte
Wer leistbares Wohnen in Österreich sucht, sollte mehrere Kriterien miteinander vergleichen. Der reine Mietpreis sollte dabei nur der erste Punkt sein.
Gesamtmiete vergleichen
Entscheidend ist die Miete inklusive Betriebskosten. Eine niedrige Nettomiete kann durch hohe Betriebskosten deutlich steigen.
Wohnfläche berücksichtigen
Der Quadratmeterpreis ermöglicht einen besseren regionalen Vergleich. Gleichzeitig sollte die tatsächlich benötigte Wohnfläche berücksichtigt werden.
Heizkosten prüfen
Eine günstige Miete kann durch hohe Energiekosten weniger attraktiv werden. Zustand, Dämmung und Heizsystem spielen deshalb eine wichtige Rolle.
Verkehrsanbindung untersuchen
Bahn- und Busverbindungen können einen entscheidenden Unterschied machen. Besonders für Pendler lohnt sich ein genauer Blick auf Fahrzeiten und Kosten.
Infrastruktur prüfen
Supermärkte, Ärzte, Schulen, Kindergärten und Apotheken sollten je nach Lebenssituation erreichbar sein.
Fördermöglichkeiten prüfen
Gemeinde-, Genossenschafts- und geförderte Wohnungen können deutlich günstiger sein als private Mietwohnungen. Die jeweiligen Zugangsvoraussetzungen unterscheiden sich regional.
Auch Eigentum kann in günstigen Regionen interessant sein
Leistbares Wohnen bedeutet nicht ausschließlich günstige Miete. In bestimmten Regionen kann auch der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses eine Alternative darstellen. Dabei sind neben dem Kaufpreis zusätzliche Kosten zu berücksichtigen. Dazu gehören unter anderem Finanzierungskosten, Betriebskosten, Instandhaltung sowie Kaufnebenkosten. Gerade bei Grundstücken zeigen sich in Österreich enorme regionale Unterschiede. Während Grundstücke in stark nachgefragten Tourismusregionen extrem teuer sein können, liegen die Preise in peripheren Gebieten teilweise deutlich niedriger. Für Haushalte mit langfristiger Perspektive kann deshalb ein Vergleich zwischen Miete und Eigentum sinnvoll sein.
Leistbares Wohnen 2026: Ein regionaler Vergleich lohnt sich
Die aktuellen Daten zeigen, dass es beim leistbaren Wohnen in Österreich große regionale Unterschiede gibt. Während Salzburg, Tirol und Vorarlberg bei den durchschnittlichen Mieten inklusive Betriebskosten über 11 Euro pro Quadratmeter liegen, bewegen sich Burgenland und Kärnten bei rund 8 Euro. Auch Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark liegen unter dem österreichischen Durchschnitt von 10,20 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2025.
Im ersten Quartal 2026 stieg der österreichische Durchschnitt auf 10,50 Euro pro Quadratmeter. Damit bleibt der regionale Vergleich für Wohnungssuchende besonders wichtig. Wer flexibel beim Wohnort ist, muss deshalb nicht automatisch in den teuersten Regionen nach einer Wohnung suchen. Gerade kleinere Städte und Gemeinden können interessante Alternativen bieten.
Fazit: Wo ist Wohnen in Österreich am günstigsten?

Beim Blick auf die aktuellen Zahlen gehören Burgenland und Kärnten zu den günstigsten Bundesländern für Mieter. Im Jahr 2025 lag die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten im Burgenland bei 7,70 Euro und in Kärnten bei 8,10 Euro pro Quadratmeter. Auch Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark lagen unter dem österreichischen Durchschnitt.
Besonders interessant sind dabei nicht nur die jeweiligen Landeshauptstädte, sondern auch kleinere Städte und Gemeinden im Umland. Im Burgenland sowie in Teilen Niederösterreichs können zusätzlich vergleichsweise niedrige Grundstückspreise eine Rolle spielen.
Allerdings sollte leistbares Wohnen in Österreich immer ganzheitlich betrachtet werden. Neben der Miete zählen Betriebskosten, Energie, Mobilität und Infrastruktur. Eine günstige Wohnung ist daher nicht automatisch die günstigste Wohnlösung.
Wer bei der Wohnortwahl flexibel ist, kann durch einen regionalen Vergleich dennoch erhebliches Einsparpotenzial entdecken. Besonders der Blick auf Kärnten, das Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark kann sich lohnen. Gleichzeitig können geförderte Wohnungen und Genossenschaftswohnungen unabhängig vom Bundesland eine wichtige Möglichkeit sein, die monatlichen Wohnkosten zu reduzieren. Österreichweit lagen deren durchschnittliche Kosten 2025 deutlich unter jenen anderer Hauptmietwohnungen.
Damit zeigt sich: Leistbares Wohnen in Österreich ist weiterhin möglich, allerdings kommt es stark auf die Region, die Wohnungsart und die individuellen Lebensumstände an. Wer nicht ausschließlich auf die größten Städte und bekannten Tourismusregionen blickt, findet deutlich mehr Möglichkeiten, Wohnkosten zu vergleichen und langfristig zu reduzieren.
FAQ: Leistbares Wohnen in Österreich
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Wo ist Wohnen in Österreich am günstigsten?
Besonders niedrige durchschnittliche Mieten gibt es in Kärnten und im Burgenland. 2025 lagen die durchschnittlichen Mieten inklusive Betriebskosten bei 8,10 beziehungsweise 7,70 Euro pro Quadratmeter.
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Wo gibt es in Österreich die günstigsten Mieten?
Zu den günstigsten Bundesländern zählen Burgenland und Kärnten. Auch Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark lagen 2025 unter dem österreichischen Durchschnitt.
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Ist das Burgenland ein günstiger Wohnort?
Ja. Das Burgenland hatte 2025 mit durchschnittlich 7,70 Euro pro Quadratmeter eine der niedrigsten durchschnittlichen Mieten inklusive Betriebskosten in Österreich.
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Ist Kärnten beim Wohnen günstig?
Kärnten gehört zu den günstigsten Bundesländern Österreichs. Die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten lag 2025 bei 8,10 Euro pro Quadratmeter. Die durchschnittliche monatliche Miete pro Hauptmietwohnung betrug 542,60 Euro.
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Ist das Burgenland ein günstiger Wohnort?
Ja. Das Burgenland gehört zu den Bundesländern mit den niedrigsten durchschnittlichen Wohnkosten. 2025 lag die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten bei 7,70 Euro pro Quadratmeter. Besonders in ländlicheren Regionen können sich für Wohnungssuchende interessante Möglichkeiten ergeben.
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Welche Regionen eignen sich für Leistbares Wohnen in Österreich?
Für Leistbares Wohnen in Österreich kommen insbesondere das Burgenland, Kärnten, Teile Niederösterreichs, Oberösterreichs und der Steiermark infrage. Innerhalb dieser Bundesländer können sich die Preise von Stadt zu Stadt und von Gemeinde zu Gemeinde deutlich unterscheiden. Ein regionaler Vergleich lohnt sich daher immer.
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Was sollte bei der Suche nach einer günstigen Wohnung beachtet werden?
Neben der Miete sollten auch Betriebskosten, Heizkosten, Energieverbrauch, Verkehrsanbindung und mögliche Pendelkosten berücksichtigt werden. Eine besonders günstige Wohnung kann durch hohe Fahrtkosten oder einen hohen Energieverbrauch langfristig weniger attraktiv sein. Für Leistbares Wohnen in Österreich ist deshalb eine Betrachtung der gesamten monatlichen Ausgaben entscheidend.
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Welche Rolle spielen die Wohnungsgröße und der Zustand bei Leistbares Wohnen in Österreich?
Bei Leistbares Wohnen in Österreich spielen Wohnungsgröße und Zustand eine wichtige Rolle. Kleinere Wohnungen sind häufig günstiger, während renovierte oder modern ausgestattete Objekte höhere Mieten haben können. Auch Altbauwohnungen können je nach Zustand und Lage preislich interessant sein.
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Sind kleinere Gemeinden für Leistbares Wohnen in Österreich besser geeignet?
Für Leistbares Wohnen in Österreich können kleinere Gemeinden eine interessante Alternative zu größeren Städten sein. Dort sind die Wohnkosten teilweise niedriger, allerdings sollte auch die Entfernung zum Arbeitsplatz berücksichtigt werden. Eine gute Verkehrsanbindung kann entscheidend dafür sein, ob sich ein günstiger Wohnort tatsächlich lohnt.
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Wie beeinflusst die Lage die Möglichkeiten für Leistbares Wohnen in Österreich?
Die Lage hat einen großen Einfluss auf Leistbares Wohnen in Österreich. Wohnungen in beliebten Städten, zentralen Lagen oder stark nachgefragten Regionen sind häufig teurer. In Randbezirken und ländlicheren Gemeinden können dagegen günstigere Wohnmöglichkeiten zu finden sein.
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Welche Wohnformen können Leistbares Wohnen in Österreich ermöglichen?
Für Leistbares Wohnen in Österreich kommen unterschiedliche Wohnformen infrage. Neben klassischen Mietwohnungen können etwa kleinere Wohnungen, geförderte Wohnungen, Genossenschaftswohnungen oder Wohngemeinschaften die monatlichen Wohnkosten reduzieren. Welche Möglichkeit geeignet ist, hängt von der persönlichen Situation und dem regionalen Angebot ab.
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Was bedeutet die Wohnbeihilfe für Leistbares Wohnen in Österreich?
Die Wohnbeihilfe kann bei Leistbares Wohnen in Österreich eine wichtige Unterstützung darstellen. Die Voraussetzungen und die Höhe der möglichen Förderung unterscheiden sich allerdings je nach Bundesland. Deshalb sollte geprüft werden, welche Förderungen am jeweiligen Wohnort zur Verfügung stehen.
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Warum sind Betriebskosten bei Leistbares Wohnen in Österreich wichtig?
Bei Leistbares Wohnen in Österreich sollte nicht ausschließlich auf den angegebenen Mietpreis geachtet werden. Betriebskosten können einen erheblichen Teil der monatlichen Wohnkosten ausmachen. Zusätzlich können Heizkosten, Strom und weitere laufende Ausgaben hinzukommen. Entscheidend ist daher die tatsächliche Gesamtbelastung pro Monat.
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Kann ein Wohnortwechsel Leistbares Wohnen in Österreich erleichtern?
Ein Wohnortwechsel kann Leistbares Wohnen in Österreich erleichtern, wenn dadurch eine günstigere Region erschlossen wird. Besonders zwischen Ballungsräumen und ländlicheren Gebieten können die Wohnkosten deutlich variieren. Vor einem Umzug sollten jedoch auch Arbeitsplatz, Infrastruktur, Mobilität und laufende Fahrtkosten berücksichtigt werden.
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Welche Bedeutung haben Genossenschaftswohnungen für Leistbares Wohnen in Österreich?
Genossenschaftswohnungen können für Leistbares Wohnen in Österreich eine wichtige Möglichkeit darstellen. Sie werden häufig zu vergleichsweise moderaten Kosten angeboten. Allerdings gelten je nach Wohnungsangebot bestimmte Voraussetzungen und teilweise längere Wartezeiten. Eine frühzeitige Recherche kann daher sinnvoll sein.
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Ist Leistbares Wohnen in Österreich auch in Städten möglich?
Auch in Städten ist Leistbares Wohnen in Österreich möglich, allerdings ist die Auswahl stark von der jeweiligen Lage und Wohnungsgröße abhängig. Günstigere Angebote finden sich teilweise außerhalb zentraler Stadtgebiete. Zusätzlich können geförderte Wohnungen und Genossenschaftswohnungen eine Möglichkeit sein, die Wohnkosten zu begrenzen.
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Wie lässt sich Leistbares Wohnen in Österreich langfristig planen?
Für Leistbares Wohnen in Österreich sollte das gesamte Haushaltsbudget betrachtet werden. Neben der monatlichen Miete sind Betriebskosten, Energie, Mobilität, Versicherungen und weitere Fixkosten einzukalkulieren. Eine Wohnung ist langfristig besonders dann leistbar, wenn nach Abzug sämtlicher Wohn- und Lebenshaltungskosten ausreichend finanzieller Spielraum bleibt.
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Welche Städte in Österreich haben vergleichsweise niedrige Wohnkosten?
Für Leistbares Wohnen in Österreich können neben ländlichen Regionen auch kleinere und mittelgroße Städte interessant sein. Städte wie Klagenfurt, Eisenstadt oder St. Pölten können je nach Lage und Wohnungsgröße günstigere Alternativen zu den besonders teuren Ballungsräumen bieten.
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Wie stark unterscheiden sich die Wohnungspreise innerhalb eines Bundeslandes?
Für Leistbares Wohnen in Österreich ist nicht nur das Bundesland entscheidend. Auch innerhalb einer Region können die Preise erheblich variieren. Wohnungen in größeren Städten oder beliebten Gemeinden sind häufig teurer als vergleichbare Objekte in kleineren Orten. Deshalb lohnt sich ein Vergleich auf Gemeindeebene.
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Wie wichtig ist der Energieverbrauch für Leistbares Wohnen in Österreich?
Der Energieverbrauch kann einen erheblichen Einfluss auf die tatsächlichen Wohnkosten haben. Für Leistbares Wohnen in Österreich sollte deshalb nicht nur die Miethöhe, sondern auch der energetische Zustand des Gebäudes berücksichtigt werden. Angaben zum Energieverbrauch oder zur Heizungsart können dabei helfen, die laufenden Kosten besser einzuschätzen.
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Können ältere Wohnungen eine günstige Alternative sein?
Ältere Wohnungen können für Leistbares Wohnen in Österreich interessant sein, wenn die Miete vergleichsweise niedrig ist. Allerdings sollte der Zustand des Gebäudes genau geprüft werden. Mögliche Renovierungen, eine ältere Heizung oder ein hoher Energieverbrauch können zusätzliche Kosten verursachen und den Preisvorteil teilweise wieder ausgleichen.
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Welche Bedeutung hat die Verkehrsanbindung für die Wohnkosten?
Eine gute Verkehrsanbindung kann für Leistbares Wohnen in Österreich langfristig einen finanziellen Vorteil darstellen. Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann und dadurch weniger auf ein eigenes Auto angewiesen ist, kann bei Treibstoff, Versicherung, Wartung und Parkgebühren sparen. Deshalb sollte die Lage immer im Zusammenhang mit den gesamten Mobilitätskosten betrachtet werden.
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Lohnt sich der Vergleich verschiedener Mietangebote?
Ein umfassender Vergleich kann die Chancen auf Leistbares Wohnen in Österreich deutlich erhöhen. Neben dem Quadratmeterpreis sollten die Gesamtmiete, Betriebskosten, Heizkosten, Ausstattung und zusätzliche Gebühren gegenübergestellt werden. Auch die Vertragsbedingungen können einen Unterschied machen, etwa bei Befristungen oder möglichen Mieterhöhungen.
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Welche Vertragsbedingungen sollten vor dem Einzug geprüft werden?
Für Leistbares Wohnen in Österreich ist es sinnvoll, einen Mietvertrag vor der Unterzeichnung genau zu prüfen. Dabei können unter anderem Mietdauer, Kündigungsfristen, Höhe der Betriebskosten, Kaution und Regelungen zu möglichen Erhöhungen relevant sein. Unklare oder ungewöhnliche Vereinbarungen sollten vorab geklärt werden.
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Wie können steigende Wohnkosten abgefedert werden?
Wer Leistbares Wohnen in Österreich langfristig sichern möchte, kann neben der Wahl einer günstigen Region auch die laufenden Ausgaben überprüfen. Energiesparmaßnahmen, ein möglichst geringer Energieverbrauch und eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr können helfen, die monatliche Gesamtbelastung zu reduzieren. Auch Fördermöglichkeiten sollten regelmäßig geprüft werden.
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Wie kann die finanzielle Belastung einer Wohnung berechnet werden?
Für Leistbares Wohnen in Österreich empfiehlt sich eine Rechnung, die sämtliche regelmäßigen Kosten berücksichtigt. Dazu gehören insbesondere Miete, Betriebskosten, Energie, Internet, Versicherungen und Mobilität. Zusätzlich sollte ein finanzieller Puffer für unvorhergesehene Ausgaben eingeplant werden. So lässt sich besser beurteilen, ob eine Wohnung dauerhaft zum eigenen Budget passt.
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Warum kann die Wohnungssuche außerhalb der Hauptsaison interessant sein?
Die Nachfrage nach Mietwohnungen kann sich im Jahresverlauf verändern. Für Leistbares Wohnen in Österreich kann es daher sinnvoll sein, verschiedene Zeiträume für die Wohnungssuche zu beobachten. Entscheidend bleibt allerdings das regionale Angebot, da sich Mietmarkt und Nachfrage je nach Stadt und Gemeinde unterschiedlich entwickeln.
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Wie wichtig ist die langfristige Entwicklung einer Region?
Auch die zukünftige Entwicklung eines Wohnortes kann für Leistbares Wohnen in Österreich relevant sein. Neue Arbeitsplätze, bessere Verkehrsanbindungen oder zusätzliche Infrastruktur können die Nachfrage nach Wohnraum erhöhen. Wer langfristig mieten möchte, sollte deshalb neben den aktuellen Preisen auch die Entwicklung der jeweiligen Region berücksichtigen.
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Welche Rolle spielen Neubauwohnungen beim leistbaren Wohnen?
Neubauwohnungen sind aufgrund moderner Ausstattung und energieeffizienter Bauweise attraktiv, liegen beim Mietpreis jedoch nicht automatisch im günstigen Bereich. Für Leistbares Wohnen in Österreich sollte deshalb abgewogen werden, ob eine höhere Miete durch niedrigere Energie- und Instandhaltungskosten teilweise ausgeglichen werden kann.
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Wie wichtig ist die langfristige Entwicklung einer Region?
Auch die zukünftige Entwicklung eines Wohnortes kann für Leistbares Wohnen in Österreich relevant sein. Neue Arbeitsplätze, bessere Verkehrsanbindungen oder zusätzliche Infrastruktur können die Nachfrage nach Wohnraum erhöhen. Wer langfristig mieten möchte, sollte deshalb neben den aktuellen Preisen auch die Entwicklung der jeweiligen Region berücksichtigen.
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Wie lässt sich bei der Wohnungssuche zusätzlich Geld sparen?
Für Leistbares Wohnen in Österreich kann es sich lohnen, mehrere Angebote zu vergleichen und nicht nur auf den ausgeschriebenen Mietpreis zu achten. Auch eine Wohnung ohne Stellplatz, eine kleinere Wohnfläche oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel können die monatlichen Gesamtkosten reduzieren.








