Spritpreisbremse in Österreich: So viel kostet Tanken jetzt

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Österreichische Tankstelle vor Alpenkulisse, Spritpreisbremse in Österreich

Die hohen Preise für Benzin und Diesel belasten viele Autofahrer in Österreich. Gerade wenn der tägliche Arbeitsweg, Einkäufe oder längere Fahrten mit dem Auto notwendig sind, machen sich steigende Spritkosten schnell im Haushaltsbudget bemerkbar. Mit der Spritpreisbremse in Österreich will die Bundesregierung die Belastung an den Tankstellen vorübergehend reduzieren. Die Maßnahme wurde im Herbst 2026 angesichts erneut gestiegener Treibstoffpreise ausgeweitet.

Doch wie viel kostet Tanken aktuell? Wie hoch fällt die Entlastung pro Liter aus, und wie viel lässt sich bei einer vollständigen Tankfüllung sparen? Entscheidend ist dabei, zwischen der vorgesehenen Steuerentlastung und dem tatsächlich angeschriebenen Preis an der Zapfsäule zu unterscheiden. Denn auch mit der Spritpreisbremse hängen die Kosten weiterhin von der Entwicklung am Ölmarkt, den Einkaufspreisen der Mineralölunternehmen und dem jeweiligen Tankstellenstandort ab.

Was ist die Spritpreisbremse in Österreich?

Die Spritpreisbremse in Österreich ist eine staatliche Maßnahme, die übermäßige Preissteigerungen bei Benzin und Diesel abfedern soll. Im Mittelpunkt stehen Anpassungen bei der Mineralölsteuer und Vorgaben für die Weitergabe bestimmter Preisveränderungen an die Verbraucher. Ziel ist es, die Treibstoffkosten zu senken, ohne die Preisbildung an den Tankstellen vollständig durch staatlich festgelegte Endpreise zu ersetzen.

Bereits im März 2026 hatte der Nationalrat eine erste Regelung beschlossen. Hintergrund waren stark gestiegene Ölpreise im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg. Die zusätzlichen Mehrwertsteuereinnahmen, die durch höhere Treibstoffpreise entstehen, sollten über eine Senkung der Mineralölsteuer teilweise an die Konsumenten zurückgegeben werden. Außerdem wurden Mineralölkonzerne und Tankstellenbetreiber verpflichtet, bestimmte Rückgänge der internationalen Rohölpreise an der Zapfsäule weiterzugeben. Eine zusätzliche Margenbegrenzung galt zunächst bis Ende Mai.

Im Sommer spielte die Maßnahme angesichts der damaligen Preisentwicklung eine geringere Rolle. Nachdem Benzin und Diesel erneut deutlich teurer geworden waren, beschloss der Nationalrat Ende September eine Erweiterung. Die Regelung sieht für Oktober und November 2026 eine stärkere Absenkung der Mineralölsteuer um bis zu 6,7 Cent je Liter Benzin beziehungsweise Diesel vor. Die genaue Umsetzung erfolgt über entsprechende Verordnungen.

Wie viel kostet Benzin und Diesel aktuell?

Die tatsächlichen Preise an den österreichischen Tankstellen unterscheiden sich je nach Kraftstoff, Region, Anbieter und Zeitpunkt. Für einen aussagekräftigen Vergleich sind deshalb aktuelle Durchschnittswerte und die Preise einzelner Tankstellen getrennt zu betrachten.

Die veröffentlichten Daten des österreichischen Wirtschaftsministeriums zeigen für den 5. Oktober 2026 folgende gewichtete Durchschnittspreise inklusive Steuern und Abgaben:

KraftstoffDurchschnittspreis am 5. Oktober 2026
Eurosuper 951,837 Euro pro Liter
Diesel2,138 Euro pro Liter
Super Plus2,094 Euro pro Liter

Diese Werte sind eine datierte Orientierung und keine Garantie für den Preis am 20. Oktober 2026. Für den tatsächlichen Tagespreis sollte der aktuelle Tankstellenvergleich herangezogen werden. Auffällig ist der Unterschied zwischen Benzin und Diesel: In der veröffentlichten Erhebung kostete Diesel durchschnittlich rund 30 Cent mehr pro Liter als Eurosuper 95. Für Vielfahrer, Pendler und Betriebe mit dieselbetriebenen Fahrzeugen kann dieser Abstand erhebliche Mehrkosten verursachen. Die Spritpreisbremse soll solche Belastungen abfedern. Sie garantiert jedoch nicht, dass Benzin und Diesel überall gleich viel kosten oder dass die Preise auf ein bestimmtes Niveau sinken. Steigen die internationalen Rohölpreise oder die Kosten für die Verarbeitung und den Transport, kann ein Teil der Entlastung dadurch aufgezehrt werden.

Wie hoch ist die Entlastung durch die Spritpreisbremse?

Für Oktober und November 2026 wurde eine Entlastung von insgesamt rund 12,2 Cent je Liter einschließlich Umsatzsteuer angekündigt. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Senkung der Mineralölsteuer um bis zu 6,7 Cent je Liter. Zusätzlich soll eine Begrenzung der Margen um 3,5 Cent je Liter wirken. Durch die niedrigere Bemessungsgrundlage fällt auch die Umsatzsteuer geringer aus.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem angekündigten Entlastungsumfang und einer garantierten Preissenkung an jeder einzelnen Zapfsäule. Die tatsächliche Wirkung hängt unter anderem davon ab, wie sich die übrigen Kostenbestandteile entwickeln und wie die gesetzlichen Vorgaben umgesetzt werden. Die Steuerregelung für Oktober wurde in der Treibstoffpreisabfederungsverordnung Oktober 2026 konkretisiert. Darin sind für den betreffenden Zeitraum Mineralölsteuersätze von 415 Euro je 1.000 Liter Benzin und 330 Euro je 1.000 Liter Gasöl festgelegt. Die Verordnung gilt unter den vorgesehenen Voraussetzungen vom 1. bis zum 31. Oktober 2026.

Wie viel lässt sich pro Tankfüllung sparen?

Wie groß die finanzielle Entlastung ausfällt, hängt von der getankten Menge ab. Bei einer rechnerischen Entlastung von 12,2 Cent je Liter ergeben sich folgende Beträge:

Getankte MengeRechnerische Entlastung
20 Liter2,44 Euro
30 Liter3,66 Euro
40 Liter4,88 Euro
50 Liter6,10 Euro
60 Liter7,32 Euro
70 Liter8,54 Euro

Die Tabelle veranschaulicht den angekündigten Entlastungsumfang. Sie zeigt nicht zwingend die Differenz zwischen zwei tatsächlich beobachteten Tankstellenpreisen. Diese kann wegen anderer Preisbewegungen höher oder niedriger ausfallen. Bei einer Tankfüllung von 50 Litern entspricht die rechnerische Entlastung somit 6,10 Euro. Wer mehrmals im Monat tankt, kann über den gesamten Zeitraum eine spürbare Summe einsparen. Gleichzeitig bleibt es sinnvoll, verschiedene Tankstellen zu vergleichen, denn bereits geringe Preisunterschiede pro Liter können sich bei regelmäßigen Tankfüllungen bemerkbar machen.

Warum sind die Spritpreise trotz Spritpreisbremse hoch?

Die Spritpreisbremse in Österreich greift nur in bestimmte Bestandteile des Treibstoffpreises ein. Der Preis an der Tankstelle setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Dazu gehören die Kosten für Rohöl und Raffination, Transport und Lagerung, der Vertrieb, die Margen sowie Mineralölsteuer und Umsatzsteuer. Verändert sich der Ölpreis am Weltmarkt, wirkt sich das auf die Beschaffungskosten aus. Auch Wechselkurse, internationale Konflikte, die Verfügbarkeit von Rohöl und Raffineriekapazitäten können eine Rolle spielen. Die Preise reagieren dabei nicht immer unmittelbar auf Veränderungen an den Rohölbörsen.

Ein weiterer Faktor ist der Wettbewerb zwischen den Tankstellen. Standorte an stark befahrenen Straßen, in Städten, auf Autobahnen oder in ländlichen Regionen können unterschiedliche Preisniveaus aufweisen. Auch die Ausrichtung eines Anbieters und die örtliche Konkurrenz beeinflussen die Preisgestaltung. Deshalb bedeutet eine staatliche Entlastung nicht automatisch, dass jede Tankstelle ihren Preis um exakt denselben Betrag senkt. Für Autofahrer ist entscheidend, den aktuellen Preis zu prüfen und nicht allein auf die Ankündigung einer Maßnahme zu vertrauen.

Wo ist Tanken in Österreich am günstigsten?

Wer beim Tanken sparen möchte, sollte die Preise verschiedener Tankstellen miteinander vergleichen. Ein landesweiter Durchschnittswert ist hilfreich, zeigt aber nicht, wo sich im konkreten Umfeld die günstigste Tankstelle befindet. Eine offizielle Möglichkeit bietet der Spritpreisrechner der österreichischen Bundesregierung. Dort können die aktuellen Preise für Eurosuper 95 und Diesel nach Region oder Standort abgefragt werden. Auch der ÖAMTC bietet einen Spritpreisvergleich über seine Website und App an.

Ein Vergleich lohnt sich besonders vor längeren Fahrten. Liegt eine günstigere Tankstelle ohnehin auf der Strecke, lässt sich sparen, ohne einen großen Umweg in Kauf zu nehmen. Für einen gezielten Preisvergleich sollten außerdem die gleiche Kraftstoffsorte und die tatsächlich benötigte Menge zugrunde gelegt werden.

Diese Faktoren helfen beim Preisvergleich

  • Standort: Tankstellen in unmittelbarer Nähe zu Autobahnen können deutlich teurer sein als günstigere Alternativen abseits der Hauptstrecken.
  • Uhrzeit: Preise können sich im Tagesverlauf ändern. Ein Vergleich vor dem Tanken hilft, unnötige Mehrkosten zu vermeiden.
  • Kraftstoffsorte: Eurosuper 95, Super Plus und Diesel sind nicht direkt miteinander vergleichbar. Maßgeblich ist der für das Fahrzeug geeignete Kraftstoff.
  • Umweg: Eine billigere Tankstelle ist nicht automatisch die günstigere Wahl, wenn für die Anfahrt zusätzliche Kilometer nötig sind.
  • Tankmenge: Bei großen Tankfüllungen wirken sich Preisunterschiede stärker aus als bei kleinen Mengen.

Wie lässt sich die Ersparnis beim Tanken berechnen?

Hohe Spritpreise vor Alpenpanorama

Die Ersparnis lässt sich einfach aus der getankten Menge und dem Preisunterschied pro Liter berechnen. Dazu wird die Anzahl der Liter mit der Differenz zwischen zwei Preisen multipliziert.

Ein Beispiel: Kostet ein Liter Benzin an einer Tankstelle 1,84 Euro und an einer anderen 1,79 Euro, beträgt der Unterschied fünf Cent je Liter. Bei 50 Litern ergibt sich eine Ersparnis von 2,50 Euro.

Die Rechnung lautet:

Ersparnis = getankte Liter × Preisunterschied je Liter

Die gleiche Berechnung kann genutzt werden, um die rechnerische Wirkung einer Entlastung durch die Spritpreisbremse abzuschätzen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass eine angekündigte Steuerentlastung nicht automatisch mit einer exakt gleich hohen Veränderung des beobachteten Tankstellenpreises gleichzusetzen ist. Wer regelmäßig tankt, kann die eigenen Ausgaben über mehrere Wochen dokumentieren. So wird sichtbar, ob sich die Kosten tatsächlich verringern oder ob andere Preisbewegungen die Entlastung teilweise ausgleichen.

Was bedeutet die Spritpreisbremse für Pendler?

Für Menschen, die täglich mit dem Auto zur Arbeit fahren, sind die Treibstoffkosten ein fester Bestandteil der monatlichen Ausgaben. Besonders betroffen sind Beschäftigte, die auf dem Land wohnen, lange Arbeitswege zurücklegen oder keine geeignete Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln haben Die Spritpreisbremse in Österreich kann in solchen Fällen eine finanzielle Entlastung bringen. Wie hoch diese ausfällt, hängt vom Verbrauch, der Fahrleistung und der tatsächlichen Preisentwicklung ab.

Ein Beispiel verdeutlicht die Größenordnung: Ein Fahrzeug verbraucht sieben Liter auf 100 Kilometer. Bei einer täglichen Hin- und Rückfahrt von insgesamt 50 Kilometern ergibt sich bei 20 Arbeitstagen ein monatlicher Fahrweg von 1.000 Kilometern. Der rechnerische Kraftstoffbedarf beträgt damit 70 Liter. Bei einer Entlastung von 12,2 Cent pro Liter entspräche das rund 8,54 Euro im Monat. Diese Rechnung berücksichtigt ausschließlich die angenommene Entlastung je Liter. Sie sagt nichts darüber aus, ob der tatsächliche Tankstellenpreis im selben Umfang sinkt.

Für Pendler bleibt es daher wichtig, neben dem Tankstellenvergleich auch den Verbrauch im Blick zu behalten. Eine vorausschauende Fahrweise, korrekter Reifendruck und das Vermeiden unnötiger Fahrten können helfen, den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren.

Welche Rolle spielt die Spritpreisbremse für Unternehmen?

Auch Unternehmen mit Fahrzeugflotten sind von hohen Diesel- und Benzinpreisen betroffen. Dazu gehören Handwerksbetriebe, Lieferdienste, Pflegedienste, Transportunternehmen und andere Betriebe, deren Arbeit regelmäßige Fahrten erfordert. Steigende Treibstoffkosten können die Betriebsausgaben erhöhen und die Kalkulation von Aufträgen erschweren. Eine Entlastung pro Liter kann deshalb auch für gewerbliche Nutzer relevant sein. Bei größeren Tankmengen fallen selbst geringe Unterschiede je Liter stärker ins Gewicht.

Allerdings hängt der wirtschaftliche Nutzen davon ab, wie viele Liter tatsächlich verbraucht werden und wie sich die Preise während des Entlastungszeitraums entwickeln. Unternehmen sollten daher ihre Tankkosten dokumentieren und die Entwicklung über mehrere Wochen vergleichen. Darüber hinaus kann eine bessere Routenplanung helfen, den Kraftstoffverbrauch zu verringern. Bei Fahrzeugflotten können die Bündelung von Lieferungen, die Vermeidung unnötiger Leerfahrten und eine regelmäßige Wartung zusätzliche Einsparungen ermöglichen.

Wie lange gilt die Spritpreisbremse in Österreich?

Die im Herbst 2026 ausgeweitete Maßnahme ist zeitlich begrenzt. Die Regelung zur Mineralölsteuer für Oktober gilt unter den gesetzlichen Voraussetzungen vom 1. bis zum 31. Oktober 2026. Die Bundesregierung hat eine stärkere Entlastung für Oktober und November angekündigt. Für November ist die konkrete Umsetzung anhand der dafür geltenden Verordnung zu prüfen. Aus einer im Oktober geltenden Regelung lässt sich nicht automatisch ableiten, dass sämtliche Steuersätze und Bedingungen im Folgemonat unverändert bleiben.

Nach dem Ende des Entlastungszeitraums hängt die weitere Preisentwicklung von den dann geltenden steuerlichen Regelungen und den Marktbedingungen ab. Eine Rückkehr zu einem bestimmten Preisniveau ist nicht garantiert. Steigen die internationalen Rohölpreise weiter, können die Treibstoffkosten auch nach einer Entlastungsmaßnahme hoch bleiben. Für Autofahrer empfiehlt sich deshalb ein Blick auf die offiziellen Informationen des Wirtschaftsministeriums, des Parlaments und der zuständigen Behörden. Gerade bei zeitlich begrenzten Maßnahmen sind Veröffentlichungsdatum und Geltungszeitraum wichtig.

Welche Alternativen helfen, die Tankkosten dauerhaft zu senken?

Die Spritpreisbremse kann kurzfristig entlasten, ersetzt aber keine langfristige Strategie gegen hohe Mobilitätskosten. Wer regelmäßig mit dem Auto unterwegs ist, kann durch mehrere Maßnahmen den Verbrauch und damit die Ausgaben reduzieren.

1. Vorausschauend fahren

Starkes Beschleunigen und häufiges abruptes Bremsen erhöhen den Kraftstoffverbrauch. Eine gleichmäßige Fahrweise und ausreichend Abstand können helfen, unnötige Beschleunigungsvorgänge zu vermeiden.

2. Reifendruck kontrollieren

Ein zu niedriger Reifendruck erhöht den Rollwiderstand. Deshalb sollte der vom Fahrzeughersteller empfohlene Druck regelmäßig geprüft werden, insbesondere vor längeren Fahrten und bei hoher Beladung.

3. Unnötiges Gewicht vermeiden

Zusätzliches Gewicht und nicht benötigte Dachträger können den Verbrauch erhöhen. Nicht benötigte Gegenstände sollten daher aus dem Fahrzeug entfernt werden.

4. Fahrten bündeln

Mehrere kurze Fahrten lassen sich häufig zu einer längeren Strecke zusammenfassen. Dadurch können unnötige Wege vermieden werden. Auch Fahrgemeinschaften können die individuellen Kosten reduzieren.

5. Tankstellen vergleichen

Der Preisvergleich bleibt eine der einfachsten Möglichkeiten, kurzfristig zu sparen. Besonders bei regelmäßigen Tankfüllungen lohnt es sich, die günstigsten Angebote in der Umgebung zu prüfen.

Die wichtigsten Fragen zur Spritpreisbremse in Österreich:

Alpen-Tankstopp mit Spritpreisbremse, Spritpreisbremse in Österreich
  1. Was bedeutet die Spritpreisbremse in Österreich?

    Sie soll Autofahrer durch steuerliche Entlastungen und Vorgaben zur Preisgestaltung bei hohen Spritpreisen unterstützen

  2. Wie viel spart man durch die Spritpreisbremse in Österreich bei 50 Litern?

    Bei einer angenommenen Entlastung von 12,2 Cent pro Liter sind es rechnerisch 6,10 Euro.

  3. Gilt die Spritpreisbremse in Österreich für Benzin und Diesel?

    Ja, die angekündigten Regelungen für Herbst 2026 umfassen beide Kraftstoffarten.

  4. Wo lassen sich die aktuellen Spritpreise in Österreich vergleichen?

    Der offizielle Spritpreisrechner zeigt aktuelle Preise verschiedener Tankstellen.

  5. Warum sinken die Tankstellenpreise trotz Spritpreisbremse nicht überall gleich stark?

    Die Spritpreisbremse in Österreich entlastet bestimmte Bestandteile des Kraftstoffpreises. Gleichzeitig beeinflussen Rohölpreise, Beschaffungskosten, Transport und Wettbewerb die Preise an den Tankstellen. Deshalb fällt die tatsächliche Preisentwicklung je nach Anbieter und Standort unterschiedlich aus.

  6. Wann endet die Spritpreisbremse in Österreich?

    Die Spritpreisbremse ist zeitlich begrenzt. Für Herbst 2026 wurde eine Entlastung für Oktober und November angekündigt. Welche Regelungen genau gelten und wann sie auslaufen, hängt von den entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen ab.

  7. Können auch Unternehmen von der Spritpreisbremse in Österreich profitieren?

    Ja, auch Unternehmen können von einer Entlastung bei Benzin und Diesel profitieren. Besonders relevant ist das für Handwerksbetriebe, Lieferdienste und Transportunternehmen mit hohem Kraftstoffverbrauch. Wie viel sich einsparen lässt, hängt von der getankten Menge und der tatsächlichen Preisentwicklung ab.

  8. Was hilft zusätzlich, wenn die Spritpreise in Österreich hoch bleiben?

    Neben der Spritpreisbremse können ein regelmäßiger Tankstellenvergleich, eine vorausschauende Fahrweise und der richtige Reifendruck helfen, die Kosten zu senken. Auch eine gute Routenplanung, gebündelte Fahrten und Fahrgemeinschaften können den Kraftstoffverbrauch und damit die Ausgaben reduzieren.

  9. Beeinflusst die Spritpreisbremse in Österreich auch die Preise an Autobahntankstellen?

    Die Spritpreisbremse in Österreich kann sich auch auf Autobahntankstellen auswirken, sofern diese unter die geltenden Regelungen fallen. Dennoch können die Preise dort höher bleiben als bei Tankstellen abseits der Autobahn. Standortkosten, Wettbewerb und zusätzliche Gebühren beeinflussen den Endpreis.

  10. Müssen Tankstellen die Ersparnis durch die Spritpreisbremse in Österreich weitergeben?

    Ob und in welchem Umfang Tankstellen die Entlastung weitergeben müssen, hängt von den konkreten gesetzlichen Vorgaben ab. Entscheidend ist, welche Preisbestandteile reguliert werden und welche Pflichten für Anbieter gelten. Die tatsächliche Ersparnis lässt sich am besten durch einen Vergleich der aktuellen Preise überprüfen.

  11. Hat die Spritpreisbremse in Österreich Auswirkungen auf Urlaubsreisen mit dem Auto?

    Für Urlaubsreisen kann die Spritpreisbremse in Österreich die Tankkosten senken, sofern die Maßnahme tatsächlich zu niedrigeren Preisen führt. Wie groß die Ersparnis ausfällt, hängt von der gefahrenen Strecke, dem Kraftstoffverbrauch und der getankten Menge ab. Bei längeren Fahrten lohnt es sich zusätzlich, die Preise entlang der Route zu vergleichen.

  12. Was sollten Autofahrer bei der Spritpreisbremse in Österreich beachten?

    Autofahrer sollten sich nicht allein auf die angekündigte Entlastung verlassen, sondern die tatsächlichen Preise vor dem Tanken prüfen. Auch die geltenden Regelungen und deren zeitliche Begrenzung sind wichtig. Wer regelmäßig tankt, kann durch Preisvergleiche und eine sparsame Fahrweise zusätzliche Kosten vermeiden.

  13. Gilt die Spritpreisbremse in Österreich auch für ausländische Autofahrer?

    Ob ausländische Autofahrer von der Spritpreisbremse in Österreich profitieren, hängt von den konkreten gesetzlichen Regelungen ab. Wenn die Entlastung direkt über die Kraftstoffpreise an österreichischen Tankstellen erfolgt, können grundsätzlich auch Reisende aus dem Ausland davon profitieren, sofern keine besonderen Einschränkungen gelten.

  14. Welche Rolle spielt die Mineralölsteuer bei der Spritpreisbremse in Österreich?

    Die Mineralölsteuer ist ein Bestandteil des Kraftstoffpreises und kann daher bei staatlichen Entlastungsmaßnahmen eine wichtige Rolle spielen. Wird die Steuer gesenkt, können sich die Kosten pro Liter reduzieren. Wie stark sich das auf den Endpreis auswirkt, hängt von der konkreten Ausgestaltung der Spritpreisbremse in Österreich ab.

  15. Kann die Spritpreisbremse in Österreich die Inflation beeinflussen?

    Günstigere Kraftstoffe können die Inflation indirekt bremsen, weil Haushalte weniger für das Tanken ausgeben und Unternehmen möglicherweise geringere Transportkosten haben. Ob diese Entlastung auch bei anderen Preisen spürbar wird, hängt jedoch von weiteren wirtschaftlichen Faktoren ab. Eine Spritpreisbremse in Österreich kann daher einzelne Kosten senken, garantiert aber keine allgemein sinkenden Verbraucherpreise.

  16. Wo erhalten Verbraucher Informationen zu den gesetzlichen Regeln der Spritpreisbremse in Österreich?

    Verlässliche Informationen bieten offizielle österreichische Regierungsseiten und Veröffentlichungen der zuständigen Ministerien. Dort lassen sich gesetzliche Grundlagen, Geltungszeiträume und mögliche Änderungen nachlesen. Gerade bei befristeten Maßnahmen ist es sinnvoll, auf aktuelle amtliche Informationen zu achten, statt sich ausschließlich auf ältere Nachrichtenberichte zu verlassen.

Fazit: Spritpreisbremse in Österreich bringt Entlastung, aber keine Garantie für billigen Sprit

Die Spritpreisbremse in Österreich soll die Belastung durch hohe Benzin- und Dieselpreise im Herbst 2026 reduzieren. Mit einer angekündigten Gesamtentlastung von rund 12,2 Cent je Liter für Oktober und November setzt die Bundesregierung auf eine zeitlich begrenzte steuerliche Entlastung und zusätzliche Vorgaben zur Preisgestaltung.

Wie viel das Tanken tatsächlich kostet, hängt dennoch vom Kraftstoff, der Tankstelle und der aktuellen Marktentwicklung ab. Die am 5. Oktober veröffentlichten Durchschnittswerte lagen bei 1,837 Euro pro Liter Eurosuper 95 und 2,138 Euro pro Liter Diesel. Diese Zahlen sind eine datierte Orientierung und müssen für eine aktuelle Kaufentscheidung durch die neuesten Tankstellenpreise ergänzt werden. Bei einer rechnerischen Entlastung von 12,2 Cent pro Liter ergibt sich für eine Tankfüllung von 50 Litern ein Betrag von 6,10 Euro. Wie viel davon sich an der Zapfsäule tatsächlich bemerkbar macht, hängt von der weiteren Preisentwicklung ab.

Für Autofahrer lohnt es sich daher, die offiziellen Informationen zur Spritpreisbremse zu verfolgen und vor dem Tanken die Preise in der Umgebung zu vergleichen. Wer zusätzlich auf einen sparsamen Fahrstil, korrekten Reifendruck und eine gute Routenplanung achtet, kann die eigenen Mobilitätskosten langfristig senken.