Tierschützer warnen jedes Jahr eindringlich vor dem „Islamischen Opferfest“, das auch als „Eid al-Adha-Fest“ bekannt ist. Es findet heuer vom 1. September bis 4. September statt. Während ritueller, brutaler Schächtungen sterben tausende Tiere bei dem traditionellen islamischen Fest jährlich einen zumeist sehr qualvollen Tod.

Mit einem offiziellen Twitter-Posting anlässlich des umstrittenen islamischen Festes irritierte Integrationsminister und Neo-ÖVP-Kanzlerkandidat Sebastian Kurz (ÖVP) jetzt viele Österreicher.

„Gesegnetes Opferfest“

Denn in dem Posting wünscht er den Muslimen explizit – auf Englisch – ein „gesegnetes Eid al-Adha-Fest“:

„Anbiederung an Tierquäler“

Wenige Stunden, nachdem der Integrationsminister die Glückwünsche veröffentlichte, brach ein riesiger Shitstorm auf Twitter über ihn herein. Denn viele Österreicher hatten kein Verständnis für Kurz‘ explizite Glückwünsche:

Mega-Shitstorm: Kurz sendet Glückwünsche zu islamischem Blutfest 1

Mega-Shitstorm: Kurz sendet Glückwünsche zu islamischem Blutfest 2

Einzelne Nutzer warfen Kurz sogar vor, sich gezielt islamischen Gebräuchen unterzuordnen:

 

Mega-Shitstorm: Kurz sendet Glückwünsche zu islamischem Blutfest 3

Mega-Shitstorm: Kurz sendet Glückwünsche zu islamischem Blutfest 4

„Islam gehört selbstverständlich zu Österreich“

Wiederholt kam zudem eine umstrittene Äußerung des Neo-ÖVP-Kandidaten zum Islam in Österreich zur Aussprache. Im Jänner 2015 hatte Kurz im Rahmen einer Veranstaltung der privaten „Hochschule für Islamische Religion“ in Wien betont: „Der Islam gehört selbstverständlich zu Österreich.“

Auch auf der Facebook-Seite des Integrationsministers äußerten viele Bürger deutliche Kritik an den Glückwünschen zum islamischen Opferfest:

Mega-Shitstorm: Kurz sendet Glückwünsche zu islamischem Blutfest 5

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Mainstream-Medien: Kurz wurde „beschimpft“

Mainstream-Medien sprachen indes von „Hasspostings“ gegen Sebastian Kurz, Kritiker des Opferfests hätten den ÖVP-Minister „beschimpft“ oder „hässliche Antworten“.

Die dabei zitierten Nutzer-Äußerungen erscheinen jedoch in den seltensten Fällen beleidigend, wirken eher dezidiert kritisch.

Aktueller Fall erschüttert Steiermark

Besondere Brisanz gewinnt die Thematik angesichts eines aktuellen Vorfalls in der Steiermark. Dort wurden zwei Schafe und sechs Ziegen bestialisch und illegal ohne Rücksicht auf geltende Tierschutz-Gesetze von einem 42-jährigen Nigerianer getötet – mutmaßlich anlässlich des islamischen Opferfestes.

Auf dem Hof in Heiligenkreuz (Bezirk Leibnitz)  sollten zudem weitere Tiere geschächtet werden. Dies konnte rechtzeitig durch die Polizei verhindert werden. Der Nigerianer soll die Tiere bei einem einheimischen Bauern gekauft haben.

Im Murtal (ebenfalls Steiermark) hatte bereits ein Behördenbrief für Aufregung gesorgt, der Bauern dazu ermahnt hat Schafe nicht an Personen zu verkaufen, wenn davon auszugehen ist, dass diese die Tiere dann schächten.

Strenge Auflagen für Schlachthöfe

Eine Schächtung, also das Aufschlitzen der Kehle, ohne das Tier vorher zu betäuben, ist an sich durch das Tierschutzgesetz verboten. Rituelle Schlachtungen sind in Österreich nur dann erlaubt wenn das Tier sofort nach dem Kehlenschnitt von einem Veterinär betäubt wird – und sie darf auch nur in behördlich genehmigten Schlachthöfen stattfinden.

In Oberösterreich forderten bereits Politiker, das Schächten als „brutale Art der Tierquälerei“ zu verbieten („Wochenblick“ berichtete).

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